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Gesunder Sommerhit? Diese Salate sind echte Nährstoffbomben – andere kaum

Vogelperspektive auf einen sommerlich gedeckten Holztisch. Auf einem gemusterten Teller in der Mitte ist ein grüner Salat mit Tomaten, Cashewkernen und Schafskäse sowie ein gegrillter Fleisch-Gemüse-Spieß mit dunkler Sauce angerichtet. Zwei Hände sind beim Essen zu sehen: Eine hält eine Gabel, die andere einen Holzspieß. Im Hintergrund befinden sich eine große Salatschüssel, Fladenbrot und ein Glas Zitronenwasser.
Wie viel Gutes du dir mit einem Salat tust, hängt stark von dem Salat ab, den du auswählst.
© Adobe Stock/ Extended License
Auf dem Bild ist eine Frau mit rot-blonden Haaren zu sehen. Sie trägt eine hellblaue Bluse und eine silberne Kette mit einem blauen Stein. Sie schaut von unten nach oben. Hinter ihr ist der Planet Neptun zu sehen und der Tierkreis mit den 12 astrologischen Symbolen der Tierkreiszeichen. | © pixabay/ Nikiko, NASA CCO Images/ NASA, GeoImages, zzzeus und Stephanie Herbst [M]
22.06.2026 • 11:07 Uhr
Susanne Kretschmann

An heißen Sommertagen hat niemand Lust auf schwere Kost – Salat landet dann fast automatisch auf dem Teller. Doch wie gesund ist das grüne Blattwerk wirklich? Kopfsalat, Rucola oder Feldsalat: Beim Kauf entscheidet oft der Geschmack. Dabei lohnt sich ein genauer Blick, denn zwischen den einzelnen Sorten liegen überraschend große Unterschiede.

Doch ein genauer Blick lohnt sich: Je nach Sorte unterscheiden sich die Nährstoffe teils erheblich – und genau hier liegt der Schlüssel zu einem wirklich gesunden Salat.

So bleiben Salatblätter länger knackig

Salat: Darum ist er so beliebt an heißen Tagen

Frisch, knackig, wasserreich: Salat ist ein Klassiker der leichten Küche. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu 400 Gramm Gemüse täglich, wobei die Hälfte davon Rohkost sein sollte – und dazu gehört eben auch Salat. Manchen Menschen fällt es gar nicht so leicht, diese Verzehrempfehlung umzusetzen.

Allen Salaten ist gemeinsam, dass sie kalorienarm und reich an Wasser sind. Sie bestehen zu 85 bis 95 Prozent daraus. Das macht sie zu einem beliebten Gericht an heißen Tagen, an denen wir sowieso mehr Flüssigkeit brauchen.

Doch während es das bei einigen Sorten auch schon war, sind andere wahre Nährstoffbomben. Wenn wir uns schon die Mühe machen, einen Salat zuzubereiten, wäre es nicht toll, das volle Potenzial dieser Mahlzeit auszuschöpfen?

Kaufen: Frischer Salat ist knackig, hat keine welken Blätter und riecht nicht muffig. Er kann in Kunststoffbeuteln oder -behältern verpackt sein. Für den Transport von losem Salat eignen sich selbst mitgebrachte Mehrzweckbeutel.

Lagern: In Kunststoffbeuteln oder -behältern oder in ein feuchtes Tuch gewickelt, hält sich Salat im Gemüsefach im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Feste Sorten wie Eisbergsalat oder Radicchio auch bis zu einer Woche. Salat sollte nicht zusammen mit Obst oder Tomaten gelagert werden, da er dann schneller welk wird.

Zubereiten: Blätter in einer großen Schüssel waschen und danach trocknen, am besten mit einer Salatschleuder. Salatdressing erst kurz vor dem Verzehr dazugeben. Die empfindlichen Blätter bleiben so länger knackig.

Damit Salat wirklich schmeckt, kommt es auch auf die richtige Zubereitung an: Gut getrocknete Blätter nehmen Dressing besser auf – und bleiben knackig. Mit der Salatschleuder von Silvercrest für 7,99 Euro wird dein Grün in Sekunden trocken und knackig. Wenig Aufwand, viel besserer Geschmack. Probier es jetzt selbst aus.

Eine Salatschleuder mit einer transparenten Kunststoffschüssel, einem dunkelgrauen Siebeinsatz und einem passenden dunkelgrauen Deckel inklusive Drehknauf. Oben links befindet sich das rote Logo von "Bild der Frau" und oben rechts ein runder, pinkfarbener Button mit der Aufschrift "Hier kaufen"“. | © Lidl
© Lidl

Salat im Vergleich: Was die verschiedenen Sorten ausmacht

Laut dem Bundesinformationszentrum Landwirtschaft werden in Deutschland am häufigsten Eissalat und Kopfsalat verzehrt. Zusammen machen sie 52 Prozent der Verkäufe aus.

