Griechischer Schafskäse

Feta im Gesundheitscheck: Gut für dich – oder besser meiden?

Weiße Feta­würfel mit Kräutern in einer Holzschale, garniert mit frischem Rosmarin und Thymian; daneben liegen halbierte Tomaten und Petersilienblätter auf einem rustikalen Holztisch.
© Getty Images/ Mizina via Canva.com
Aus der griechischen Küche ist Feta nicht wegzudenken. Doch wie gesund ist Schafskäse?

Isst du gern Feta und hast du dich schon einmal gefragt, ob der griechische Käse auch gesund ist? Wir verraten, was in Feta drin steckt, ob er Laktose enthält und wie gesund er wirklich ist.

Im griechischen Salat darf er nicht fehlen, aber auch im Ofen gebacken schmeckt er sehr lecker: Feta. Der griechische Schafskäse ist beliebt und vielseitig einsetzbar. Doch darf er auch ohne Reue genossen werden? Ja, denn Feta ist gesund.

Schafskäse in Schwangerschaft: Wie gesund ist er?

Feta: Das macht den griechischen Schafskäse gesund

 

Feta wird in Deutschland auch gerne einfach nur als Schafskäse bezeichnet. Doch nicht jeder Schafskäse ist automatisch Feta. Denn seit 2007 ist Feta ein geschütztes Lebensmittel, das gewissen Regelungen unterliegt. Der Käse darf nämlich nur aus Schafsmilch vom griechischen Festland oder der Insel Lesbos hergestellt werden.

Auch Ziegenmilch darf verwendet werden, allerdings nur zu maximal 30 Prozent. Neben Milch, Salzlake und Bakterienkulturen dürfen sich keine weiteren Zutaten im Feta wiederfinden. Feta ist somit frei von jeglichen Zusatzstoffen und somit ein relativ naturbelassenes Nahrungsmittel.

Hinzu kommt, dass Schafsmilch sehr nahrhaft ist. Eiweiß sowie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine finden sich in Feta wieder, die den Käse zu einem durchaus gesunden Lebensmittel machen.

Was genau steckt drin? Proteine, Vitamine und Mineralstoffe in Feta

 

Schafsmilch zählt zu den eiweißreichsten Milchsorten, was Feta wiederum zu einer guten Proteinquelle macht. Proteine sind für die Muskeln sowie Regeneration und Wachstum wichtig. Der griechische Käse enthält außerdem reichlich Kalzium, das für Knochen und Zähne unabdingbar ist. Das enthaltene Zink wiederum kommt unserem Immunsystem sowie Haut und Haaren zugute. Darüber hinaus stecken auch wichtige Vitamine wie unter anderem Vitamin A, E, B2 und B12 in Feta. 

100 Gramm Feta kommen auf circa 280 Kalorien. Es sind so gut wie keine Kohlenhydrate in dem Käse enthalten, was ihn für eine Low-Carb-Ernährung geeignet macht. Was den Fettgehalt von 24 Gramm betrifft, so liegt Feta im Vergleich zu anderen Käsesorten im Mittelfeld. Zum Vergleich: Mozzarella liegt bei 21 Gramm und Gouda bei 31 Gramm pro 100 Gramm.

Da Feta in einer Salzlake eingelegt ist, enthält er relativ viel Salz. Salz, also Natriumchlorid, ist wichtig für unseren Körper, kann jedoch in zu großen Mengen schädlich sein. Um den Salzgehalt des Käses zu verringern, kannst du ihn für eine Stunde in Wasser einlegen. Doch auch der Geschmack wird dadurch milder.

Ein weiterer Tipp: Verwende Feta als Würzmittel. Wird der Käse in einem Rezept, wie zum Beispiel dem griechischen Feta-Dip "Ktipiti" mit Paprika, verwendet, braucht es häufig nicht mehr viel zusätzliches Salz.

Feta ist nicht laktosefrei

 

Für Menschen mit einer Laktoseintoleranz ist Feta allerdings nur bedingt geeignet. Zwar enthält der Käse mit einem Gramm pro 100 Gramm nicht viel Laktose, er ist aber auch nicht laktosefrei. 

Aber: Manche Menschen vertragen Kuhmilch nicht so gut, was oftmals nicht an der Laktose liegt. Käse und andere Milchprodukte aus Schafs- oder Ziegenmilch, wie beispielsweise Feta, werden dann häufig besser vertragen. 

Fazit: Feta ist ein gesundes Lebensmittel

 

Feta wird auf traditionelle Art und Weise hergestellt und ist ein relativ naturbelassenes Lebensmittel. Der Käse ist reich an Eiweiß und eignet sich deshalb auch für eine Eiweiß-Diät. Zudem liefert er viel Kalzium, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Es kann also getrost gesagt werden, dass Feta ein gesundes Lebensmittel ist. Das Schöne: Der Käse lässt sich sehr vielseitig einsetzen.

Hier mal ein paar Rezept-Ideen:

Wer nachhaltig abnehmen möchte, setzt oft auf eine kohlenhydratarme (low carb) Ernährung. Mit unseren Low-Carb-Rezepten verzichtest du vielleicht auf Kalorien – aber nicht auf Geschmack und schon gar nicht auf Genuss!

Es gibt auch noch andere Lebensmittel zum Abnehmen. Nutze zum Beispiel die sättigende Kraft der Flohsamenschalen oder greife auf kalorienarme Snacks zurück. Wenn du das richtige Obst wählst, gibt es sogar Früchte, die dir beim Abnehmen helfen. Sogar Kaffee mit Zitrone kann unterstützen.

Die Ernährung umzustellen, kostet in der Regel viel Zeit und Energie. Wir haben die besten 10 Tipps – jenseits von Diät und Sport – zusammengestellt, mit denen du ganz nebenbei etwas für eine gute Figur machen kannst. 

Weitere Abnehmtipps findest du hier.

Quellen:
Deutsches Ernährungsberatungs- & -informationsnetz, Öko-Test
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