"Flüssige Krankmacher"

Foodwatch: Cola hat zu viele Kalorien und macht krank

Glas mit Cola und Eiswürfeln auf einem Tisch vor einem braunen Hintergrund.
© TrueCreatives via Canva.com
Softdrinks beinhalten in der Regel jede Menge Zucker und stehen daher immer wieder in der Kritik.

Laut einer Mitteilung der Bundesärztekammer vom 18. Februar 2026 haben haben mehr als 40 Verbände und Organisationen vor dem CDU-Parteitag die Einführung einer Limo-Abgabe gefordert. Das Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und die Verbraucherorganisation Foodwatch haben den Aufruf gestartet. Foodwatch weist nicht zum ersten Mal darauf hin, wie ungesund Cola & Co. sind.

Softdrinks sind beliebt. Nicht nur bei Kindern, sondern in der gesamten Bevölkerung. Die süßen Getränke gelten immer mal als willkommene Abwechslung zum Wasser. Und genau das sollten sie auch sein: eine Abwechslung. Denn Softdrinks wie Cola haben Kalorien – und nicht wenige davon. Da stellt sich schnell die Frage: Macht Cola dick?

Süßstoff Aspartam: Ist der Zuckerersatz krebserregend?

Foodwatch sicher: Cola-Kalorien machen dick, der Zucker fördert Diabetes

Der Zuckeranteil in Softdrinks ist meist sehr hoch. Zum Vergleich: Rund 26 Würfel Zucker – etwas über 100 g – stecken in einem Liter des beliebten Getränks. Mit etwa 420 Kalorien auf einen Liter bringt Cola eine ganze Menge mit. Das Problem: Diese Kalorien stammen fast ausschließlich vom Zucker und halten nicht satt. Es sind sogenannte "leere Kalorien".

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat genau da angesetzt und vor allem einen großen Konzern mit dem hohen Zuckergehalt konfrontiert. Coca Cola sei mitverantwortlich für die Zunahme von Diabetes und Fettleibigkeit – auch in Deutschland.

Dass man sich in erster Linie an den größten der Süßgetränkehersteller richte, hat vor allem einen Grund: So verharmlose Coca Cola wissenschaftlich belegte Risiken seiner Getränke. Außerdem soll der Großkonzern sowohl Sondersteuern als auch Werbeverbote durch Lobbyarbeit verhindern.

Auch Werbung und deren Zielgruppe problematisch

Das Problem liege neben dem hohen Zuckergehalt vor allem auch in den teuren Werbekampagnen, die der Konzern führt und die vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen. So gibt es sogar unter der jungen Zielgruppe beliebte Youtube- und Instagram-Stars, auch Influencer genannt, die kräftig die Werbetrommel rühren.

Coca Cola kontert: Übergewicht sei ein komplexes Problem und es können nicht nur die Softdrinks dafür verantwortlich gemacht werden.

Sind Light-Produkte besser?

Beliebt sind mittlerweile aber auch die Light-Produkte der großen Hersteller: Zuckerfreie Limonaden gibt es – und für die wird auch nicht wenig geworben.

Aber auch wenn eine Light-Cola weniger Kalorien hat – als gesund kann man auch diese Getränke nicht ansehen. Denn die enthaltenen Süßstoffe stehen immer wieder in der Kritik. So sollen sie den Insulinspiegel dennoch beeinflussen und am Ende dazu anregen, den nicht vorhandenen Zucker aus anderen Quellen auszugleichen.

Das Fazit: Mancher nimmt trotzdem zu. Hier greift auch wieder das Argument der ausgewogenen Ernährung. Es gibt eine Menge Abnehm-Fallen – Fruchtsäfte gehören übrigens auch dazu. Aber auch die in Cola beispielsweise enthaltene Phosphorsäure wird immer wieder kritisiert, da sie unter anderem den Zahnschmelz angreifen kann und auch den Kalziumhaushalt im Körper negativ beeinflusst. Es steht fest: Magen- und Zahnschonend ist Cola sicherlich nicht.

Alles in allem ist gegen ein Glas Cola oder Fruchtlimonade sicherlich nichts einzuwenden – wenn die Getränke in Maßen konsumiert werden. Wie du Zucker in Getränken ausfindig machen? Ein Blick auf die Inhaltsstoffe hilft – dort siehst du auch direkt die Cola-Kalorien aufgelistet!

Die Frage nach den Kalorien ist nicht nur bei Softdrinks berechtigt. Auch diese Themen könnten dich interessieren:

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