Wie in Bayern Selbst gemachtes Griebenschmalz

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Bayerisches Griebenschmalz macht sich hervorragend bei jeder Brotzeit.

Foto: iStock/ kabVisio

Bayerisches Griebenschmalz macht sich hervorragend bei jeder Brotzeit.

Was wäre eine bayerische Brotzeit ohne köstliches Griebenschmalz? Wer es selbst zubereitet, weiß auch genau, was drinsteckt... Mit Griebenschmalz können Sie übrigens auch Speisen dünsten und kochen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 700 g fetter Rückenspeck, ohne Schwarte
  • 2 Zwiebeln
  • 1 kleiner Apfel
  • 2 TL Majoran
  • 1 TL Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitungszeit:

  • ca. 60 Minuten

Und so wird’s gemacht:

  1. Speck unter lauwarmem Wasser abwaschen und trocken tupfen. Dann in kleine Würfel schneiden.
  2. Einen großen Topf auf den Herd stellen und Speckwürfel bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen lassen. Das Fett sollte ausgetreten und helle, gebräunte Grieben entstanden sein. Zwischendurch regelmäßig umrühren. Insgesamt kann dieser Vorgang bis zu einer Stunde dauern. Vorsicht, das heiße Fett kann spritzen!
  3. Zwischendurch Zwiebeln und Apfel schälen und beides sehr fein würfeln. Nun gemeinsam mit den Gewürzen in den Topf geben. Alle Zutaten braten lassen, bis Grieben und Zwiebeln hellbraun sind.
  4. Zum Abschluss das heiße Schmalz in Steintöpfchen oder sterilisierte Gläser füllen. Nach zwei Tagen ist das Griebenschmalz komplett ausgekühlt und fertig zum Verzehr. Im Kühlschrank hält es sich etwa ein halbes Jahr.

Einfach nur frisches Brot und dazu selbst gemachtes Griebenschmalz – so simpel kann Genuss sein. Der deftige Brotaufstrich ist gerade zur Biergarten-Saison oder zum Oktoberfest besonders beliebt, was übrigens auch für bayerischen Obazda gilt.

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