Aktualisiert: 18.12.2020 - 21:03

Wie ist das eigentlich? Nachgehakt: Klöße zerfallen – sind sie noch zu retten?

Ob große oder kleine Klöße – wenn diese beim Kochen zerfallen, ist das mehr als ärgerlich.

Foto: Getty Images/Sergio Amiti

Ob große oder kleine Klöße – wenn diese beim Kochen zerfallen, ist das mehr als ärgerlich.

Insbesondere dann, wenn ein Festtagsmenü gezaubert werden soll, passiert es: Die Klöße zerfallen beim Kochen. Kann man da noch was machen? Wir haben die Antwort.

Zu den anstehenden Feiertagen sind Klöße ja eine klassische Beilage zu Braten, Rouladen und Co. Unglaublich ärgerlich ist es natürlich, wenn Sie einen Blick in den Topf werfen und feststellen: Die Klöße zerfallen. Was kann man nun tun? Sind sie noch zu retten? Oder muss man fix eine andere Beilage aus dem Hut zaubern? Wir haben die Antwort.

Klöße zerfallen: Was tun? Schadensbegrenzung!

In diesem Fall haben wir leider keine ganz besonders guten Neuigkeiten: Sind die Klöße zerfallen, dann können Sie da nichts dran ändern – zumindest nicht in dieser Form. Aber immerhin – Sie können die Klöße noch weiter verarbeiten und das Beste aus der Situation machen.

Möglichkeit 1: Gröstl zubereiten! Dabei handelt es sich um ein klassisches Pfannengericht aus Österreich, das strenggenommen aus Kartoffeln und Fleischresten zubereitet wird. Wenn Sie die zerkochten Knödel aber ganz vorsichtig abgießen und sehr gut abtropfen lassen, dann können Sie den Teig etwas mit der Gabel zerteilen und das ganze mit Gewürzen nach Wahl zusammen mit ein paar Speckwürfeln in Butterschmalz anbraten. Sieht toll aus und schmeckt auch so!

Möglichkeit 2: Überbacken! Zerkochte Klöße abgießen und vorsichtig überschüssiges Wasser ausdrücken. Dann in eine gefettete Auflaufform geben, mit Käse bestreuen und zehn Minuten überbacken lassen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge...

Im allerschlimmsten Notfall kann man immerhin noch eine Beilage aus den zerfallenen Klößen zaubern. Besser ist es aber natürlich, wenn es gar nicht erst soweit kommt und man die Klöße heil aus dem Wasser nehmen kann. Es sind übrigens immer wieder dieselben Fehler, wegen denen Klöße zerfallen. Achten Sie darauf – dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen!

  1. Teig zu "nass": Ist zu viel Flüssigkeit im Teig, dann können Klöße ganz schnell im Wasser auseinanderfallen. Achten Sie also genau auf das Rezept und verwenden keineswegs zu viel Milch. Außerdem sollten die Kartoffeln nach dem Reiben ganz besonders fest ausgepresst werden.
  2. Brot, altbacken: Wenn Sie frisches Brot für den Kloßteig nehmen, dann kann das ganze Unternehmen schnell nach hinten losgehen. Frisches Brot nimmt die Feuchtigkeit im Teig nicht gut auf – selbiges gilt auch für Toastbrot. Verwenden Sie am besten Brötchen oder Laugengebäck vom Vortag.
  3. Zu heiß gekocht: Das ist der wohl häufigste Fehler! Oftmals werden Klöße einfach in kochendes Wasser gegeben – und so viel Temperatur verträgt die leckere Beilage einfach nicht. Wasser also aufkochen lassen, Hitze reduzieren, bis das Wasser nur noch siedet – dann erst die Klöße hineingeben und diese ZIEHEN LASSEN, nicht kochen.

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Wer gelungene Klöße wünscht, der sollte sich im Idealfall immer nah ans Rezept halten. Wir haben da natürlich Vorschläge für Sie. Wie wäre es mit Thüringer Klößen oder auch polnischen Kartoffelklößen?

Grübeln Sie gerne mal über alltägliche Dinge? Fragen Sie sich zum Beispiel, ob man keimende Kartoffeln oder Zwiebeln noch essen kann? Und wie ist es mit dem erneuten Aufwärmen von diversen Speisen? Fragen über Fragen – und in der Galerie finden Sie die Antwort.

Alle weiteren Ratgeber und Rezepte rund um die gute, alte Hausmannskost lesen Sie übrigens auf unserer Themenseite.

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