09.04.2018 - 15:57

„Flüssige Krankmacher“ Foodwatch: Cola hat zu viele Kalorien und macht krank

Foodwatch: Mit diesen Tricks macht Coca-Cola uns dick und krank

Foodwatch: Mit diesen Tricks macht Coca-Cola uns dick und krank. Denn Cola hat Kalorien – jede Menge davon.

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Foodwatch hat wieder einmal die unter Konsumenten beliebten Softdrinks genauer unter die Lupe genommen – und macht nun vor allem einem Großkonzern Druck. Aber warum? Was ist an Cola & Co. eigentlich so schädlich? Und in welchem Ausmaß?

Softdrinks sind beliebt. Nicht nur bei Kindern, sondern in der gesamten Bevölkerung. Die süßen Getränke gelten immer mal als willkommene Abwechslung zum Wasser. Und genau das sollten sie auch sein: eine Abwechslung. Denn Softdrinks wie Cola haben Kalorien – und nicht wenige davon. Da stellt sich schnell die Frage: Macht Cola dick?

Der Zuckeranteil in Softdrinks ist meist sehr hoch. Zum Vergleich: Rund 26 Würfel Zucker – etwas über 100 g – stecken in einem Liter des beliebten Getränks. Mit etwa 420 Kalorien auf einen Liter bringt Cola eine ganze Menge mit. Das Problem: Diese Kalorien stammen fast ausschließlich vom Zucker und halten nicht satt. Es sind sogenannte "leere Kalorien".

Foodwatch ist sich sicher: Cola-Kalorien machen dick – und der Zucker fördert Diabetes

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat nun genau da angesetzt und vor allem einen großen Konzern mit dem hohen Zuckergehalt konfrontiert. Coca Cola sei mitverantwortlich für die Zunahme von Diabetes und Fettleibigkeit – auch in Deutschland.

Dass man sich in erster Linie an den größten der Süßgetränkehersteller richte, hat vor allem einen Grund: So verharmlose Coca Cola wissenschaftlich belegte Risiken seiner Getränke. Das bestätigt Foodwatch-Deutschland-Geschäftsführer Martin Rücker. Außerdem soll der Großkonzern sowohl Sondersteuern als auch Werbeverbote durch Lobbyarbeit verhindern.

Über die "flüssigen Krankmacher", wie Oliver Huizinga von Foodwatch die Getränke bezeichnet, hat er mit Reporterin Johanna Rüdiger im Video gesprochen.

Auch Werbung und deren Zielgruppe problematisch

Das Problem liege demnach neben dem hohen Zuckergehalt vor allem auch in den teuren Werbekampagnen, die der Konzern führt und die vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen. So gibt es sogar unter der jungen Zielgruppe beliebte Youtube- und Instagram-Stars, auch Influencer genannt, die kräftig die Werbetrommel rühren.

Coca-Cola-Sprecher Uwe Kleinert kontert: Übergewicht sei ein komplexes Problem und es können nicht nur die Softdrinks dafür verantwortlich gemacht werden.

Sind Light-Produkte besser?

Beliebt sind mittlerweile aber auch die Light-Produkte der großen Hersteller: Zuckerfreie Limonaden gibt es – und für die wird auch nicht wenig geworben.

Aber auch wenn eine Light-Cola weniger Kalorien hat – als gesund sollte man auch diese Getränke nicht ansehen. Denn die enthaltenen Süßstoffe stehen immer wieder in der Kritik. So sollen sie den Insulinspiegel dennoch beeinflussen und am Ende dazu anregen, den nicht vorhandenen Zucker aus anderen Quellen auszugleichen. Das Fazit: Mancher nimmt trotzdem zu. Hier greift auch wieder das Argument der ausgewogenen Ernährung. Es gibt eine Menge Abnehm-Fallen – Fruchtsäfte gehören übrigens auch dazu.

Aber auch die in Cola beispielsweise enthaltene Phosphorsäure wird immer wieder kritisiert, da sie unter anderem den Zahnschmelz angreifen kann und auch den Kalziumhaushalt im Körper negativ beeinflusst. Es steht fest: Magen- und Zahnschonend ist Cola sicherlich nicht.

Alles in allem ist gegen ein Glas Cola oder Fruchtlimonade sicherlich nichts einzuwenden – wenn die Getränke in Maßen konsumiert werden. Wie Sie ? Ein Blick auf die Inhaltsstoffe hilft – dort sehen Sie auch direkt die Cola-Kalorien aufgelistet!

Wenn Sie nach Diäten suchen oder sich komplett oder zumindest zuckerfrei ernähren nahezu wollen, finden Sie viele tolle Tipps auf unseren Themenseiten!

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