Super angesagt: Dieser luftige Häkelhut gehört zu den schönsten Sommerprojekten: schnell gemacht, angenehm zu tragen, perfekt für warme Tage. Und weil der Netz-Look überwiegend aus Löchern besteht, bist du auch ganz schnell fertig. Wie praktisch...
Endlich, es wird warm in Deutschland! Das bedeutet leichtere Klamotten – und genau das spiegelt sich auch in diesem Häkeltrend wider. Statt dichter Mützen sind jetzt luftige Netzstrukturen gefragt, die absolut im Trend und angenehm zu tragen sind. Der sogenannte Mesh-Look ist aktuell überall zu sehen: auf Laufstegen, in DIY-Communities und auf der Straße. Zugegeben: Eine schützende Funktion haben sie nicht gerade, dafür sind sie als cooles Accessoire momentan kaum wegzudenken.
Besonders schön an diesem Modell: Es ist nicht nur stylish, sondern auch überraschend einfach gemacht. Durch die großen Luftmaschenbögen wächst dein Projekt schnell, die Kopfbedeckung nimmt fast ganz von selbst Form an. Genau das Richtige, wenn du ein cooles DIY suchst, das Eindruck macht – aber kein Geduldsspiel ist.
Häkelhut im Mesh-Look häkeln: DER Trend für 2026
Der luftige Häkelhut entsteht aus Stäbchen und Luftmaschen – gearbeitet wird von oben nach unten. Zuerst entsteht ein flacher Kreis, danach folgt das typische Netz aus Luftmaschenbögen, das sich zur gewünschten Kopfbreite ausweitet.
Die Anleitung ist für einen Kopfumfang von ca. 55 cm ausgelegt und kann durch zusätzliche oder weniger Zunahmerunden angepasst werden.
Das brauchst du:
- Baumwollgarn, am besten in mittlerer Stärke
- Häkelnadel in der passenden Stärke, ca. 4 mm
- Schere
- Stopfnadel
- Maßband
- optional: Muscheln, Perlen oder kleine Anhänger
Und so geht's:
Runde 1: Häkle in einen Magic Ring erst 3 Luftmaschen (zählen als Teil des 1. Stäbchens), dann 1 Luftmasche. Jetzt 11 mal abwechselnd 1 Stäbchen, 1 Luftmasche. Mit Kettmasche in die 3. Luftmasche der ersten Luftmaschenreihe schließen → 24 Maschen.
Runde 2: 1 Kettmasche in den 1. Luftmaschenzwischenraum, dann 5 Luftmaschen, Kettmasche in den nächsten Luftmaschenzwischenraum, 5 Luftmaschen. So weiter bis zum Ender der Runde, ergibt 12 gleichmäßige kleine Bögen. Mit Kettmasche in die erste Luftmasche der Runde schließen.
Runde 3: In die ersten beiden Luftmaschen des ersten Luftmaschenbogen 2 Kettmaschen in die hinteren Maschenglieder, dann eine Kettmasche in den Luftmaschenbogen häkeln. Es folgen bis zum Ende der Reihe 6 Luftmaschen und 1 Kettmasche in den jeweils nächsten Luftmaschenbogen. Mit einer Kettmasche in der letzten Masche vor dem ersten Bogen enden.
Runde 4 bis 8: Häkle nach demselben Prinzip wie in Runde 3, nur machst du die Bögen jetzt mit 7 Luftmaschen statt 6. Erhöhe pro Runde die Anzahl der Luftmaschen in den Bögen, bis du in Runde 8 bei 11 Luftmaschen bist.
Runde 9: Ab jetzt werden die Maschen in den Bögen reduziert. Das sorgt dafür, dass sich der Kreis nicht weiter ausdehnt, sondern sich nach unten leicht verjüngt. So entsteht die typische Mützenform. Du häkelst also genauso wie in den Runden zuvor, nur machst du jetzt 9 Luftmaschen in die Bögen statt 11 in Runde 8.
Runde 10: Beginne mit 3 Luftmaschen und häkle dann rundherum in jede Masche 1 Stäbchen. Schließe die Runde mit einer Kettmasche in die 3. Luftmasche der ersten Luftmaschenreihe. Schneide die Wolle ab und ziehe den Faden durch die letzte Masche. Vernähe den Fadenrest im Inneren in der gerade gehäkelten Stäbchenreihe und schneide den Rest ab. Fertig!
Optional kannst du deinen Häkelhut mit Muscheln, Perlen oder kleinen Anhängern dekorieren, die du entweder irgendwo am Netz befestigst oder, wie hier im Tutorial, rund um die "Krempe" an Luftmaschenketten einarbeitest.
Hier siehst du, wie du für die Mütze vorgehen musst:
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