Hier kommen zwei unserer liebsten Frühlings- und Sommerfrüchte zusammen und vereinen sich in einer cremigen Tarte, die nach Sonnenschein, Vogelgezwitscher und entspannten Stunden am See schmeckt.
Zutaten für 1 Tarteform:
- Für den Boden:
- 250 g Weizenmehl (und etwas mehr zum Bestäuben)
- 70 g Zucker
- 125 g pflanzliche Margarine (kalt; und etwas mehr zum Einfetten)
- etwas Wasser (kalt)
- Für den Belag:
- 350 g Rhabarber
- 100 g Erdbeeren
- 400 g veganer Skyr oder Quark
- 1 TL Stärke
- 3-4 EL Ahornsirup (oder anderes Süßungsmittel nach Wahl)
Zubereitungszeiten:
Und so wird's gemacht:
- Im ersten Schritt das Mehl und den Zucker vermengen, danach die Butter in Flocken zufügen und alles zu einem Teig verkneten. Sollte er noch nicht geschmeidig sein, einfach ein wenig Wasser dazu gießen. Den Teig anschließend 30 Minuten kühl stellen.
- In der Zwischenzeit den Rhabarber und die Erdbeeren waschen. Den Rhabarber schälen, danach die Stängel in gleich große Stücke schneiden. Die Erdbeeren vom Grün befreien und kurz pürieren, Stückchen dürfen noch vorhanden sein.
Skyr beziehungsweise Quark bereitstellen und die Stärke hineinsieben. Dann auch den Agavendicksaft dazugeben und verrühren. Anschließend die Erdbeeren unterheben. Sei dabei vorsichtig, damit die Masse am Ende nicht zu flüssig wird. Im Zweifel gibst du nicht die komplette Menge an Erdbeerpüree dazu.
- Nun den Ofen vorheizen (180 Grad Umluft). Den Teig wieder aus dem Kühlschrank nehmen, eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig rund ausrollen. Seine Fläche sollte etwas größer als der Durchmesser der Tarteform sein. Diese anschließend mit dem Teig auslegen und auch den Rand der Form damit bedecken, dann den Teig leicht andrücken.
Als Nächstes noch die Creme auf dem Teig verteilen und mit dem Rhabarber belegen. Hierbei am Muster auf dem Bild orientieren oder einfach kreativ werden. Dann etwa 35 Minuten backen und die Zeit gegebenenfalls um 5 Minuten verlängern, sollte der Boden noch nicht ganz durch sein.
So eine Rhabarber-Erdbeer-Tarte ist doch etwas Feines: Man kann sich nicht nur beim Backen richtig austoben, sondern im Anschluss auch beim Belegen. Die Rhabarberstücke machen sich nämlich super, um damit hübsche Muster zu kreieren. Werd also kreativ und gestalte den Kuchen jedes Mal ein wenig anders. Aber halte dich ran, denn allzu lange hast du nicht mehr die Möglichkeit, ihn zu backen.
Denn genau wie die Spargelzeit endet auch die Rhabarbersaison am 24. Juni. Frisch steht er dir dann nicht mehr zur Verfügung. Aber keine Sorge, du könntest den Rhabarber auch einfrieren oder ihn einlegen. So hast du noch sehr viel länger etwas vom beliebten süß-sauren Stangengemüse und kannst dich auch nach Ablauf seiner Saison an ihm erfreuen. Wie wäre es dann zum Beispiel mit diesem Chia-Pudding mit Rhabarber und Kirschen oder aber dem Rhabarber-Crumble mit Streuseln?
Erdbeeren bleiben uns glücklicherweise noch ein wenig länger als Rhabarber erhalten. Die roten Früchtchen schmecken am allerbesten, wenn sie selbst vom Feld gepflückt wurden, findest du nicht auch? Falls nicht, dann achte wenigstens darauf, dass sie auch aus Deutschland kommen. Damit tust du der Umwelt dank kurzer Transportwege einen Gefallen und sie schmecken in der Regel auch noch viel aromatischer und besser! Lust auf noch mehr köstliche Erdbeer-Rezepte? Dann haben wir zum Abschluss unsere besten Erdbeerkuchen für dich in einer Galerie zusammengefasst: