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Käse: Woran erkenne ich, dass er schlecht ist?

Draufsicht / große und kleine aufgeschnittene Käsestücke / Walnusskerne / runder Teller aus Holz
Schimmel: Bei Hartkäse abschneiden, Weichkäse immer entsorgen!
© Shutterstock / Pixel-Shot
Schwarz-weiß Porträtfoto einer lächelnden Frau mit kurzen dunklen Haaren und einem schlichten Oberteil. | © privat
20.05.2026 • 04:57 Uhr
Bettina Uphus

Saure Milch oder stinkende Eier: Alles klar, diese Lebensmittel sind verdorben. Aber, woran erkenne ich, dass Käse schlecht ist? Wir klären auf.

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Eine Pfanne mit dem Tomatenomelett auf einem Holztisch mit einem Strauch Kirschtomaten von oben fotografiert. | © iStock.com/ madaland

Ob roh, geschichtet, geschmolzen oder überbacken: Käse spielt in unserer Küche eine wichtige Rolle. Aber auch der beste Käse wird mal schlecht. Und woran erkenne ich, dass er schlecht ist? Wir kennen die Antwort. Und du gleich auch.

Käse: Wann ist er schlecht?

Wie auch bei Aufschnitt, Eiern oder Milch ist es leicht, verdorbenen Käse zu erkennen. Die Anzeichen sind ein veränderter Geruch sowie Schimmel. Einen unangenehmen Geruch kann man aber nicht heranziehen, denn der Geruch von einem Blauschimmelkäse ist für manche eine Delikatesse, für andere hingegen ein Graus.

Was ist mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum?

Dies ist ein Anhaltspunkt, aber mehr auch nicht. Denn die meisten Lebensmittel sind nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) noch vollkommen in Ordnung. Nicht nur geschmacklich, sondern auch sensorisch. 

Auch gesundheitliche Bedenken gibt es in der Regel nicht. Das MHD ist vielmehr eine Garantie: Bis zu diesem Tag verspricht der Hersteller, dass das Lebensmittel nicht schlecht wird. Mehr nicht!

Deshalb fragen sich viele: Sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Lebensmitteln nicht abgeschafft werden? Und wenn von deinem Käse nur noch wenige Tage übrig sind, probier diese leckeren Käse-Rezepte:

Weichkäse schimmelt – weg damit?

Scheibenkäse, Frischkäse. Hirtenkäse und Weichkäse, wie Brie oder Camembert, sollten immer komplett entsorgt werden. Warum? Durch die weiche Konsistenz können sich Schimmelpilzsporen wunderbar vermehren und in dem Käse verbreiten.

Hat man die gegessen, ist es möglich, dass unangenehme gesundheitliche Folgen auftreten können. Klassische Symptome sind etwa Magenbeschwerden, Übelkeit oder Durchfall. Schimmel gegessen? Was du jetzt machen solltest!

Hartkäse schimmelt – so kann man ihn retten

Appenzeller, Emmentaler, Sbrinz oder Bergkäse müssen nicht sofort in die Tonne, wenn sich kleine Schimmelspuren zeigen. Je weniger Wasser ein Käse enthält, umso haltbarer ist er.

Schneide den Schimmel mit einem scharfen Messer großzügig weg. Am besten von der befallenen Stelle noch mal einen Zentimeter. Ist der Hartkäse allerdings stark vom Schimmel befallen, dann muss auch er weg. Denn die Gesundheit geht immer vor.

Und was ist mit geriebenem Käse?

Der muss bei den kleinsten Anzeichen entsorgt werden. Geriebener Käse hat keine schützende Rinde. Zudem ist seine Oberfläche größer. Da können schädliche Keime wunderbar andocken. Kaufe deshalb besser einen Parmesan am Stück. Und reibe ihn nur, wenn er benötigt wird. Ansonsten lagert er gut im Kühlschrank.

Wenn wieder mal Käse übrig bleibt?

Dann zaubere mit ihm ein leckeres Essen. Würfel oder reibe den Rest klein und rühre ihn unter frisch aufgeschlagene Eier. Kurz in der heißen Pfanne stocken lassen – fertig ist ein würziges Frühstück oder schnelles Mittagessen. Du kannst zudem auch noch Gemüse oder Schinken hinzufügen.

Eine andere Möglichkeit ist es, Käsereste grob zu raspeln oder zu würfeln und über Aufläufe, Suppen oder Gratins zu streuen. Im Ofen überbacken – so wird jedes Gericht extra knusprig und aromatisch!

Käse-Pilz-Knödel
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