Käsekuchen und Diät – das passt eigentlich gar nicht zusammen. Doch unser Rezept des Low-Carb-Käsekuchens beweist das Gegenteil. Denn es kommt ganz ohne Zucker aus und schmeckt trotzdem himmlisch cremig! Ideal für alle, die beim Backen auf Kohlenhydrate verzichten wollen und trotzdem den Genuss lieben. Ob zum Kaffeeklatsch oder als Dessert – dieser kalorienarme Käsekuchen ist der perfekte Begleiter für deine gesunde Ernährung.
Zutaten für 8 Stück:
- 100 g Butter, weich
- 400 g Quark, Magerstufe
- 3 Eier, M
- Salz
- Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone
- ½ TL weißes Stevia-Pulver
- 1 Vanilleschote
- 20 g Eiweiß-Pulver, Vanille
Pro Portion etwa:
- 172 kcal
- 12 g Fett
- 4 g Kohlenhydrate
- 11 g Eiweiß
Zubereitungszeiten:
Und so wird’s gemacht:
Zunächst die weiche Butter in groben Stücken in eine Schüssel geben. Magerquark, Eier, eine Prise Salz und den Schalenabrieb einer halben Zitrone hinzufügen, ebenso ein halber Teelöffel vom weißen Stevia-Pulver und dem Mark einer Vanilleschote. Alles etwa 30 Sekunden mit einem Handmixer vermengen.
Eiweißpulver hinzugeben und auf mittlerer Stufe mit dem Teig vermischen, damit der Teig nicht zu viel Luft bekommt. Teig 30 Minuten ruhen lassen.
Teig in eine kleine, gefettete Springform (20 cm Durchmesser) füllen und im auf 120 Grad (Ober- und Unterhitze) eine Stunde backen lassen. Nach 45 Minuten den Ofen ausschalten und den Kuchen die restlichen 15 Minuten im Ofen stehen lassen.
Nach der Backzeit Kuchen völlig auskühlen lassen, bevor er verzehrt wird.
Info: Wenn du dich dauerhaft Low Carb ernährst, dann kommt man kaum drum herum, sich früher oder später auch mal Eiweißpulver zu kaufen. Es wird in verschiedenen Supermärkten und Drogerien angeboten und hilft beim kohlenhydratreduzierten Kochen und Backen, da es mehlfreien Gebäck-Kreationen Bindung verleiht.
Achte beim Kauf unbedingt auf die Nährwertangaben, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Wenn das Produkt unter fünf Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm hat, kannst du bedenkenlos zugreifen.
Neben der perfekten Bindung bringt das Proteinpulver noch einen weiteren unschlagbaren Vorteil in die Backstube: Es sorgt für eine Extraportion Eiweiß, die besonders lange satt macht und Heißhungerattacken effektiv ausbremst. Für unseren Käsekuchen eignet sich ein klassisches Proteinpulver mit Vanillegeschmack besonders gut, da es dem Kuchen direkt eine feine, aromatische Note verleiht. Wer experimentierfreudig ist, kann aber auch zu Sorten wie Zitrone oder White Chocolate greifen, um den Geschmack raffiniert zu variieren.
Um die wunderbar cremige Konsistenz ganz ohne Trennen der Eier zu erreichen, solltet ihr die ganze Masse einfach besonders gründlich und cremig rühren. Ein kleiner Schuss Zitronensaft sorgt dabei für eine feine Frische. Nach dem Backen solltet ihr dem Kuchen unbedingt etwas Zeit im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen gönnen, damit er sich langsam an die Zimmertemperatur gewöhnt und nicht in sich zusammenfällt. Gut gekühlt aus dem Kühlschrank schmeckt dieser fitte Klassiker am nächsten Tag sogar noch besser und lässt sich wunderbar sauber in Stücke schneiden!
Wir haben noch eine andere Idee für einen kohlenhydratreduzierten Kuchen. Wie wäre es denn mal mit unserem Low-Carb-Joghurtkuchen ohne Mehl und Zucker? Hier gibt es noch mehr leckere Käsekuchen. Kennst du unsere besten Schmandkuchen und Rhabarberkuchen schon?