Günstige Resteverwertung: Probiere die Kartoffel-Nudelpfanne "Grenadiermarsch"
Heute präsentieren wir dir einen Klassiker der ungarischen Hausmannskost, der auch in Österreich und der Slowakei schwer beliebt ist: der Grenadiermarsch. Ein Gericht, das herrlich eindrucksvoll beweist, das man auch günstig lecker kochen kann – und dabei auch noch Reste verwertet!
Zutaten für 4 Personen:
- 500 g Kartoffeln (gern auch vom Vortag)
- 300 g Pasta (z. B. Farfalle, falls vorhanden auch gern vom Vortag)
- 2 Gemüsezwiebeln
- 4 EL Öl
- Salz, Pfeffer
- optional: Chilipulver und Majoran
- zum Anrichten: Petersilie
- zum Anrichten: Gewürzgurken, in Streifen geschnitten
Pro Portion etwa:
- 414 Kalorien
- 14g Eiweiß
- 4g Fett
- 77g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit:
Und so wird's gemacht:
Im ersten Schritt die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Solltest du noch gekochte Knollen vom Vortag übrig haben, fällt dieser Schritt weg. Auch die Nudeln sollten zuvor in Salzwasser al dente gekocht werden. Wenn hier ebenfalls Reste vorhanden sind, kann man sich auch diesen Schritt sparen.
Zwiebeln abziehen und fein hacken. Kartoffeln in Würfel schneiden. Eine große, tiefe Pfanne mit Öl erhitzen und zunächst die Zwiebeln glasig dünsten – dann auch die Kartoffelwürfel dazugeben. 15 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis die Kartoffeln leicht gebräunt sind. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben kann auch mit Chilipulver und Majoran gewürzt werden.
Nun auch die Pasta mit in die Pfanne geben und unterheben. Die Zutaten zusammen erhitzen. Grenadiermarsch auf vier Tellern verteilen und mit Petersilie und Gurkenstreifen garnieren. Fertig!
Tipp: Es sind auch noch Fleischreste übrig? Auch kein Problem! Es gibt auch Versionen dieses Gerichts, die mit Fleisch zubereitet werden. Einfach zusammen mit den Kartoffeln anbraten.
Der Grenadiermarsch ist ein Klassiker der ungarischen Küche, der aber auch in Österreich sowie der Slowakei schwer beliebt ist. Der Legende nach liegt der Ursprung des Gerichts in der Militärküche der k.u.k.-Monarchie – der Name könnte tatsächlich darauf schließen, belegt ist das Ganze allerdings nicht.
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