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Diese 3 Stauden blühen doppelt - und machen dein Beet gleich zweimal zum Blüten-Traum

Mehrere leuchtend violette Astern mit gelben Blütenmitten blühen in einem farbenfrohen Garten bei Tageslicht.
5 schöne Stauden für Duftliebhaber*innen.
© Shutterstock/alauddin sarder
Porträtbild der Autorin Linda Pötzsch, die braune Haare hat und einen grünen Schal zusammen mit einem beigen Trenchcoat trägt. Sie lächelt dabei direkt in die Kamera. | © Linda Pötzsch
03.08.2025 • 06:00 Uhr
Linda Pötzsch

Doppelte Blüte – das habe ich mir in diesem Jahr für meine Beete gewünscht. Deshalb habe ich drei Stauden ausgewählt, die zweimal im Sommer blühen. Und genau die stelle ich dir jetzt vor.

1. Rittersporn: Der edle Blaublüher

Letztes Jahr habe ich meinen Rittersporn (Delphinium) im Sommer zurückgeschnitten. Drei Wochen später blühte er ein zweites Mal und ich war fest davon überzeugt, dass ich ein absolutes Naturtalent in Sachen Gartenarbeit bin ... Tja, bin ich nicht, denn ich hatte einfach pures Glück. Rittersporn zählt nämlich zu den Stauden, die durch den Rückschnitt im Sommer ein zweites Mal blühen.

Achtung: Diese Stauden sind schön, aber giftig

Rittersporn ist eine der edelsten Stauden mit seinen hohen Blütenständen in Blau, Rosa und Weiß. Genau das Richtige für ein klassisches Staudenbeet. Er blüht im Juni und Juli. Wenn du die Staude nach der ersten Blühte rechtzeitig und konsequent zurückschneidest, blüht er im September ein zweites Mal.

Eine prächtige Rittersporn-Blüte in leuchtendem Blau ragt aus einem verschwommenen, blühenden Feld im Sommerlicht heraus. | © Shutterstock/Brookgardener
© Shutterstock/Brookgardener

2. Storchschnabel: Der Dauerblüher

Nach diesem Glück mit meinem Rittersporn habe ich mir weitere Stauden herausgesucht, die ein zweites Mal blühen, wenn man sie zurückschneidet. Und mit dabei ist der Storchschnabel (Geranium). Ein Dauerblüher im Staudenbeet, der auch Unkraut effektiv verdrängt.

Sorten wie 'Rozanne' blühen fast durchgehend im Sommer, andere legen mit einer zweiten Blüte nach dem Rückschnitt nach. Kürze die Staude im Juni oder Juli großzügig ein. Danach blüht der Storchschnabel nochmal bis in den Herbst hinein.

Zahlreiche violette Storchschnabel-Blüten mit zarten Adern blühen dicht an dicht vor dunkelgrünem, weichem Hintergrund. | © Shutterstock/BestPhotoStudio
© Shutterstock/BestPhotoStudio

3. Frauenmantel: Der grüne Klassiker

Auch Frauenmantel (Alchemilla) wächst in meinem Staudenbeet. Er stellt keine großen Ansprüche an seinen Standort, sodass ich ihn überall einpflanzen konnte, wo andere Stauden schon längst eingegangen wären: in der prallen Sonne, im Halbschatten und unter Umständen auch im Schatten.

Frauenmantel blüht zunächst von Mai bis Juli. Nach der ersten Blüte schneide ich die Staude radikal zurück. Im August und September blüht die Pflanze dann ein zweites Mal.

Leuchtend gelber Frauenmantel und violette Katzenminze blühen dicht an dicht entlang eines sonnigen Gartenwegs. | © Shutterstock/wasilisa
© Shutterstock/wasilisa

Zweimal blühende Stauden sind die beste Wahl, wenn du den ganzen Sommer über üppig blühende Beete haben möchtest. Wenn man sich bei diesen Stauden – z. B. Rittersporn, Storchschnabel und Frauenmantel – viel Mühe gibt, bekommt man oft viel mehr zurück. Und bei diesen drei Stauden musst du dir auch über Pflegefehler kaum Sorgen machen. Sie verzeihen fast alles.

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Ein Feld voller leuchtend violetter Katzenminze-Blüten ragt in die Höhe, umgeben von grünem Gras bei sonnigem Wetter. | © Shutterstock/LifeCollectionPhotography
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