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Ackerschachtelhalm bekämpfen: Dieser Trick macht das Unkraut zum Wundermittel in Garten und Küche

Ackerschachtelhalm in der Nahaufnahme
© Getty Images
Bild von Autorin Jasmin Haupenthal | © privat
07.08.2025 • 20:03 Uhr
Jasmin Haupenthal

Zinnkraut oder Löffelkraut wie der Ackerschachtelhalm auch genannt wird, gilt im hiesigen Garten als eines der schlimmsten Unkräuter. Was jedoch kaum einer weiß: So bearbeitet, ist der Schachtelhalm ein echtes Wundermittel bei der Gartenarbeit und Gesundheit.

Was ist Ackerschachtelhalm und wie sieht Zinnkraut aus?

Heilmittel und Unkraut - für das ist Ackerschachtelhalm gleichermaßen bekannt. Vor allem im Garten ist Zinnkraut ein eher unerwünschter Gast, dem Hobby-Gärtner am liebsten den Garaus machen würden, damit Stauden, Bodendecker und weitere Pflanzen getrost wachsen können. Denn: Hat die invasive Pflanze erstmal seine Wurzel im Boden, verbreitet sich die Art schnell und flächendeckend.

Erkennen kannst du den Schachtelhalm, der sich gerade im Frühling stark ausbreitet, an seinen vielen Seitentrieben, der sattgrünen Farbe und den Ästen, die in Quirlen angeordnet sind. Seine braunen Sprossen tragen zudem Ähren. 

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Ackerschachtelhalm bekämpfen - so gehts

Wer das Löffelkraut unbedingt an Mauern oder im Garten entfernen möchte, hat diverse Möglichkeiten: 

  • Heißes Wasser ist das Hausmittel Nummer eins, um Löffelkraut zu bekämpfen. Dabei gießt du die Pflanzen mit kochendem Wasser, sodass das Gewebe angegriffen und das Kraut abgetötet wird. Bei starkem Befall sollte der Vorgang mehrmals wiederholt werden. Umliegende Arten bleiben aber verschont.
     
  • Kalk verbessert und verändert nicht nur die Bodenqualität deines Gartens - es trägt auch dazu bei, dass der pH-Wert des veränderten Bodens unbrauchbar für den Schachtelhalm wird. Ermittele dazu im Frühjahr oder Herbst den pH-Wert deines Bodens und streue oder sprühe Kalk im Anschluss über die Fläche.
  • Vielleicht die effektivste (und anstrengendste) Methode zur Bekämpfung von Zinnkraut ist das Ausgraben der Wurzel. Lockere dazu vorher den Boden auf, bevor du dann mit einer Schaufel bis zur Wurzel gräbst.

Was noch in deinem Garten wächst und wie du es loswirst, siehst du in unserer Bildergalerie:

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Nahaufnahme weißer Blütendolden auf langen grünen Stielen vor unscharfem, leuchtend grünem Hintergrund. | © Shutterstock/olko1975

Schachtelhalm: So wirkt es als Heilmittel

Du hast das Unkraut aus deinem Garten beseitigt und nun jede Menge von dem Kraut über? Bitte nicht wegwerfen! Stattdessen solltest du damit einen Tee kochen.

Ackerschachtelhalm gilt nämlich als echtes Heilmittel in der Frauenmedizin. Dazu kommen dank des enthaltenen Siliziums und der Kieselsäure auch antientzündliche, immunstärkende Eigenschaften. So ist das Kraut bei Nierenproblemen, Erkältungsbeschwerden aber auch bei Wassereinlagerungen behilflich.

Ackerschachtelhalm im Garten ein Wundermittel

Bitte? Wir reden beim Schachtelhalm von Unkraut und jetzt soll es ein Wundermittel im Garten sein? Richtig, denn wer die gerupften Äste der Pflanze zusammen mit etwas Öl, einer Knolle Knoblauch und Zwiebel einkocht, erhält einen wunderbaren Sud, der gegen Blattbefall und Schädlinge schützt.

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