Wie viele Kalorien hat ein Ei?
Gekochte Eier dürfen beim Sonntagsfrühstück nicht fehlen und landen, wenn es abends mal schnell gehen muss, als Rührei mit Tomaten und Speck oder Spiegelei auf dem Teller. Aber wie viele Kalorien hat ein Ei?
So gesund ist das Frühstücksei
Vor allem aus der Low-Carb-Küche ist das Ei nicht wegzudenken. Es hat quasi keine Kohlenhydrate, dafür aber viel Fett und Protein, was auch bedeutet, dass es lange sättigt. Hundert Gramm Eier schlagen dabei mit ca. 144 kcal zu Buche.
Wenn du auf deine Kalorien achtest, solltest du natürlich auch auf die Zubereitung von Eiern achten und die Größe (S, M oder L), die noch mal einen Unterschied macht. Ohne Fettzugabe bleibt der Energiegehalt eines Eis praktisch unverändert, da sich nur der Wassergehalt minimal verändert.
Die verschiedenen Eier-Größen entsprechen etwa einem Gewicht von:
- ca. 44 Gramm in Größe S
- ca. 53 Gramm in Größe M
- ca. 63 Gramm in Größe L
Damit kommen wir auf etwa folgende Kalorien:
| Zubereitungsart | Größe S | Größe M | Größe L |
| gekocht (hart/weich) | ~ 63 kcal | ~ 76 kcal | ~ 90 kcal |
| Spiegelei (ohne zusätzliches Fett) | ~ 63 kcal | ~ 76 kcal | ~ 90 kcal |
| Spiegelei (mit zusätzlichem Fett) | ~ 80-90 kcal | ~ 95-110 kcal | ~ 115-130 kcal |
| Rührei (klassisch mit Fett und Milch) | ~ 85-100 kcal | ~ 105-120 kcal | ~ 125-145 kcal |
| pochiertes Ei | ~ 60 kcal | ~ 73 kcal | ~ 87 kcal |
*Angaben laut Bundeslebensmittelschlüssel
Eier in Maßen – auch ein guter Beitrag für die Gesundheit
Nach Daten des Bundeslebensmittelschlüssels (BLS) zählt das Hühnerei zu den besonders nährstoffdichten Lebensmitteln, da es eine Vielzahl wichtiger Mikronährstoffe in gut verfügbarer Form liefert, die vor allem im Eigelb stecken.
Vitamin A, das für Sehkraft, Haut und Immunsystem bedeutsam ist, sowie Vitamin D, das den Knochenstoffwechsel unterstützt und in Lebensmitteln nur selten natürlich vorkommt. Darüber hinaus liefert das Ei mehrere Vitamine des B-Komplexes, insbesondere Vitamin B12, Riboflavin und Folat, die für Blutbildung, Zellteilung und Energiestoffwechsel wichtig sind.
Auch Spurenelemente machen das Ei so wertvoll. Darunter: Eisen für den Sauerstofftransport im Blut, Zink für Immunfunktion und Zellregeneration sowie Selen, das antioxidative Prozesse im Körper unterstützt.
Cholesterin-Falle: Die Dosis macht das Gift
Bisher hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 3 Eier Pro Woche empfohlen und diese nun heruntergeschraubt auf 1 Ei pro Woche, weil hier nun auch Umwelt- und Klima-Aspekte berücksichtigt wurden.
Die DGE dazu: "Eier können als tierische Lebensmittel den Speiseplan ergänzen und Bestandteil einer vollwertigen Ernährung sein. Weniger tierische Lebensmittel zu essen hat nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern vermindert auch die negativen Einflüsse auf Umwelt und Klima."
Darüber, wie viel Eier gesundheitlich unbedenklich sind, sind sich Wissenschaftler*innen uneinig. Studienergebnisse zeigen weder eindeutig negative noch eindeutig positive Auswirkungen des Eierverzehrs. Immer wieder wird vor dem hohen Cholesteringehalt von Eiern gewarnt, denn der könnte verbunden sein mit einem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.
Leckere Rezepte mit Ei
Es ist wie so oft: Die Dosis macht das Gift. Auch ich kann Eiern nicht immer widerstehen, obwohl ich mich überwiegend pflanzenbetont ernähre. Einer meiner Sonntags-Frühstückslieblinge ist ein Vollkornbrot mit Guacamole und dem pochierten Ei – und ein Ei zu pochieren ist leichter, als du denkst, wie du vielleicht gerade im Video gesehen hast.
Hier habe ich dir noch weitere leckere Rezepte mit Ei zusammengestellt, die du unbedingt mal probieren solltest:
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