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Frisuren ab 60: So modern tragen Frauen 2025 graue Haare

BILD der FRAU Logo | © BILD der FRAU
14.04.2025 • 12:41 Uhr
Redaktion

Wie haben Frauen jenseits der 60 auszusehen? Folgten früher die meisten einer Art ungeschriebenem Gesetz und fügten sich in ihr ungestyltes Schicksal, geht es heute glücklicherweise ganz anders zu: Die weibliche Bevölkerung zieht sich auch mit 60+ nicht nur weiterhin modisch und schick an, auch in Sachen Frisur machen Frauen heutzutage das, was ihnen gefällt.

Glatt oder lockig, lang oder kurz, glamourös oder lässig – diese Looks machen so richtig Lust aufs Nachstylen. Lass dich in unserer Galerie inspirieren! Erlaubt ist schließlich, was gefällt – großartig, oder?

Grauhaarige Frau mittleren Alters in cremefarbener Bluse lacht mit geschlossenen Augen vor hellem, minimalistischem Hintergrund. | © Adobe Stock/ Yaroslav Astakhov
© Adobe Stock/ Yaroslav Astakhov

Diese Frisuren ab 60 unterstreichen die reife Schönheit

Lange hieß es: Ab 60 wird's bitte unauffällig. Aber heute feiern Frauen ihr Alter – mit starken Frisuren und echtem Stilgefühl. Ob silbergrau oder farbenfroh: Diese Looks beweisen, wie schön Selbstbewusstsein steht!

Birgit Schrowange | © Getty Images / Joshua Sammer
© Getty Images / Joshua Sammer

Klassischer Bob in Grau

Birgit Schrowange ist so etwas wie eine Vorreiterin: Vor einigen Jahren hörte sie auf, ihre längst ergrauten Haare zu färben, gelangte damit in die Schlagzeilen. Wie großartig, dass sie ihre graue Pracht selbstbewusst trägt – der klassische Bob mit leichtem Seitenscheitel ist für die Ex-Moderatorin wie gemacht, oder? Prima dazu: dunkel geschminkte Augen und rote Lippen!

Andie MacDowell | © Getty Images / JC Olivera
© Getty Images / JC Olivera

Geht prima in lang: graue Lockenpracht

Zugegeben, eine schöne, selbstbewusste Frau kann ohnehin nichts entstellen – aber wer tatsächlich behaupten will, dass lange Haare ab einem gewissen Alter nicht mehr okay sind, sollte sich Andy MacDowell noch einmal genauer ansehen. Die Schauspielerin ist Jahrgang 1958 und trägt ihr wunderbares, welliges Haar lang und offen. Und sie sieht fantastisch damit aus!

Sharon Stone | © Getty Images / Michael Kovac
© Getty Images / Michael Kovac

Klassiker, toll gestylt: der Pixie Cut

Auch bei Sharon Stone gilt: perfekte Entscheidung, die Haare nicht mehr blond zu färben, sondern auf grau zu setzen! Die Schauspielerin trägt ihre Haare schon länger eher kurz, doch erst jetzt lässt sie ihrer eigentlichen Haarfarbe freien Lauf und war gerade mit einem frisch geschnittenen Pixie Cut zu sehen, bei dem das Deckhaar noch leicht gefärbt zu sein scheint, die kürzeren Seiten aber schon frisch ergraut strahlen. Der längere Pony wird mit einem Seitenscheitel aus dem Gesicht gehalten.

Kurze Haare locker gefönt. | © Michael Goldenbaum [M]
© Michael Goldenbaum [M]

Perfekt im reifen Alter: ein Garçon-Schnitt

Viele fürchten sich vor "grau und kurz" – dabei sieht es umwerfend jung aus! Beim Garçon ist das angestufte Deckhaar etwas länger, der Nacken kurz. Damit es hinten schön volumig wird, solltest du Schaumfestiger in die Haare kneten und sie dann über die Rundbürste föhnen. Den Pony schräg stylen, das lässt dich noch etwas jünger wirken. Und: Die Farbe rot macht sich zu grauen Haaren immer gut!

Kurze Haare elegant nach hinten gekämmt. | © Michael Goldenbaum [M]
© Michael Goldenbaum [M]

Der Garçon kann auch edel

Ein weiterer Vorteil des Garçons: Er ist einfach zu stylen, passt sportlich zum Pulli, aber auch elegant zum Abendkleid, wenn er mit Styling-Gel oder Spray nach hinten gekämmt und so stirnfrei wird. Der Schnitt kommt ohne viel Aufwand aus und immer superschick rüber. Noch lockerer wirkt diese Variante mit Schaumfestiger ins Deckhaar: einfach volumig nach hinten föhnen, die Seiten sollten schmal anliegen.

