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Dünnes Haar? Diese Haarpflege-Fehler solltest du unbedingt vermeiden

Das Bild zeigt eine Frau mit langen blonden Haaren und einem strahlenden Lächeln, die in einer städtischen Umgebung steht. Sie trägt ein farbenfrohes Outfit mit einem Muster, das an Ketten und Riemen erinnert, und strahlt eine fröhliche und entspannte Stimmung aus. | © privat
14.09.2025 • 08:00 Uhr
Renate Zott

So was Schönes, wie mit flatterndem Haar am Meer stehen, im Cabriolet sitzen oder mit offenen Haaren eine wilde Achterbahnfahrt mitmachen, das hat mit feinem, dünnem Haar echt üble Konsequenzen. Man bekommt den Frizz nicht mehr raus und popelt maximal genervt stundenlang an irgendwelchen Knoten, die sich im Notfall nur noch vorsichtig herausschneiden lassen. Krass ist das, aber ich spreche aus Erfahrung. Ich habe mir deshalb schon sehr früh angewöhnt, nur im Grace-Kelly-Style (also mit Kopftuch) Cabriolet zu fahren, die Haare am Meer und auch bei allen anderen stürmischen Gelegenheiten grundsätzlich zusammenzubinden. Das hilft absolut und schützt das Haar vor vermeidbaren Schäden. Aber es gibt noch sehr viel mehr, was man in puncto Pflege und Frisurenroutine unbedingt vermeiden sollte...

Eine Frau mit glattem, langen, blonden Haar, rotem Nagellack und Jeans streicht sich das Haar in einer ruhigen Wohnstraße zurück. | © Renate Zott
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Der ultimative Ratgeber für dünnes Haar: Pflege, Styling, Schutz

Bei mir muss das mit dem dünnen Haar größtenteils genetisch sein, denn so lange ich mich zurückerinnere, hatte ich dünnes Haar. Dafür aber recht viel davon, was optisch tatsächlich einen passablen Ausgleich schafft. Ich glaube also, dass es bisher niemandem aufgefallen ist, dass die Haare – einzeln betrachtet – recht dünn und fein sind. Auf Pflege und Handhabung bezogen braucht dünnes Haar, unabhängig davon, ob es nun viele oder wenige sind, auf jeden Fall ein Special-Treatment. Ich sage das deshalb so klar, weil die dünnen Haare jede Verfehlung mit Verlust oder Bruch bestrafen.

Blonde Frau im engen lila Oberteil verwendet einen schwarzen Föhn, während sie mit der Hand ihr Haar anhebt, in einem hellen Raum. | © Renate Zott
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Nicht kopfüber Haare föhnen

Ganz ehrlich: Ich bin kein Freund von Über-Kopf-Föhnen. Das bringt zwar Volumen, aber auch schnell Wirrwarr. Ich lasse es lieber und föhne im 45-Grad-Kopfneigungswinkel von links nach rechts. Das heißt, ich lege die Haare beim Föhnen jeweils von rechts und links über die jeweils andere Kopfhälfte. Auch das bringt ein wenig mehr an Volumen und hilft gleichzeitig, Frizz zu vermeiden.

Eine Hand mit rotem Nagellack wäscht nasses, glattes Haar mit einem silbernen Duschkopf über einer mit Wasser gefüllten Badewanne. | © Renate Zott
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Nicht zu oft und nicht zu heiß waschen

Mein dünnes Haar will nicht täglich gewaschen werden, fettet aber auch. Mittlerweile gibt es tolle Trockenshampoos, die fettige Ansätze easy entfernen oder zwischen den Wäschen mal einen Tag zusätzlich überbrücken. Zu heißes Wasser regt nicht nur die Kopfhaut an, was schnelleres Nachfetten provoziert, sondern ist auch schlecht für die Schuppenschicht, die sich bei heißem Wasser mehr aufraut. Also lieber nur lauwarm waschen und spülen und das etwa alle 3 Tage. Kaltes Wasser bringt überdies mehr Glanz – aber hey, kostet mich immer wieder Überwindung.

Profilansicht einer Frau mit hochgebundenem blondem Haar und kariertem Mantel, ergänzt durch große silberne Ohrringe. | © Renate Zott
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Keine Bruchstellen provozieren

Sommerzeit ist Zopfzeit. Wer bei 30 Grad im Schatten keinen Schweiß im Nacken haben will, der muss spätestens dann die Haare hochnehmen und irgendwas mit Zopf oder Dutt stylen. Wenn ich da nicht wirklich auf super softe Haargummis achte, brechen meine Haare ruckzuck genau an diesen Engstellen. Dass es mit der Nachzucht auf "lang-lang" im Alter extrem schwierig wird, davon kann ich ein Lied singen.

Frau mit hochgestecktem blondem Haar betrachtet sich in einem weißen Klappspiegel vor einer blaugrünen Hintergrundwand. | © Renate Zott
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Nicht toupieren

Jedenfalls nicht in der alten Art, also mit Stielkamm und dann immer von unten hochschieben, bis sich die Strohballen flexibel puschen und schieben lassen. Das führt garantiert zu Bruch und Verlust. Autsch! Davon wird’s mit mir kein Foto geben, aber dafür eins, das beweist, dass man für eine Partyfrisur auch ohne Toupieren auskommt. Dafür das Haar zum Beispiel lockig stylen (das schafft Volumen) und die Locken wuschelig hochstecken.

Person mit geflochtenem Zopf trägt ein cremefarbenes Spitzenoberteil und hebt einen beige gefransten Strohhut in sommerlichem Ambiente. | © Renate Zott
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Nicht Wind und Wetter aussetzen

Sonne, Salz- und Chlorwasser sind Gift für die Haare. Die Sonne trocknet die Haare zusätzlich aus. Meer- und Chlorwasser können bei koloriertem Haar zu unschönen Verfärbungen (z. B. Grün- oder Gelbstich) führen. Die Haare bei stürmischem Wetter lieber zusammenbinden oder unter einem Hoodie verstecken. Dann entsteht erst gar kein Frizz.

Eine Frau mit blonden Haaren arbeitet mit einem Glätteisen, ihre roten Nägel und ein Ring zieren die Hand, im Hintergrund ein Bad. | © Renate Zott
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Mit heißen Hairstyles nicht übertreiben

Mein Mann liebt es, wenn meine Haare wie "glattgebügelt" runterhängen, ich mag total gerne Wellen. Will damit sagen: Ja, auch ich habe sämtliche Tools für die verschiedenen Haar-Finish-Methoden zu Hause, aber setze sie nur in Maßen ein, insbesondere, was die Hitze betrifft. Wer die Haare gerne hochsteckt, sollte bei dünnem Haar immer mal die Stelle wechseln.

Detailaufnahme einer blonden Frau, die sich vor einem neutralen Hintergrund mit einer Bürste in der Hand die Haare kämmt. | © Renate Zott
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Diese 6 DOs geben meinem dünnen Haar die volle Power

  • Generell nur hochwertige Pflegeprodukte verwenden (gerne mal deinen Friseur oder deine Friseurin fragen)
  • Einmal die Woche eine Kur verwenden und die mindestens 30 Minuten einwirken lassen
  • Generell mit einer Spülung, einem Conditioner oder einem Balsam nach jeder Haarwäsche arbeiten, damit die Schuppenschicht wieder geschlossen wird
  • Nach der Wäsche unbedingt ein Leichtkämmspray und Hitzeschutz einsetzen
  • Lieber bürsten statt kämmen
  • Regelmäßig zum Nachschneiden gehen, damit das Haar immer schön voll wirkt