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"Shopping Queen": Warum kauft eigentlich keiner bei H&M ein?

Guido Maria Kretschmer präsentiert seit 2012 die TV-Show "Shopping Queen"
© imago/Future Image
Guido Maria Kretschmer präsentiert seit 2012 die TV-Show "Shopping Queen"

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Kandidat*innen der TV-Show "Shopping Queen" nie zu H&M oder Zara gehen? Wir verraten dir, warum diese Modeketten tabu sind.

500 Euro, vier Stunden Zeit  – und los geht die wilde Jagd nach einem neuen Outfit, das sowohl die Konkurrent*innen als auch Star-Designer Guido Maria Kretschmer überzeugen soll. Jeden Nachmittag schalten Millionen von Fans ein, um den Kandidat*innen beim Einkaufen zuzusehen – und schnell fällt auf, dass bei "Shopping Queen" keiner bei H&M oder Zara einkauft.

Dabei wäre das doch eigentlich naheliegend: Ebenda gibt es die neuesten Trends – und das zum kleinen Preis. Stattdessen verschlägt es die Kandidat*innen in oft teure Boutiquen. Warum ist das aber so?

"Shopping Queen": H&M sowie andere große Modeketten sind tabu

Der Grund ist ganz einfach: Die großen Modeketten erteilen keine Drehgenehmigungen für die TV-Show. VOX-Sprecherin Katrin Bechtoldt erzählte: "Unsere Produktionsfirma Constantin Entertainment fragt regelmäßig für die Produktion der 'Shopping Queen' bei H&M und Zara nach der Drehgenehmigung, aber leider gibt es von den beiden Häusern immer wieder aufs Neue ein komplettes Drehverbot, was wir natürlich akzeptieren müssen."

Neben den beiden vom Sender genannten Modeketten wurde "Shopping Queen" schon der Zutritt bei unter anderem TKMaxx und Mango versagt.

Darum wollen H&M und Co. "Shopping Queen" nicht

Obwohl ein Dreh in einer Filiale natürlich gute Werbung für die eigene Kollektion wäre, hagelt es immer wieder Absagen. Aber warum genau ist die TV-Show in den Filialen von H&M nicht erwünscht?

Die Pressestelle in Hamburg erklärt das Drehverbot: "Wir möchten unseren Kunden stets die bestmögliche Einkaufsatmosphäre bieten und unseren Kollegen die Möglichkeit geben, sich voll und ganz auf unsere Kunden konzentrieren zu können. Daher prüfen wir Drehanfragen jeder Art stets im Einzelfall."

Das ist "Shopping Queen"

In der TV-Show treten jede Woche fünf Kandidat*innen gegeneinander an. Zu einem bestimmten Motto, das von Designer Guido Maria Kretschmer bekannt gegeben wird, muss jede innerhalb von vier Stunden ein passendes Outfit finden. Die Kandidat*innen bekommen für ihren Shopping-Tag 500 Euro Budget.

Anschließend müssen sie ihr Outfit vor den anderen Kandidatinnen präsentieren und bekommen Punkte. Wer am Ende der Woche die meisten Punkte hat, wird von Herrn Kretschmer, der auch seine Punkte abgibt, zur "Shopping Queen" gekürt. Zusätzlich erhält die Gewinnerin 1.000 Euro Siegprämie. Alle Kandidat*innen dürfen nach der Sendung die Kleidung behalten.

Quellen:
tres-click.com, stylebook.de
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