26.10.2018

Studien-Ergebnisse Wieviel Sex pro Woche ist normal in der Partnerschaft?

In einer Partnerschaft verändert sich das Verlangen. Und wieviel Sex haben die Paare im Schnitt?

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In einer Partnerschaft verändert sich das Verlangen. Und wieviel Sex haben die Paare im Schnitt?

Anfänglich fliegen die Schmetterlinge im Bauch Looping und das Verlangen aufeinander scheint unstillbar. Nach einigen Jahren Beziehung schleicht sich Routine ein.

Früher wollte man ständig miteinander in die Federn, jetzt genießt man die Nähe, ohne sofort einander ausziehen zu wollen. Soweit so bekannt. Aber wann genau verändert sich das Verlangen aufeinander. Und wieviel Sex pro Woche ist eigentlich "normal"?

Aber was heißt hier normal? Um es vorweg zu nehmen: Jedes Paar ist anders, Studienergebnisse sind nur Durchschnittswerte, und alles, was Ihnen gut tut, ist in Ordnung. Gerade in zwischenmenschlichen Beziehungen existieren keine Normen und kein zu Wenig oder zu Viel. Interessant sind die wissenschaftlichen Partner-Untersuchungen aber allemal.

Der durchschnittliche Sex-Verlauf in einer Beziehung

Zu Beginn kann man die Hände nicht voneinander lassen. Der wissenschaftliche Begriff für diese Phase lautet Limerence und lässt sich mit "heftiger Verliebtheit" übersetzen. Ca. 18 bis 24 Monate dauert diese Zeit an und wird intensiviert, wenn die Partner räumlich voneinander getrennt leben. Täglicher Sex ist in dieser Phase nicht unüblich. Spannend ist dieses Forschungsergebnis: Wie oft Paare in dieser Anfangsphase Sex haben, ist NICHT relevant für die spätere Häufigkeit des Liebesspiels.

In einer gefestigten Partnerschaft: Nach der Limerence-Phase lässt sich wissenschaftlich belegen, dass das sexuelle Verlangen nachlässt. ABER: Das sagt nichts aus über die Liebe, die zwei Partner füreinander empfinden. Problematisch ist diese Situation nur, wenn über einen längeren Zeitraum ein Part mehr erotische Bedürfnisse hat als der andere und diese nicht erfüllt werden. Laut Untersuchungen haben Paare in diesem Zeitraum normalerweise zwischen ein- bis zweimal pro Woche Sex. Die Partnerschaft wird in dieser Phase als glücklich und stabil beschrieben. Erst wenn deutlich seltener als einmal pro Woche die Laken zerwühlt werden, steigt die Unzufriedenheit. Besondere Umstände können natürlich im zunehmenden Alter und dem Eintritt in die Wechseljahre vorliegen. Das können Sie zur Luststeigerung in der Menopause tun!

Partnerschaft mit Kindern: Eltern haben in dieser Phase weniger Zeit füreinander. Wer sich aber seiner Situation bewusst ist und proaktiv Zeit für körperliche Zärtlichkeiten sucht und organisiert, ist glücklich. In dieser Situation haben laut Umfragen 45 Prozent der befragten Paare einmal pro Woche Sex, 30 Prozent ein bis zweimal pro Woche.

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Statistik ist Statistik, nicht mehr, nicht weniger

Jedes Paar hat wie gesagt seine individuellen Bedürfnisse und Routinen sowie natürlich seinen eigenen Weg. Der Schlüssel zur sexuellen Erfüllung liegt weniger in der Häufigkeit des Liebesaktes an sich als in der Tatsache, sich einig darüber und glücklich mit der bestehenden Situation zusein. Und: Laut Studien haben 16 Prozent der befragten Paare gar keinen Sex und geben an, damit zufrieden zu sein.

Soviel Sex pro Woche ist also "normal", wer sich aber mehr wünscht, sollte laut Experten auf eine offene Aussprache setzen und zudem Alternativen aufzeigen. Sorgen Sie z.B. für Abwechslung zwischen den Laken: Wie wäre es zum Beispiel mit Kamasutra? Auch Sex-Toys können das Liebesleben in Schwung bringen. Die sind nur was für Singles? Weit gefehlt! Wenn der Mann seiner Partnerin bei der Erforschung Ihres Körpers zusieht, kann das für beide sehr erregend sein. Das sind die besten Sex-Toys für Frauen.

Weitere Tipps finden Sie auf unserer Themenseite Sex-Wissen.

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