08.06.2018

Kalorien-Check Teil 2 Beim Griechen: Was Sie während der Diät essen dürfen

Oliven, Fleisch, Feta und jede Menge wertvolles Olivenöl sind wichtige Bestandteile der griechischen Küche.

Foto: iStock/mbbirdy

Oliven, Fleisch, Feta und jede Menge wertvolles Olivenöl sind wichtige Bestandteile der griechischen Küche.

Natürlich dürfen Sie auch während einer Diät in ein Restaurant gehen. Wir verraten, was Sie beim Griechen essen dürfen – und was Sie lieber auslassen sollten.

Sie machen gerade eine Diät – und dann werden Sie zu einem Besuch in einem griechischen Restaurant eingeladen... Das ist richtig gemein, denn die griechische Küche ist alles andere als leicht – Unmengen an Olivenöl sei Dank. Es gibt allerdings auch einige Leckereien, die Sie trotzdem während Ihrer Diät beim Griechen essen dürfen.

Trotz Diät beim Griechen essen: Griechische Vorspeisen im Kalorien-Check

Wer an die griechische Küche denkt, denkt vermutlich zu allererst an Zaziki. Die gute Nachricht: Diesen cremigen Dip aus Joghurt, Gurken und Knoblauch dürfen Sie beim Restaurantbesuch ohne Reue essen. Die schlechte Nachricht: Brot ist tabu. Aber es gibt so viele andere Dinge, die toll zur griechischen Joghurtsauce passen.

Hier dürfen Sie zugreifen:

  • Auberginencreme – Dip aus pürierten Auberginen, Kräutern und einem Schuss Olivenöl
  • Feta – nicht paniert, ohne Öl
  • Gegrilltes Gemüse – Auberginen, Zucchini, Peperoni, aber alles ohne Öl
  • Grüne Oliven – weniger Kalorien und Fett als schwarze Oliven
  • Muscheln – am besten vom Grill
  • Zaziki – aber ohne Brot, wie bereits erwähnt

Darauf sollten Sie besser verzichten:

  • Eingelegtes Gemüse – zu viel Öl
  • Gefüllte Weinblätter – mit Reis, Rosinen und Olivenöl nicht gerade eine leichte Vorspeise. Als Ersatz für eine Hauptspeise sind sie aber in Ordnung
  • Gegrilltes Gemüse – meist ist zu viel Olivenöl dran
  • Krabbencocktail – häufig ist die Sauce sehr fettig
  • Scampi Saganaki – Scampi in Tomatensauce mit Käse überbacken, leider zu üppig für eine Vorspeise

Griechische Hauptspeisen im Kalorien-Check

Ein klassisch griechisches Hauptgericht besteht aus Fleisch oder Fisch in Kombination zu einer Beilage. Wenn Sie die richtigen Dinge miteinander kombinieren, können Sie auch während einer Diät in ein griechisches Restaurant gehen. Wichtig ist nur: Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Saucen. In den meisten ist eine Menge Fett enthalten – etwa in Metaxasauce. Genießen Sie ihr Hauptgericht besser pur oder mit Zaziki, dann kann nicht viel schief gehen.

Hier dürfen Sie zugreifen:

  • Beilagen: Eine gute Beilage zu griechischem Fleisch wären etwa Salate. Wichtig ist natürlich das Dressing, das aus Essig und Öl bestehen sollte. So sind Kraut-, Tomaten-, Bohnen- und einfache grüne Salate sehr empfehlenswert. Gegrilltes Gemüse macht sich ebenfalls gut als Beilage, ebenso wie grüne Bohnen, die beim Griechen auch gerne serviert werden. Wenn es unbedingt Kohlenhydrate sein müssen, wählen Sie am besten Salzkartoffeln. Die haben verhältnismäßig wenige Kalorien, sind aber dennoch reich an Proteinen.
  • Fleisch/Fisch: Leckeres Souvlaki ist nicht nur einer der absoluten Klassiker der griechischen Küche, man kann die Fleischspieße auch während einer Diät essen. Sie kommen direkt auf den Grill und sind fett- und kalorienarm. Souzuki (Frikadellen ohne Füllung), Rinderleber oder Lammkotelett dürfen ebenfalls verzehrt werden. Bei Fisch wählen Sie am besten Scampi, Sardinen, Muscheln oder Kalamari. Hier ist nur wieder auf die Sauce zu achten. Bestellen Sie Ihren Fisch mit Zitrone oder einem kleinen Klecks Kräuterbutter.