Ausgerechnet die beliebtesten Sorten schneiden schlecht ab. Eisberg- und Kopfsalat liefern deutlich weniger Nährstoffe als viele andere Blattsalate und verlieren, wenn es um wichtige Nährstoffe wie Folsäure, Vitamin C, Vitamin A, Vitamin K sowie Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium geht.

Je nach Nährstoffdichte lassen sich Salate grob in drei Gruppen einteilen:

Eher wenige Nährstoffe

Eisbergsalat liefert kaum nennenswerte Mengen, jedoch Carotinoide.

Kopfsalat ist eine gute Vitamin-C-Quelle und liefert auch etwas Folsäure.

Mittlere Nährstoffdichte

Radicchio ist eine gute Quelle für Kalium und Eisen (1,5 mg/100 g) bei gleichzeitigem Vitamin-C-Gehalt von 30 mg/100 g.

Eichblattsalat ist reich an Kalium, jedoch weniger reich an Eisen (0,3 mg/100 g).

Nährstoffreiche Sorten

Chicorée ist reich an Kalium, Carotinoiden, Folsäure (50 μg/100 g), Vitamin E und Pantothensäure (Vitamin B5) und vergleichsweise reich an Eisen (0,7 mg/100 g).

Endivie ist sehr eisenreich (1,4 mg/100 g), kaliumreich und vergleichsweise reich an Folsäure (110 μg/100 g).

Feldsalat ist eine gute Quelle für Eisen (2 mg/100 g) und Kalium (420 mg/100 g), vergleichsweise reich an Folsäure (145 μg/100 g) und Carotinoiden (650 μg Retinoläquivalente/ 100 g).

Portulak ist eine sehr gute Eisenquelle (3,6 mg/100 g) bei gleichzeitigem Vitamin-C-Gehalt von 70 mg/ 100 g. Außerdem ist er sehr kaliumreich.

Rucola ist eine gute Quelle für Kalium und Eisen (1,5 mg/100 g), bei gleichzeitigem Vitamin-C-Gehalt von 62 mg/100 g.

Du siehst, das Nährstoffprofil von Salaten ist sehr unterschiedlich. Zudem hängt das Prädikat "gesund" maßgeblich davon ab, welche Nährstoffe dein Körper benötigt. Bist du beispielsweise nicht gut mit Eisen versorgt, ist Portulak die gute Wahl für dich. Brauchst du stattdessen Kalium, sollte Chicorée auf deinem Speiseplan stehen.

Egal welche Sorte – Salat gehört zu einer ausgewogenen Ernährung einfach dazu, wenn du ihn gut verträgst. Auch das ist ein wichtiges Kriterium, denn Rohkost können nicht alle gut verdauen.

Die beste Wahl gibt es nicht – aber die klügste: Wenn du verschiedene Salatsorten kombinierst, profitierst du von einem breiten Spektrum an Nährstoffen.

Gesunde Begleiter für deinen Salat

Buntes Gemüse, Hülsenfrüchte, Früchte, Nüsse und Samen oder Käse und Fleisch machen deinen Salat abwechslungsreich:

  • Aromatisches Gemüse: Tomaten, Möhren, Radieschen, Zwiebeln, Zucchini, Champignons und Paprika
  • Süße Früchte: Wassermelone, Apfel, Orange oder Granatapfelkerne
  • Nüsse und Samen: Walnüsse, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne, Sesam oder Pinienkerne (auch leicht geröstet)
  • Käsesorten: Schafs- oder Ziegenkäse, milder Mozzarella, Edamer
  • Frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Minze, Majoran oder Thymian

Du willst nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen? Dann haben wir hier ein tolles Schnäppchen für dich: Das 7-teilige Gemüseschneider-Set "Quick" von Lidl kostet aktuell 22,94 Euro statt 59,95 Euro. Damit sind deine Salatzutaten im Handumdrehen zerkleinert und es gibt endlich keine Ausrede mehr dafür, heute mal auf die gesunde Beilage zu verzichten.

Ein Gemüseschneider mit Handgriff in Grau und Rosé, bestehend aus einem transparenten Auffangbehälter, verschiedenen wechselbaren Schneideinsätzen und einem Deckel. Oben links befindet sich das rote Logo von "Bild der Frau" und oben rechts ein runder, pinkfarbener Button mit der Aufschrift "Hier kaufen!". | © Lidl
© Lidl

Unsere Rezeptideen für Sommersalate 

Klar, Salat soll nicht nur gesund sein, sondern muss auch schmecken. Deshalb gehört Abwechslung in deine Salatwahl. In unserer Bildergalerie mit Salaten für heiße Tage findest du tolle Rezeptideen:

Leicht & Lecker: Die erfrischendsten Sommersalate für heiße Tage

Collage Sommersalate | © [M] EAT CLUB/Stockfood

Auch spannend:

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