Schon mal etwas von der Pinsa gehört? Optisch wie auch geschmacklich erinnert das herzhafte Gebäck an Pizza – soll aber wegen des besonderen Teigs viel bekömmlicher sein. Wichtig: Mit der Zubereitung musst du bereits zwei bis drei Tage vor dem Genuss starten!
Zutaten für 4 Portionen:
- 350 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 50 g Dinkelvollkornmehl
- 75 g Reismehl
- 25 Kichererbsenmehl
- 0,5 g Trockenhefe
- 310 ml Wasser, kalt
- 1 TL Salz
- 1 TL Olivenöl
Zubereitungszeiten:
Und so wird’s gemacht
- Alle Mehlsorten in eine große Schüssel sieben und gut miteinander vermengen.
- Trockenhefe in etwas Wasser auflösen und zusammen mit dem restlichen Wasser zur Mischung geben. Alles mit dem Knethaken eines Handrührgeräts fünf Minuten lang zu einem Teig verarbeiten. Alternativ dazu kann auch eine Küchenmaschine verwendet werden.
- Salz und Olivenöl hinzugeben und das Ganze nochmals gut durchkneten, sodass alle Zutaten gut vermischt sind.
- Teig eine halbe Stunde lang abgedeckt ruhen lassen, dabei alle zehn Minuten kurz durchkneten.
- Teig in ein verschließbares Gefäß geben und zwei bis drei Tage im Kühlschrank ruhen lassen.
- Ca. zwei Stunden vor dem Backen können Sie den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Sobald er Zimmertemperatur hat, nochmals gut durchkneten und in vier gleich große Stücke teilen. Diese mit einem sauberen Tuch bedeckt nochmals eine Stunde gehen lassen.
- Teigstücke oval bzw. kreisförmig zu einem flachen Fladen auseinanderziehen. Dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und den Ofen auf 240 Grad Umluft vorheizen.
- Pinsa nach Wahl belegen: Besonders gut passt eine mediterran gewürzte Tomatensoße, Basilikum und Käse.
- Pinsa in den Ofen schieben und 15 Minuten backen lassen – fertig!
Zugegeben – es ist schon mit ein wenig Aufwand verbunden, den Teig für eine Pinsa zuzubereiten, doch das Ergebnis wird sich lohnen! Mit dem richtigen Belag wird das Ganze zu einer kulinarischen Gaumenfreude. Sie können dabei übrigens Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Neben Tomatensoße, Kräutern und Käse passen auch Salami, Schinken sowie diverse Gemüsesorten, etwa frische Tomaten, Zucchini und Zwiebeln.
Der Begriff "Pinsa" mag nun natürlich noch neu und unvertraut klingen – doch angeblich ist das Gericht ist alles andere als das. Der Legende nach soll man dieses der Pizza ähnliche Gebäck bereits im alten Rom verspeist haben, ehe das Rezept verloren ging und erst kürzlich wiederentdeckt wurde. Ob's wirklich stimmt, oder doch eher eine Marketing-Strategie seitens findiger italienischer Gastronomen ist?
Das sei jetzt erst einmal dahingestellt. Fakt ist aber, dass der Pinsa-Teig anders als Pizzateig längst nicht nur auf Weizenmehl für die Zubereitung setzt. Dinkelvollkorn- sowie Kichererbsenmehl kommen zum Einsatz – die Zubereitung ähnelt der eines Sauerteigs. Summa summarum sollen Aspekte wie diese die Pinsa bekömmlicher machen, als eine herkömmliche Pizza.
Dieses Rezept war genau nach deinem Geschmack? Wir haben natürlich noch viele weitere Pizza-Highlights in unserem Portfolio. Wie wäre es zum Beispiel mal mit dieser raffinierten Schüttelpizza? Und Pizza mal anders haben wir in der Galerie für dich zusammengestellt. Da sind sicher eine Menge an neuen Ideen dabei!