Frisuren ab 60: So modern tragen Frauen 2025 graue Haare
Wie haben Frauen jenseits der 60 auszusehen? Folgten früher die meisten einer Art ungeschriebenem Gesetz und fügten sich in ihr ungestyltes Schicksal, geht es heute glücklicherweise ganz anders zu: Die weibliche Bevölkerung zieht sich auch mit 60+ nicht nur weiterhin modisch und schick an, auch in Sachen Frisur machen Frauen heutzutage das, was ihnen gefällt.
Glatt oder lockig, lang oder kurz, glamourös oder lässig – diese Looks machen so richtig Lust aufs Nachstylen. Lass dich in unserer Galerie inspirieren! Erlaubt ist schließlich, was gefällt – großartig, oder?
Diese Frisuren ab 60 unterstreichen die reife Schönheit
Lange hieß es: Ab 60 wird's bitte unauffällig. Aber heute feiern Frauen ihr Alter – mit starken Frisuren und echtem Stilgefühl. Ob silbergrau oder farbenfroh: Diese Looks beweisen, wie schön Selbstbewusstsein steht!
Klassischer Bob in Grau
Birgit Schrowange ist so etwas wie eine Vorreiterin: Vor einigen Jahren hörte sie auf, ihre längst ergrauten Haare zu färben, gelangte damit in die Schlagzeilen. Wie großartig, dass sie ihre graue Pracht selbstbewusst trägt – der klassische Bob mit leichtem Seitenscheitel ist für die Ex-Moderatorin wie gemacht, oder? Prima dazu: dunkel geschminkte Augen und rote Lippen!
Geht prima in lang: graue Lockenpracht
Zugegeben, eine schöne, selbstbewusste Frau kann ohnehin nichts entstellen – aber wer tatsächlich behaupten will, dass lange Haare ab einem gewissen Alter nicht mehr okay sind, sollte sich Andy MacDowell noch einmal genauer ansehen. Die Schauspielerin ist Jahrgang 1958 und trägt ihr wunderbares, welliges Haar lang und offen. Und sie sieht fantastisch damit aus!
Klassiker, toll gestylt: der Pixie Cut
Auch bei Sharon Stone gilt: perfekte Entscheidung, die Haare nicht mehr blond zu färben, sondern auf grau zu setzen! Die Schauspielerin trägt ihre Haare schon länger eher kurz, doch erst jetzt lässt sie ihrer eigentlichen Haarfarbe freien Lauf und war gerade mit einem frisch geschnittenen Pixie Cut zu sehen, bei dem das Deckhaar noch leicht gefärbt zu sein scheint, die kürzeren Seiten aber schon frisch ergraut strahlen. Der längere Pony wird mit einem Seitenscheitel aus dem Gesicht gehalten.
Perfekt im reifen Alter: ein Garçon-Schnitt
Viele fürchten sich vor "grau und kurz" – dabei sieht es umwerfend jung aus! Beim Garçon ist das angestufte Deckhaar etwas länger, der Nacken kurz. Damit es hinten schön volumig wird, solltest du Schaumfestiger in die Haare kneten und sie dann über die Rundbürste föhnen. Den Pony schräg stylen, das lässt dich noch etwas jünger wirken. Und: Die Farbe rot macht sich zu grauen Haaren immer gut!
Der Garçon kann auch edel
Ein weiterer Vorteil des Garçons: Er ist einfach zu stylen, passt sportlich zum Pulli, aber auch elegant zum Abendkleid, wenn er mit Styling-Gel oder Spray nach hinten gekämmt und so stirnfrei wird. Der Schnitt kommt ohne viel Aufwand aus und immer superschick rüber. Noch lockerer wirkt diese Variante mit Schaumfestiger ins Deckhaar: einfach volumig nach hinten föhnen, die Seiten sollten schmal anliegen.
Kurz, grau und dazu tolle Accessoires
Von wegen kurz lässt sich nicht variieren: Für das lässige Zipfel-Styling wird das Haar ins Gesicht geföhnt. Spitzen mit dem Glätteisen ums Gesicht und hinten vereinzelt nach außen formen. Deckhaar leicht toupieren, Spitzen mit Styling-Paste in Form bringen. Oder aber mit Haarreif stylen: dafür den Hinterkopf vorher kräftig toupieren. Den Pony zur Seite stylen. Gerade in kurzen Haaren wirken Accessoires als modische Statements richtig toll!
Kinnlang bleibt angesagt
Gut so, denn der Bob schmeichelt jeder Frau. Elegant und glatt, zeitgleich aber auch modisch und frisch kommt er hier daher: tiefen Scheitel ziehen, alles glatt föhnen, Spitzen über die Rundbürste nach innen. Wer mag, arbeitet mit dem Glätteisen nach. Wer mehr Volumen in die Frisur bringen will: arbeitet mit Föhnlotion im Haar und zieht dann Strähne für Strähne unter Föhnluft über eine große Rundbürste. Tipp: Mit mehreren Bürsten arbeiten, dann können sie zum Auskühlen länger drinbleiben. Aufschütteln, mit Ansatzspray fixieren.
Versuch's doch mal mit Locken
Locken punkten in allen Formen. Lässig im Undone-Look, wild, aber auch kompakt und definiert im Lady-Stil. Wie du Locken auf viele verschiedene Arten schonend und über Nacht hinbekommst, beschreiben wir dir ganz ausführlich. Wenn's schneller gehen muss: alles in Strähnen abteilen und über den Lockenstab ziehen. Zum Auskühlen kurz festclipsen. Hinterher mit den Fingern in Form zupfen. Von unten (!) mit Haarspray fixieren.
Nie zu alt für den Sleek Look
Extrem glatt, extrem anliegend: Der Sleek Look passt im Job genauso wie beim Dinner. Wer keine ganz glatten Haare hat, zieht sie partienweise durchs Glätteisen. Einen Seitenscheitel ziehen (Mittelscheitel macht älter!), alles nach hinten und hinters Ohr kämmen. Wachs in den Handflächen verteilen, vom Scheitel bis zum Ohransatz übers Haar streichen. Die Längen bleiben ungegelt. Ein Glanz-Spray sorgt abschließend für einen tollen Gloss-Effekt.
Wunderbar feminin: Weichzeichner-Wellen
Weichzeichner-Wellen machen langes Haar feminin. Hier darf es auch der Mittelscheitel sein: Strähne für Strähne über ein mittelgroßes, ovales Lockeneisen ziehen. Mit Fingern und etwas Haaröl durch die Locken gehen, sodass sie leicht aufspringen. Oder einfach mal zurückstecken: Spangen im Horn- oder Animal-Print sind tierisch angesagt und kommen im Rudel ins Haar. Dafür Strähnen über einen kleinen Lockenstab drehen, Lockenspray drübernebeln, mit den Fingern zurechtzupfen. Einen Seitenscheitel ziehen und eine breite Strähne auf dieser Seite über dem Ohr feststecken.
Zopf mit Tüchern binden
Tücher zum Binden eines Zopfes sind elegante Hingucker. Sie sollten allerdings zum Outfit passen! Die Haare dafür glatt kämmen, einen Seitenscheitel ziehen. Eine breite Ponysträhne rauslassen, den Rest der Haare im Nacken zusammenbinden, ein Tuch oder einen Schal darumknoten.