Mit DIESEN Tricks hältst du das Intervallfasten besser durch
Dir fällt es schwer, die Essenspausen beim Intervallfasten durchzuhalten? Wir haben da ein paar Tricks für dich.
Nach Karneval beginnt die Fastenzeit! Bis zum Karsamstag ziehen viele Menschen die eine oder andere Variante des Verzichts durch – viele versuchen sich am Intervallfasten. Hier gibt es verschiedene Optionen, wobei die wohl beliebteste die 16:8-Methode ist. Heißt auf die Schnelle: Bei dieser Methode werden 16 Stunden des Tages gefastet und nur an acht Stunden gegessen. Das lässt sich relativ leicht in den Alltag integrieren und wird auch deshalb von so vielen Fastenwilligen praktiziert. Oftmals fällt das Durchhalten aber nicht eben leicht. Wir haben Ihnen 7 Tricks herausgesucht, mit denen Sie das Intervallfasten besser durchstehen.
Intervallfasten durchhalten – Trick Nummer 1: Langsam einsteigen
Aller Anfang ist schwer – und wer sich und seinen Körper gleich zu Beginn so richtig überfordert, wird mit dem Intervallfasten kein Erfolg haben. Mehr noch: Wer sich zu Beginn gleich zu viel zumutet, gibt schneller mal auf. Starte besser langsam, zum Beispiel mit einer Essenspause von 12 Stunden. Alle paar Tage kannst du die Pause dann verlängern, bis du bei 16 Stunden gelandet bist. Verlängere das Intervall immer dann, wenn du dich mit der vorherigen Länge der Essensdauer arrangiert hast und gut fühlst.
Trick 2: Konsequenz macht es leichter
Nichts zu essen, soll ein Trick sein, beim Nichtessen durchzuhalten? Klingt natürlich ziemlich paradox, macht aber durchaus Sinn. Jeder kleine Happen, jeder kleine Biss zwischendurch steigert die Wahrscheinlichkeit, die Fasten-Phase gleich ganz über Bord zu werfen.
Das hat auch einen ziemlich simplen Grund: Selbst wenn du nur einmal an einer Möhre (oder jedem anderen festen Lebensmittel...) abbeißt, bringt das deine Magensaftproduktion in Wallung. Die Folge: Das Hungergefühlt wird sofort gefördert – und mit viel Hunger ist es natürlich deutlich schwerer, das Fasten-Intervall durchzuhalten. Widerstehe der Verlockung – das macht es dir definitiv leichter, durchzuhalten.
Trick 3: Trinken, trinken, trinken
Die Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls wirklich hilfreich, um dich über aufkeimende Hungergefühle hinwegzutrösten. Plane unbedingt zwei bis drei Liter Wasser am Tag ein. Am besten, trackst du deine Wasseraufnahme – in den App-Stores gibt es dafür die verschiedensten Anwendungen zum Downloaden.
Wenn dir das Wasser im sprichwörtlichen Sinne schon aus den Ohren herausquillt, kannst du natürlich auch ungesüßten Tee trinken. Am besten eignen sich hierbei übrigens Pfefferminz- oder Brennesseltee, da beide Hungergefühle ausbremsen können. Das geht kalt und auch warm – was dann auch gleich für ein wohliges Gefühl in der Magengegend sorgt. Wenn das Hungergefühl kaum auszuhalten ist, kann auch etwas klare Gemüse- oder Knochenbrühe helfen.
Übrigens: Auch Kaffee ist erlaubt – während der Essenspause solltest du aber natürlich auf Milch und Zucker verzichten.
Trick 4: Bewegung lenkt ab
Da man aber auch nicht die ganze Zeit Flüssigkeiten in sich hineinkippen kann, wenn ein Hungergefühl aufkommt, kann auch Bewegung wirklich hilfreich sein. Lege doch ein kurzes Workout oder eine Runde Yoga ein – das lenkt ab und kommt deinem Körper zugute.
Und wenn dir nicht direkt nach Sport ist, mache doch einfach mal einen Spaziergang. Die frische Luft tut gut und hilft dir dabei, den Hunger für eine Weile zu vergessen. Sollte mal schlechtes Wetter sein, kannst du dich auch einfach Hals über Kopf in die Hausarbeit stürzen. Du glaubst ja gar nicht, wie viele Kalorien man dabei verlieren kann – und als Nebeneffekt vergisst man nicht nur den Hunger, man hat auch gleich noch eine blitzeblanke Bude!
Auch spannend: So viele Kalorien kannst du bei der Hausarbeit verbrennen.
Trick 5: Sich gönnen können!
Beim Fasten sind Belohnungen in Form von Schokolade eher kontraproduktiv, das ist klar. Suche dir stattdessen andere Formen der Belohnung. Welche, das ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für manch eine*n ist es eine Wohltat, sich eine kleine Auszeit auf dem Sofa mit einem Buch oder einer Zeitschrift zu nehmen. Andere wiederum gönnen sich ein entspannendes, warmes Bad – vielleicht mit einem nach Vanille duftendem Badezusatz? Studien haben nämlich ergeben, dass der Duft von Vanille Heißhungerattacken entgegenwirken kann.
Und wenn es mal besonders schwierig ist mit dem Durchhalten, kannst du dir ja auch mal etwas Größeres gönnen – zum Beispiel einen Besuch bei der/dem Kosmetiker*in, eine Massage oder Ähnliches.
Trick 6: Verbündete finden
Gemeinsam ist man weniger allein – das gilt natürlich auch fürs Intervallfasten. Vielleicht macht ja jemand aus deiner Familie oder aus dem eigenen Haushalt mit. Auch die beste Freundin oder andere Freunde lassen sich manchmal zu einem solchen Ernährungsvorhaben animieren. So kann man sich austauschen und gegenseitig motivieren, die Essenspausen durchzuhalten.
Wenn sich aber keiner aus der Familie oder dem Freundeskreis an die eigenen Fasten-Pläne anschließen will, kannst du dich auch einer entsprechenden Gruppe anschließen. Diese findest du zum Beispiel zuhauf in den sozialen Netzwerken. Dort kannst du dann deine Erfahrungen austauschen und mit anderen deine Erfolge und auch Flauten teilen.
Trick 7: Nutzen Sie die Essenzeit – aber richtig!
Nach 16 Stunden des Fastens kann dann endlich gegessen werden. Viele lassen sich nach all dem Verzicht durch eigene Gelüste dazu verleiten, richtig reinzuhauen. Pizza, Pommes, Pasta, Burger – am liebsten alles auf einmal! Selbstredend, dass das nicht gerade empfehlenswert ist, wenn man mit dem Intervallfasten auch ein wenig abnehmen will.
Tatsächlich aber können Gerichte wie diese auch dazu beitragen, dass du das Fasten-Intervall schlechter durchhältst. Oftmals handelt es sich dabei nämlich um sogenannte "leere Kalorien". Heißt: Viele der sooo leckeren Gerichte haben in Sachen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente kaum etwas zu bieten, sondern liefern nur Energie. Das Sättigungsgefühl hält somit nicht so lange an, man bekommt schneller wieder Hunger...
Nutze die Essensphase lieber sinnvoll – und gesund. Wähle Gemüse statt Süßigkeiten, Vollkorn- statt Weizenmehl, frisch Gekochtes statt Fertiggerichte. Das ist nicht nur gesünder, es macht auch länger satt!
Auch spannend:
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