Bob-Haarschnitt: Die 10 schönsten Styles für jeden Haartyp
Was zeichnet Klassiker aus? Sie kommen einfach nie aus der Mode, sind sozusagen zeitlos und immer irgendwie im Trend. Genau das trifft auch auf den Bob zu. Kein Wunder: Vom Frisuren-Klassiker gibt es ja auch zahllose Varianten, er wird in allen nur denkbaren Längen getragen, darf im Undone-Look genauso strahlen wie im streng geföhnten Style. Es gibt Bob-Frisuren, die sich mit dünnen oder feinen Haaren fast besser machen als mit dicken Haaren. Und umgekehrt.
Dazu gehören zum Beispiel der Blunt Bob, bei dem die Haare stumpf und ohne Stufen auf eine Länge geschnitten werden. Dieser Look wirkt modern, klar und ist besonders für glattes Haar geeignet – der perfekte Schnitt für alle, die eine elegante und dennoch pflegeleichte Frisur suchen. Der French Bob hingegen bringt französisches Flair auf den Kopf: Er ist kürzer geschnitten, endet meist auf Höhe des Kinns oder knapp darüber und wird gerne mit einem leichten Pony kombiniert. Diese Variante versprüht Lässigkeit und Selbstbewusstsein und passt wunderbar zu welligem Haar. Besonders im Trend ist derzeit der Airy Bob – eine luftig-leichte Bob-Version mit viel Bewegung und sanften Stufen, die dem Haar Volumen und Dynamik verleiht. Ideal für alle, die sich mehr Fülle wünschen, ohne gleich zur Rundbürste greifen zu müssen.
Du siehst: Ein Bob geht immer und bei jeder Frau – übrigens auch in jedem Alter, aber das versteht sich ja eigentlich von selbst. Und das Beste: Viele Bob-Varianten bringen nicht nur Schwung in deine Haare, sondern auch gleich ins Lebensgefühl. Denn gut geschnittene Bobs betonen die Gesichtszüge, lassen dich frischer wirken und können je nach Schnittform sogar kleine Fältchen kaschieren. Wusstest du zum Beispiel, dass manche Bob-Schnitte geradezu eine Verjüngungskur sind und dich glatt ein paar Jahre jünger zaubern können? Auf geht's: Schau dir unsere Frisuren-Trends und Frisuren-Tipps rund um den Klassiker Bob an. Da ist garantiert auch was für dich dabei, wetten?
Blunt, French, Airy: Die schönsten Bob-Frisuren für jedes Alter
Kein Wunder, dass er nie aus der Mode kommt und von so vielen geliebt wird: Der Bob ist und bleibt der absolute Frisuren-Klassiker! Warum? Weil er jeder Frau schmeichelt, frischer wirken lässt und unglaublich vielseitig ist. Aktuell präsentiert sich der Look so wandelbar wie nie – ob lässig, lockig oder in der angesagten Long-Version. Aber auch kurze, präzise Schnitte liegen voll im Trend. Ob feines, dickes oder dünnes Haar – der Bob bringt jede Haarstruktur zum Strahlen. Neugierig? Dann entdecke jetzt unsere schönsten Bob-Frisuren!
Luftig-mediterraner Stil: der Italian Bob
Sophia Loren trug ihn einst mit mega Volumen. Jetzt ist der Italian Bob zurück, nur luftiger gestylt. Weiche Stufen und helle Strähnen lassen ihn weniger kantig aussehen. Das Beste: Mit Schaumfestiger, Föhn und Händen ist er im Nu fertig geknetet. Wie du den Italian Bob stylst und was eine Expertin empfiehlt, liest du hier.
Klare Kante: der French Bob
Kinnlang und exakt auf Linie geschnitten – grafische Bobfrisuren punkten in dieser Saison mit kompaktem Pony. Ein Schnitt, der zeit- und alterslos ist und zum Markenzeichen werden kann – wie bei Anna Wintour, Chefredakteurin der US-Vogue. Über die Rundbürste föhnen. Was du noch über den French Bob wissen musst, verraten wir dir hier.
Softer Wellengang: Styling-Variante für den French Bob
Ideal für alle, denen der klassische Pagenkopf zu streng ist: breite Strähnen ab Ohrhöhe kurz mit dem Glätteisen eindrehen – es soll nicht zu definiert aussehen. Lässt sich tagestauglich wie elegant stylen, zaubert tolle Fülle und Bewegung ins Haar.
