Salat ist gesund. Diese Aussage stimmt nur, wenn du auch das richtige Salatdressing verwendest. Häufig wird gerade das zum Problem, weil es aus deinem ach so gesunden Salat eine Kalorienbombe macht. Ich zeige dir 3 leckere und gesunde Alternativen.
Viele Jahre habe auch ich einen entscheidenden Denkfehler in Bezug auf Olivenöl gemacht und es wenig sparsam über meinem Salat verteilt. Zugegeben, über meinem griechischen Salat landet es immer noch recht üppig, bei allen anderen dosiere ich lieber vorsichtig mit einem Ölspüher bzw. greife auf kalorienarmes Salatdressing zurück.
Welches Salatdressing zur Kalorienfalle wird
Häufig landet eine Essig-Öl-Mischung auf dem Salat. Mit ein paar Kräutern und Gewürzen versehen ist dieses Salatdressing nicht nur lecker, sondern auch schnell gemacht.
Auch beliebt und sogar noch köstlicher: Salate mit Mayonnaise. Ich kenne nur wenige Menschen – mich inklusive – die da widerstehen können.
Leider bringen Öl und Mayonnaise nicht nur Geschmack, sondern auch jede Menge Kalorien mit. 100 Milliliter Öl entsprechen etwa sechs bis sieben Esslöffeln. Die kommen schnell zusammen und schlagen mit satten 900 Kalorien zu Buche. 100 Gramm Mayonnaise bringen 750 kcal mit.
→ Beilage für die nächste Grillparty gesucht? Hier erfährst du, wie viele Kalorien Nudelsalat hat und welche Zubereitung die leichteste ist.
Leichte Zutaten für einen leichten Salat
Klar, der klassische Kartoffelsalat mit Mayo und Fleisch lässt sich schwerlich als Abnehmvariante zubereiten. Immerhin könntest du ein paar Kalorien einsparen, indem du die Mayonnaise durch Joghurt ersetzt. Aber es muss klar sein, dass sich der Geschmack dadurch ändert.
Ganz ehrlich? Ich esse lieber eine kleinere Portion, als auf Geschmack zu verzichten, vor allem, wenn er mit so herrlichen Kindheitserinnerungen verbunden ist.
An anderen Salaten hänge ich nicht so sehr – hier bin ich eher bereit, etwas Neues und Leichteres auszuprobieren.
3 leichte Dressingvarianten
Früher landete in meinem Gartensalat immer Olivenöl. Inzwischen presse ich einfach eine Orange aus und würze ihn. Ich habe auch schon von einem Honig-Senf-Dressing auf der Basis von Orangensaft gehört.
Der erste Schritt ist schon mal das Bewusstsein dafür, dass Olivenöl zwar gesünder ist als andere Fettquellen, jedoch auch sehr kalorienreich. Es reicht für den Anfang, den Ölanteil zu reduzieren und den Wasseranteil zu erhöhen.
Ich bin ein großer Avocado-Fan und habe früher für mein Salatdressing öfter mal eine Avocado püriert. Dennoch: Auch wenn es sich hier um einen gesunden Fettanteil handelt – es bleibt Fett, was einiges an Kalorien mitbringt. Ähnliches gilt leider auch für Nuss- und Sesammus.
Aus meiner Sicht sprechen viele Gründe dafür, Essig-Dressings eine Chance zu geben. Apfelessig ist ein wahres Wundermittel der Abnehmküche und hat erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
- Fruchtiges Himbeer-Essig-Dressing (ca. 20 kcal pro Portion): 100 g frische oder tiefgekühlte Himbeeren, 2 EL Apfel- oder Himbeeressig, 1 TL Senf, 3 EL Wasser, Salz & Pfeffer nach Geschmack, optional 1 TL Streusüße → pürieren
- Asiatisches Orangen-Dressing (ca. 30 kcal pro Portion): Saft einer Orange (etwa 120 ml), 3 EL Sojasauce, 1 EL Apfelessig, Pfeffer, frische Petersilie, optional Chiliflocken oder gepresster Ingwer für etwas Schärfe → schütteln
- Leichtes Joghurtdressing (ca. 40 kcal pro Portion): 100 g fettarmer Naturjoghurt (0,1–0,3 % Fett), 2 TL Zitronensaft, 2 EL Wasser, optional 1 TL Senf, Salz, Pfeffer & frische Kräuter → verrühren
Wandle deine Rezepte immer mal wieder ab und probiere aus. Eine Freundin zaubert Salatdressing, indem sie Heidelbeeren püriert.
Ich stehe total auf Schütteldressings, weil sie herrlich schnell gehen und Schraubverschlussgläser und -deckel spülmaschinengeeignet sind. Für die Messer eines Zauberstabes oder Mixers gilt das nicht. Sie würden dadurch stumpf werden und müssten mit der Hand gereinigt werden.
Ein letzter Tipp: Wenn dein Dressing bisher ein Fertigprodukt war, lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste. Die Verpackung suggeriert ein leichtes, gesundes Produkt – stattdessen versteckt sich darin nicht selten jede Menge Zucker.
Ein bisschen auf Zucker und Kalorien zu achten, ist manchmal gar keine schlechte Idee – wenn du es nicht übertreibst. Diese Snacks machen es dir leicht:
Auch spannend:
- Zucker ist gerade ein aktuelles Thema, denn es wird heftig über eine Zuckersteuer debattiert. Hier erfährst du, wie viele Gramm Zucker am Tag du maximal essen solltest.
- Hast du dich schon mal gefragt, wie viel Obst gesund ist? Wir haben die Antwort.
Aus unserer Serie: Wie viele Kalorien hat...?
- Kalorien-Tabelle Käse: Welcher macht dick – und welcher nicht?
- Unglaublich: Ausgerechnet dieses Brot hat die meisten Kalorien
- So viele Kalorien hat ein Ei
- Welcher Alkohol hat die wenigsten Kalorien?
- Süße Sommersünde? So viele Kalorien stecken in einer Kugel Eis