Mit 50+ Crop Tops im Winter tragen? So geht's
Die gute Nachricht: Ein Crop Top muss nicht zwangsläufig unterhalb der Brust enden. Übersetzt heißt cropped nämlich soviel wie "abgeschnitten" und lässt uns damit den Spielraum, ob das Oberteil nun über, am oder unter dem Bauchnabel endet.
Die schlechte Nachricht: Die kurz geschnittenen Teile sehen einfach nur frostig aus. Mode hin oder her: Frieren geht gar nicht – ist und bleibt meine Devise. Außerdem erinnert es mich in einem Luftzug automatisch an die Warnungen meiner Mutter, die immer sagte: Die Nieren müssen warm sein. Das ist von früher so eine Katwarn-App im Kopf, die quasi im gleichen Atemzug die Nierenbecken- oder mindestens Blasenentzündung heraufbeschwört, sobald nackte Haut auf winterliche Temperaturen trifft.
Als älteres Semester wird man da vorsichtiger. Mir geht es jedenfalls so. Natürlich feiere ich den cropped Style, aber eben nicht um jeden Preis. Da macht man sich als End-Fünfzigerin dann so seine Gedanken, jedenfalls wenn man wie ich für Mode und Trends schwärmt und es liebt, damit zu experimentieren.
So kannst du Crop Tops auch im Winter und Ü50 tragen
Crop Tops bei Kälte und als Best Agerin? Hier eine neue, kleine Challenge, wie auch ich die stylishen Teilchen in meine Winter-Garderobe ohne jeden Glam-Verlust integriere. Wie das geht, zeige ich euch hier.
Crop Top im Winter: Rolli
Neben meiner Modeliebhaberei bin ich natürlich auch praktisch veranlagt. Will sagen: High Heels im Winter geben ein echt geniales Bild ab, sind aber leider nichts für den Alltag. Der Alltag ist aber mein Geschäft, das heißt im Büro arbeiten, mit dem Hund zwischendurch rausgehen und so weiter. Da dürfen Outfits gerne praktisch sein, so wie dieses. Der cropped Rolli schließt quasi mit dem Bund der Wide-Leg-Jeans ab. Das ist praktisch und stylish zugleich.
Crop Top im Winter: Rolli mal zwei
Wem der cropped Rolli dann doch zu gewagt oder zu kurz ist, kann einfach einen dünnen, längeren Rolli darunter adden. Da hat man den Chic vom abgeschnittenen Oberteil und einen Farb-Boost obendrauf. Wichtig bei diesem Style ist mir, dass sich die Farben der beiden Oberteile unterscheiden, damit es nicht langweilig wirkt. Am besten eignen sich dafür einfarbige Teile aus einer Farbfamilie.
Crop Top im Winter: Pulli mit Polokragen
Da uns Streifen gerade an allen möglichen Pieces begegnen, habe ich das Polo-Shirt für den zweiten Look gewählt. Ebenfalls eine superpraktische Kombination, die sich für jeden Tag eignet. Der Strick trägt sich sehr angenehm auf der Haut und schließt in seiner kastigen Form quasi mit dem Bauchnabel ab. Dazu kombiniere ich eine Hose mit Coating. Wichtig ist, dass sich die beiden Bundlängen etwa am Bauchnabel treffen, dann sieht es richtig nice aus.
Crop Top im Winter: doppelt gemoppelt
Zwei Teilchen übereinander sind halt einfach wärmer als eins allein – bei niedrigen Temperaturen ein unschlagbares Argument. Dafür sind Polos natürlich besonders geeignet, weil man aufgrund ihres Kragens idealerweise verschiedene Oberteile darunter kombinieren kann. Eine Bluse, ein Shirt, ein Rolli – zum Beispiel. Die Bluse peppt den Look auf und nimmt nichts weg vom cropped-Effekt. Zusammen sehr lässig.
Crop Top im Winter: Bluse für den edlen Auftritt
Cropped kann natürlich auch edel aussehen – wer es wie ich gerne mal schicker mag, genießt auch den feineren Auftritt. Die Jogging-Hose würde man adhoc sicher nicht im feineren Fashion-Segment suchen, aber es ist wie immer: der Gesamteindruck macht's. Der entsteht eindeutig durch die "abgeschnittene" Bluse. Mit den Sneakern geht der cropped Schwarz-Weiß-Look on point.
Crop Top im Winter: ärmelloses Top
Aus dem Sommer in den Winter gerettet habe ich dieses ärmellose Crop Top. Zugegeben: Es ist nicht sehr abgeschnitten, also in der Range bei den längeren Cropped Pieces. Nichtsdestotrotz bleibt es für mich ein spannendes Oberteil, das unbedingt auch in meinen Modewinter gehört. Zusammen mit der Cropped Hose wird es nämlich richtig cool und jung. Für diesen Look eignen sich übrigens alle pullunderartigen Teilchen.
Crop Top im Winter: Layering
Genau. Dieses Top ist wirklich knapp und endet – OMG – über dem Bauchnabel. Macht aber nichts, denn auch dafür gibt es eine wärmende Lösung, nämlich den guten alten Zwiebel-Look. Also einfach so viele Schichten tragen, bis es kuschelig wird. Zusammen mit einer High-Waist-Jeans und einem Wollmantel on top ein Hingucker-Schichten-Look. Mein Favorit!
Crop Top im Winter: Zusammenfassung
Die vier wichtigsten Fashion Hacks, damit dich Crop Tops auch in der Winterzeit warm und stylish begleiten:
- Wärmende Materialien sind das A und O: Beim Crop Top wählst du am besten Strick oder kurze Pullover und kombinierst sie mit hoch taillierten Kleidungsstücken. Das sieht super-cool aus und wärmt.
- Es muss nicht das kürzeste Oberteil sein, auch den nackten Bauch muss man nicht zwingend sehen. Der Effekt wird mit einer Hose samt hoher Taille und nur einer Ahnung von Haut dazwischen kein bisschen schmaler.
- Ein weiteres Oberteil unter dem Crop Top zu adden, ist eine gute Lösung für alle, denen die Bauchfrei-Nummer dann doch eine Spur zu kalt ist. Der Effekt bleibt trotzdem im Gesamtlook erhalten.
- Stichwort Layering: Je mehr Schichten, desto wärmer wird es. Und wenn dann trotz Schichtung ab und zu ein klitzekleines bisschen Haut hervorblitzt, hast du in puncto wintertauglichem Crop-Top-Look alles richtig gemacht. Absolut Fashion!