18.09.2019

Krabbelige Mitbewohner Kiefernwanze vertreiben: So effektiv sind Hausmittel!

Von

Schädlinge, Parasiten & Co.
Fr, 20.09.2019, 10.14 Uhr

Schädlinge, Parasiten & Co.

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Sobald der Sommer geht, suchen sie ein warmes Plätzchen. Ihre Größe ist etwas erschreckend, dabei sind Kiefernwanzen für den Menschen harmlos. Das können Sie gegen die Krabbler tun!

Die Amerikanische Kiefernwanze, auch Zapfenwanze oder Stinkwanze genannt, stammt eigentlich aus Nordamerika, seit 1999 ist sie auch in Europa verbreitet. Zu erkennen ist die Kiefernwanze an den gebogenen, abstehenden Fühlern und den blattförmigen Hinterbeinen. Die charakteristisch braun-ocker gefärbten Tierchen sind zwischen 15 bis 20 Millimeter lang.

Das Wichtigste zuerst: Die Präsenz der Krabbler im eigenen Heim mag unangenehm sein, gefährlich für den Menschen sind diese Tiere aber nicht. Die ausgewiesenen Pflanzenfresser würden einen Menschen weder beißen noch stechen. Wenn die Kiefernwanzen aber in großen Ansammlungen durch die Wohnung patroullieren, wird eventuell aber auch der geduldigste Tierfreund zu diesen Hausmitteln greifen. Kiefernwanze vertreiben: So effektiv sind Hausmittel!

Die besten Hausmittel zur Vertreibung von Kiefernwanzen

Da die Kiefernwanze Haus oder Wohnung zum Überwintern heimsucht, und sich die Tierchen zu Tausenden einnisten, sind diese Hausmittel besonders geeignet.

Vorbeugen: Setzen Sie spätestens zum Herbst Fliegengitter ein. Auf dem Dachboden, wo die Kiefernwanze sich gern zuallererst einnistet, kann man diese auch das ganze Jahr über belassen, da Fliegengitter auch dem Einnisten von Bienen und Wespen entgegenwirken und Mücken und Hausfliegen abhalten.

Untersuchen Sie Haus oder Wohnung zusätzlich auf Schlupflöcher und Spalten, auch im Mobiliar, die den Kiefernwanzen das Eindringen ermöglichen, diese sollten entsprechend abgedichtet werden.

Einfangen ohne zu töten: Wenn Kiefernwanzen nur in kleinerer Anzahl auftreten, lassen sie sich gut mit einem Wasser- oder Marmeladenglas einfangen, da sie nicht besonders reaktionsschnell sind. Bringen Sie die Insekten anschließend an einen ähnlich geschützten Platz (Gartenschuppen etc.), damit sie sich dort einnisten und so wohlfühlen, dass sie nicht wieder zurück kommen.

Nicht zerquetschen: Fühlen Wanzen sich bedroht oder werden sie sogar zerquetscht, sondern sie ein besonders übelriechendes Sekret ab, dem sie auch ihren Zweitnamen (Stinkwanze) verdanken. Deshalb sollte man die Wanzen auch nicht mit dem Staubsauger einsaugen. Je nach Wanzenart kann das Sekret bei Berührung auch Reizungen und Allergien auslösen.

Stark riechende ätherische Öle können Stinkwanzen fernhalten. So eignen sich Salmiak, Wachholder, Nelkenöl und intensive Zitrusöle. Natürlich müssen auch die menschlichen Hausbewohner dann mit diesen Gerüchen leben.

Finger weg von Insektiziden: Insektizide wirken auf das Nervensystem der Wanzen und können auch die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen. Sie sind also kein probates Mittel zur Vertreibung von Kiefernwanzen und anderen Insekten.

Kiefernwanze vertreiben: So effektiv sind Hausmittel. Viele andere Insekten suchen auch unsere Nähe zur kälteren Jahreszeit.

Stinkwanzen bekämpfen: So werden Sie die Plagegeister los. Und das können Sie gegen

Bettwanzen tun. Lesen Sie hier, wie Sie Schaben mit Hausmitteln loswerden können.

Weitere hilfreiche Infos bekommen Sie auf unserer Themenseite Haushaltstipps.

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