Mega-Volumen dank Rundbürste: der Airy Bob
Der etwa kinnlang geschnittene Bob wird in Schichten geschnitten. So sorgt der Cut für mehr Volumen. Den Airy Bob solltest du am besten kopfüber föhnen. So gelangt Luft in die Haarstruktur und richtet die einzelnen Haare mehr auf. Mit einer Rundbürste hebst du einzelne Strähnen des Haares an und föhnst von der Rückseite die Strähnen trocken. Das sorgt für das gewünschte Volumen. Hier gibt's mehr über den Airy Bob.
80er-Jahre-Retro: der Shaggy Bob
Hier werden Vokuhila und der Long Bob zu einem trendigen Hybrid: dem Shaggy Bob. "Shaggy" (engl.) steht für struppig und zottelig. Mit dem Lockeneisen deshalb nicht zu ordentlich stylen. Kreuz und quer leicht aufdrehen, mit den Fingern durcharbeiten.
Die Schlüsselszene ist die Länge: der Clavi Cut
Und so sieht die "Weiterdrehe" aus: Die leicht zotteligen Längen des Shaggy Bobs mit soften Beach-Wave-Bewegungen. Genau besehen handelt es sich um einen Clavi Cut, denn die Längen reichen bis zum Schlüsselbein (engl. Clavicle).
Reichlich Fülle mit dem Pilzkopf: der Mushroom Bob
Der Mushroom Bob ist etwa kinnlang oder sogar noch ein bisschen kürzer, seine gerade geschnittenen Enden werden leicht nach innen geföhnt und so zu seinem charakteristischen kuppel- oder pilzförmigen Aussehen. Oft rahmt ein starker, oft stumpfer Pony das Gesicht ein und formt die charakteristische "Kappe". Wir haben noch weitere Infos zum Mushroom Bob.
Frisch gezwirbelt: der Wavy Bob
Wellen und Locken geben dem Frisurenklassiker einen neuen Dreh (Wavy Bob). Sogar mit Kringellocken wird er getragen. Hier wurde nur das untere Drittel der Seitenkontur mit dem Lockenstab bearbeitet. Das schmeichelt dem Gesicht.
Penelope Cruz hat den Diven-Schwung drauf: der Old Money Bob
Auf den ersten Blick die Urform des Klassikers: gerade geschnitten, am besten etwa kinnlang, der Pony ist genauso lang wie der Rest der Haare oder nur unwesentlich kürzer, leicht abgestuft. Doch beim Old Money Bob wird das feuchte Haar Strähne für Strähne nach innen, der lange Pony hingegen mit Schwung nach außen geföhnt. Details zum Old Money Bob: hier.
Lässig in Form: der klassische Bob, nach hinten frisiert
Auch stirnfrei kommt beim Bob richtig gut: Pony oder Seitenpartie locker nach hinten frisieren. Gel hilft beim Fixieren. Alternativ alles mit Salzspray befeuchten und kräftig durchkneten. Und schon bekommt der Klassiker eine ganz lässige Note.
Kann auch 60er: der Klassiker mit Pony und toupiert
Retro-Charme versprüht der Bob im trendigen Half-up-Styling mit Pony. Hier zeigt sich einmal mehr, was er alles kann! Hinterkopf toupieren, Deckhaar auskämmen, bauschig nach hinten zusammen nehmen und mit einer Schmuckspange fixieren.
Volumen satt dank Stufen: der Choppy Bob
Warum Frauen ihn so lieben, zeigt dieser Choppy Cut besonders: Das lange Deckhaar und der angeschrägte, durchgestufte Nacken gaukeln tolle Fülle vor. Für dünneres Haar ideal. Blonde Highlights geben zusätzlich Halt und pushen optisch.
Fröhlich gelockt: der Choppy Bob für krauses Haar
Auch Naturkrause bringt der Choppy Bob in Form: Sein Markenzeichen sind ja viele Stufen – Fransen ab Ohrhöhe lassen die Silhouette schmaler und den Kopf weniger rund wirken. Mit Diffusor-Aufsatz und wenig Gebläse föhnen, einzelne Strähnen mit Styling-Gel nacharbeiten, auch den Pony.