Darauf sollten Sie besser verzichten:

  • Beilagen: Wenn Sie wirklich abnehmen wollen, sollten Sie gerade in diesem Bereich Vorsicht walten lassen. Pommes und Bratkartoffeln sind zwar verführerisch, untergraben aber jeden Abnehmwillen im Nu. Auch Brot sollte möglichst ganz vermieden werden – und dabei ist es egal, ob es sich um Pita, Fladenbrot oder überbackenes Knoblauchbrot handelt. Reis sollte – wenn überhaupt – nur in winzigen Portionen verzehrt werden. Ganz weglassen sollte man griechische Nudeln (Kritharaki).
  • Fleisch: Essen Sie kein Gyros – das ist wohl die härteste Nachricht. Leider wird Gyros häufig aus fettigem Schweinenacken hergestellt und in einer vor Fett triefenden Sauce mariniert, weshalb man sich diese – zugegeben – leckere Speise zumindest im Rahmen einer Diät lieber verkneifen sollte. Wenn es unbedingt sein muss, wählen sie lieber Hähnchen-Gyros, das schlägt weniger auf die Hüften. Auch Bifteki (mit Feta gefüllte Hacksteaks) sollten besser nicht auf Ihrem Teller landen.
  • Andere Hauptspeisen: Moussaka ist ein weiterer Klassiker der griechischen Küche. Leider hat dieser Auflauf aus Auberginen, Kartoffeln, Fleisch und Käse ebenfalls nichts auf Ihrem Speiseplan zu suchen – wie die Zutaten ja eigentlich schon verraten.

Griechische Desserts im Kalorien-Check

Wer nach solch üppigen Vor- und Hauptspeisen überhaupt noch Hunger hat, wird natürlich auch beim Griechen fündig.

Hier dürfen Sie zugreifen:

  • Leichter Joghurt mit Nüssen, Honig oder Feigen

Darauf sollten Sie besser verzichten:

  • Blätterteiggebäck und griechische Honigbällchen

Low Carb beim Griechen

Bekennende Low Carber müssen weniger auf die Kalorien als auf die Zufuhr an Kohlenhydraten achten. Hier lesen Sie, was Sie sich beim Griechen gönnen können:

  • Low-Carb-Vorspeisen beim Griechen: Gegrilltes Gemüse, Beilagensalat, Feta und Oliven.
  • Low-Carb-Hauptspeisen beim Griechen: Da der Fettgehalt bei Low Carb eine untergeordnete Rolle spielt, können Sie bei Fleisch und Fisch nach Herzenslust zugreifen. Einzige Bedingung: beides darf nicht paniert serviert werden. Bei den Beilagen am besten zu Salat oder gegrilltem Gemüse greifen.

Diät & griechisches Essen – Fazit:

Zugegeben: Die griechische Küche macht es einem nicht leicht, schlank durch den Abend zu kommen. Der Überschuss an Olivenöl verträgt sich nicht mit dem Vorhaben, Kalorien zu zählen – ebenso wie das oft fettige Fleisch. Nichtsdestotrotz kann man auch beim Griechen leichte Alternativen finden.

Besser geeignet ist die griechische Küche eher für jene, die sich Low Carb ernähren. Sie müssen nicht zwangsläufig Kalorien zählen, sondern nur darauf achten, klassische Kohlenhydrate-Beilagen wegzulassen.

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