Älplermagronen: Köstliches Rezept aus der Schweiz
Die traditionellen Schweizer Älplermagronen sind ein absoluter Klassiker. Kein Wunder – Nudeln, Kartoffeln und eine leckere Käsesoße sorgen besonders an kalten Wintertagen für neue Energie!
Zutaten für 4 Portionen:
- 300 g festkochende Kartoffeln
- Salz
- 400 g Hörnchennudeln, z. B. Makkaroni
- 200 ml Milch
- 100 ml Sahne
- 250 g geriebener Käse, z. B. Gruyère, Sbrinz
- Pfeffer, aus der Mühle
- Muskat, gerieben
- 2 Zwiebeln
- 2 EL Butter
- 1 EL gehackte Petersilie
Pro Portion etwa:
- 813 Kalorien
- 34g Eiweiß
- 38g Fett
- 83g Kohlenhydrate
Zubereitungszeit:
Und so wird’s gemacht
Die Kartoffeln schälen, waschen, klein würfeln und in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten vorgaren. Die Nudeln ebenfalls in Salzwasser knapp al dente kochen. Kartoffeln und Nudeln abgießen und jeweils gut abtropfen lassen.
Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Milch mit der Sahne erhitzen und etwa 2/3 des geriebenen Käses einrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Die Nudeln mit den Kartoffeln in eine Auflaufform füllen, mit der Käsesoße übergießen, mit dem restlichen Käse bestreuen und im Ofen in ca. 15 Minuten goldbraun überbacken.
Inzwischen die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebeln darin unter Rühren langsam goldbraun braten. Die Form aus dem Ofen nehmen, die Älplermagronen mit der Soße auf Teller verteilen, mit Röstzwiebeln bestreuen und mit Petersilie garniert servieren.
Was sind Älplermagronen eigentlich genau? Älplermagronen, manchmal auch Älplermakkaronen geschrieben, sind ein traditionelles Gericht aus den Schweizer Alpen. Sie bestehen typischerweise aus Teigwaren, Kartoffeln, Rahm, Käse und Zwiebeln. Der Name leitet sich von „Älpler“ (der Bezeichnung für einen Hirten in den Alpen) und „Magronen“ ab, einem aus dem Italienischen entlehnten Wort für Makkaroni.
Heute gelten Älplermagronen als fester Bestandteil der Schweizer Alpenküche und sie sind ein beliebtes Gericht der Schweizer Hausmannskost. Eine gängige Theorie besagt, dass die Verbreitung von Teigwaren in der Nordschweiz Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Bau des Gotthard-Tunnels zusammenhängt.
Italienische Arbeiter, die am Bau beteiligt waren, brachten demnach Trockenpasta mit und trugen so zu ihrer Popularität und der Entstehung des Gerichts bei.
Für Älplermagronen werden meist Schweizer Eiernudeln verwendet, vorzugsweise dicke Sorten wie Penne, Ziti oder Makkaroni. Auch kleinere Hörnli (französisch: Cornettes) sind geeignet. Die Teigwaren werden zusammen mit gewürfelten Kartoffeln gekocht, wobei die Zutaten nacheinander hinzugefügt werden, um den unterschiedlichen Garzeiten gerecht zu werden.
Das Gericht kennt regionale Variationen: In manchen Gegenden werden zusätzlich Schinkenstreifen, gebratener Speck oder Cervelat beigefügt.
Im Kanton Uri lässt man die Kartoffeln weg. Im Kanton Obwalden werden Älplermagronen aufgrund der Zubereitungsreihenfolge im Obwaldner Rezept auch „Hindersi-Magronen“ genannt („Hindersi“ bedeutet im Schweizerdeutschen „rückwärts“).
Als einfach zuzubereitendes und sättigendes Gericht sind Älplermagronen sowohl bei den Pfadfindern als auch auf dem Speiseplan der Schweizer Armee sehr beliebt. Dazu noch einen köstlichen Schweizer Wurstsalat und die Welt ist in Ordnung!
Aufläufe gehen doch wirklich immer! Deswegen haben wir auch die folgenden Gratin-Highlights für euch parat: