Schluss mit Mythen: Diese Haarpflege-Tipps sind kein Blödsinn – sie wirken wirklich
Schöne Haare – Mythos oder Wahrheit? Diese Aussagen tragen ein Körnchen Wahrheit in sich. In der Bildergalerie habe ich alles Wichtige für dich zusammengestellt.
Letztens habe ich dir bereits verraten, welche Haar-Mythen kompletter Blödsinn sind: "Diese Haarpflege-Mythen glauben immer noch viele - dabei sind die kompletter Unsinn"
Haare & Mythen: Diese 7 Pflege-Tipps stimmen wirklich
Um die Haare rankten sich schon immer Mythen und Märchen – und zwar eine ganze Menge davon. Es ist dieses ewige "Spieglein, Spieglein an der Wand" mit der Frage: "Wer hat die schönsten Haare in diesem Land?". Und warum überhaupt? Alles gute Gene oder Hormonsache oder ist doch etwas dran an den gut gemeinten (Pflege-)Ratschlägen? Hier kommen jetzt die Big Points der Hairstories, die du guten Gewissens glauben darfst.
Haargummis können zu Bruch führen
Zwar würde man sich wünschen, dass es nicht so wäre, aber es ist viel Wahres dran: Wir kennen sie alle, die Haargummis mit dem Metallverbinder und genau dort liegt das Problem. Diese Bänder quetschen das Haar punktuell zusammen und meistens verheddern sich auch noch ein paar Haare im Metall, die du dir beim Herausnehmen ohnehin ausreißt. Deshalb ist es besser, wenn du breite Bänder, invisibobbles oder Scrunchies für dein Zopfstyling verwendest. Super Alternative: lass einfach eine Klammer zum Einsatz kommen, mit der du ebenfalls tolle Stylings zaubern kannst.
100 Bürstenstriche am Tag sorgen für Glanz und Gloria auf dem Kopf
Kaiserin Sissi ist für ihr wundervolles Haar bekannt und berühmt. Auch sie soll 100 Bürstenstriche am Tag getan haben, um den Glanz zu verstärken. Nun ist es tatsächlich nicht erforderlich, genau diese 100 Mal durchs Haar zu bürsten, aber: bürsten ist besser als kämmen, denn der Talg, der in den Poren der Kopfhaut produziert wird, verteilt sich durch das Bürsten vom Ansatz bis in die Spitzen. Das bringt den Glanz und die Geschmeidigkeit.
Stress führt zu Haarausfall
Leider. Das Haar reguliert Wachstum und Ausfall in einem sogenannten Haarzyklus. Hier kann Stress ein ganz großer Störenfried sein, nämlich dann, wenn dieser Zyklus aus dem Gleichgewicht kommt. Folge davon kann extremer Haarausfall sein. Im Normalfall regulieren sich der Haarzyklus und das Wachstum wieder von alleine, aber ich habe in meinem persönlichen Umfeld eine ältere Dame, die nach einem dramatischen Schockerlebnis furchtbar viele Haare verloren hat. Alle Hoffnung, dass die Medizin helfen und das Haarwachstum wieder anregen kann, war bis heute leider vergeblich.
Haar mit kaltem Wasser waschen
Ich als Warmduscherin finde allein die Vorstellung frostig, aber es stimmt und hat sogar mehrere Vorteile.
Erstens: Kaltes Wasser macht die Haare strapazierfähiger, was tendenziell vorzeitigem Bruch entgegenwirkt.
Zweitens: Kaltes Wasser glättet die natürliche Schuppenschicht und hat tatsächlich einen positiven Effekt auf den Glanz deiner Haare. Die Extraportion Glanz gibt's also gratis, weil das Haar das Licht besser reflektieren kann.
Nasses Haar durchkämmen
Genau – keine gute Idee! Denn: nach der Haarwäsche sind die dünnen Fäden viel empfindlicher. Beim Durchkämmen kannst du dir unnötig viele Haare ausreißen oder auch Haarbruch verursachen. Gehe also zart mit deinem Haar um und entwirre es vorsichtig mit einem groben Kamm, wenn es angetrocknet ist. Außerdem gibt es mittlerweile tolle Leave-in-Produkte, die nicht nur Hitzeschutz bieten, sondern auch für gute Kämmbarkeit sorgen.