18.03.2016

Frauen-Gesundheit Nährstoffe für Frauen

Foto: © iStock / marylooo

Eine ausgewogene Ernährung ist für Frauen und Männer gleichermaßen wichtig. Gleichzeitig haben Frauen einen höheren Bedarf an bestimmten Nährstoffen

Du bist, was du isst - das klingt zwar mittlerweile ein wenig abgedroschen, aber es steckt so viel Wahrheit darin. Ist unsere Ernährung unausgewogen, zu fettig, essen wir immer in Eile, geht es uns schlecht. So verhält es sich auch, wenn bestimmte Nährstoffe in der Ernährung zu kurz kommen. Mit ein paar einfachen Tricks kommen Sie aber an die Nährstoffe, die Sie als Frau dringend benötigen.

Folsäure

Diese ist unter anderem in Bohnen enthalten und treibt den Eiweißstoffwechsel an. Das ist nicht nur für Sportler wichtig, sondern auch für Schwangere, da diese Fehlbildungen des Kindes vorbeugt. Zusammen mit Ballaststoffen ist Folsäure ein entscheidender Bestandteil beim Muskelaufbau, der Fettverbrennung und der Verdauung. Neben Hülsenfrüchten sind Vollkorn, Karotten, Spargel, Mangold und Kohl hervorragende Lieferanten von Folsäure.

>>Darum ist Folsäure auch für Nicht-Schwangere wichtig!

Antioxidantien

Sie binden freie Radikale und halten unsere Zellen jung und frisch. Gesunde Zellen sind außerdem widerstandsfähig und schützen vor Krankheit. Werden Zellen angegriffen, sind sie weniger aufnahmefähig und geben somit bestimmte Signale nicht mehr weiter. Schäden durch freie Radikale sind etwa graue, fahle Haut, reduzierte Sehkraft der Augen, ein höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, Gelenkbeschwerden und Krebs. Besonders grüner Tee, Beeren wie Blaubeeren und Gojis sind reich an Antioxidantien und schützen unsere Zellen.

Ballaststoffe

Frisches Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte sowie Müsli fördern dank ihrer hohen Ballaststoffdichte die Verdauung und beugen dem Brustkrebsrisiko vor. Der Körper braucht Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung, da sie aufquellen und so auch für unser lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Dass eine funktionierende Verdauung für allgemeines Wohlbefinden sorgt, ist der eine positive Effekt der Ballaststoffe. Sie sind aber auch für eine Minderung des Risikos an Arteriosklerose, einem Herzuinfarkt oder an Diabetes zu erkranken bekannt. Ballaststoffe können allerdings auch blähen, weshalb es wichtig ist genug zu trinken und es so dem Darm ein wenig zu erleichtern.

So vermeiden Sie einen Blähbauch:

Blähbauch vermeiden

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Kalzium

Kalzium ist wichtig für gesunde Knochen und Zähne, besonders Schwangere oder stillende Mütter haben einen hohen Bedarf daran. Frauen haben zudem ein erhöhtes Gefährdung durch Osteoporose und können der Erkrankung mit den richtigen Lebensmitteln vorbeugen. In den Wechseljahren kommt zum erhöhten Kalziumbedarf noch ein erhöhter Eisen-, Fett- und Wasserbedarf. Fettarmer Naturjoghurt und Vollkornflakes können beim erhöhten Bedarf unterstützen.

Eisen

Viele Frauen leiden unter Eisenmangel, welcher sich durch Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Blässe sowie rissige Nägel und Mundwinkel äußert. Eisen ist unabdingbar für die Blutbildung und somit indirekt beteiligt am Sauerstofftransport im Blut, welcher ohne die roten Blutkörperchen nicht funktioniert. Als eine der Hauptquellen für Eisen gilt immer noch Fleisch, jedoch kann der Bedarf neben magerem Fleisch auch über Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte gedeckt werden.

Vitamin C

Der absolute Stresskiller ist Vitamin C. Sowohl Obst, als auch Gemüse enthält eine ordentliche Portion davon. Besonders reich sind Zitrusfrüchte, Granatäpfel und Paprika. Paprika ist allerdings schwer verdaulich und kann bei manchen Menschen zu Übelkeit und einem Blähbauch führen. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, sind Guave, Sanddorn und schwarze Johannisbeeren Alternativen für Sie.

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