Kurzes Haar kann sehr variantenreich sein: hier im Zipfel-Look oder mit Haarreif. | © Michael Goldenbaum [M]
© Michael Goldenbaum [M]

Kurz, grau und dazu tolle Accessoires

Von wegen kurz lässt sich nicht variieren: Für das lässige Zipfel-Styling wird das Haar ins Gesicht geföhnt. Spitzen mit dem Glätteisen ums Gesicht und hinten vereinzelt nach außen formen. Deckhaar leicht toupieren, Spitzen mit Styling-Paste in Form bringen. Oder aber mit Haarreif stylen: dafür den Hinterkopf vorher kräftig toupieren. Den Pony zur Seite stylen. Gerade in kurzen Haaren wirken Accessoires als modische Statements richtig toll!

Kinnlang bleibt angesagt

Gut so, denn der Bob schmeichelt jeder Frau. Elegant und glatt, zeitgleich aber auch modisch und frisch kommt er hier daher: tiefen Scheitel ziehen, alles glatt föhnen, Spitzen über die Rundbürste nach innen. Wer mag, arbeitet mit dem Glätteisen nach. Wer mehr Volumen in die Frisur bringen will: arbeitet mit Föhnlotion im Haar und zieht dann Strähne für Strähne unter Föhnluft über eine große Rundbürste. Tipp: Mit mehreren Bürsten arbeiten, dann können sie zum Auskühlen länger drinbleiben. Aufschütteln, mit Ansatzspray fixieren.

reife Frau mit lockigem Bob | © Getty Images / Nick Dolding
© Getty Images / Nick Dolding

Versuch's doch mal mit Locken

Locken punkten in allen Formen. Lässig im Undone-Look, wild, aber auch kompakt und definiert im Lady-Stil. Wie du Locken auf viele verschiedene Arten schonend und über Nacht hinbekommst, beschreiben wir dir ganz ausführlich. Wenn's schneller gehen muss: alles in Strähnen abteilen und über den Lockenstab ziehen. Zum Auskühlen kurz festclipsen. Hinterher mit den Fingern in Form zupfen. Von unten (!) mit Haarspray fixieren.

Der Sleek-Look, nach hinten oder zur Seite gegelt, bietet sich auch für lange Haare an. | © Michael Goldenbaum
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Nie zu alt für den Sleek Look

Extrem glatt, extrem anliegend: Der Sleek Look passt im Job genauso wie beim Dinner. Wer keine ganz glatten Haare hat, zieht sie partienweise durchs Glätteisen. Einen Seitenscheitel ziehen (Mittelscheitel macht älter!), alles nach hinten und hinters Ohr kämmen. Wachs in den Handflächen verteilen, vom Scheitel bis zum Ohransatz übers Haar streichen. Die Längen bleiben ungegelt. Ein Glanz-Spray sorgt abschließend für einen tollen Gloss-Effekt.

Gewelltes Haar macht langes Haar feminin; auch mit Spangen, z.B. im Animal-Print-Look. | © Michael Goldenbaum [M]
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Wunderbar feminin: Weichzeichner-Wellen

Weichzeichner-Wellen machen langes Haar feminin. Hier darf es auch der Mittelscheitel sein: Strähne für Strähne über ein mittelgroßes, ovales Lockeneisen ziehen. Mit Fingern und etwas Haaröl durch die Locken gehen, sodass sie leicht aufspringen. Oder einfach mal zurückstecken: Spangen im Horn- oder Animal-Print sind tierisch angesagt und kommen im Rudel ins Haar. Dafür Strähnen über einen kleinen Lockenstab drehen, Lockenspray drübernebeln, mit den Fingern zurechtzupfen. Einen Seitenscheitel ziehen und eine breite Strähne auf dieser Seite über dem Ohr feststecken.

Für lange Haare sind Tücher zum Zopfbinden ein Hingucker. | © Michael Goldenbaum [M]
© Michael Goldenbaum [M]

Zopf mit Tüchern binden

Tücher zum Binden eines Zopfes sind elegante Hingucker. Sie sollten allerdings zum Outfit passen! Die Haare dafür glatt kämmen, einen Seitenscheitel ziehen. Eine breite Ponysträhne rauslassen, den Rest der Haare im Nacken zusammenbinden, ein Tuch oder einen Schal darumknoten.

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