13.07.2018

Cool durch den Sommer Kleidung gegen Schwitzen: Diese Stoffe kühlen

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Schweißflecken und Achselnässe? Wir zeigen Ihnen, welche Kleidung gegen Schwitzen hilft.

Foto: iStock/elenaleonova

Schweißflecken und Achselnässe? Wir zeigen Ihnen, welche Kleidung gegen Schwitzen hilft.

Wenn das Thermometer in die Höhe klettert, steigt auch die Laune. Bis die angenehme Wärme zur Hitze wird. Gut, dass die richtige Kleidung gegen Schwitzen helfen kann.

Sommer, Sonne, Superlaune – mit steigendem Quecksilber und strahlendem Gelb am Himmel kommt Freude auf. Doch schnell schwingt da ein Problem mit: das Schwitzen. Wobei das gar nicht schlimm, sondern vielmehr eine natürliche Reaktion des Körpers ist. Denn durch die Wärmeregulierung wird er vor Überhitzung geschützt.

Was ein ziemlich schlauer Zug des Körpers ist, fühlt sich beim Betroffenen meist richtig unangenehm an. Doch die richtige Kleidung kann helfen, sich vor dem Schwitzen zu schützen.

Kleidung gegen Schwitzen: Das sollten Sie wissen

Prinzipiell gilt es zu unterscheiden, zu welchem Anlass man welche Kleidung trägt. Es geht also neben dem Material um den Zweck und den Tragekomfort: Ist das Outfit für den Sport gedacht, das Büro oder die Freizeit? Liegt es eng an oder umspielt es flatternd den Körper?

Wichtig sind zunächst einmal luftdurchlässige, atmungsaktive Textilien, die warme Luft entweichen und frische, kühlende Brisen an den Körper lassen.

Außerdem gut: Weite, locker geschnittene Kleidungsstücke, die die Luft unter ihnen zirkulieren lassen und damit die Temperaturregulierung des Körpers beim Schwitzen begünstigen.

Liegt die Kleidung zu eng an, staut sich die Luft darunter. Ein feuchtwarmes Klima entsteht, das zusammen mit Bakterien schnell zu unangenehmen Gerüchen führen kann.

Auf die Farbe kommt’s an

Dunkle Farben sollte man im Sommer eher meiden. Sie heizen sich und damit auch ihre Trägerin schnell auf. Outfits in hellen Nuancen hingegen reflektieren die warmen Sonnenstrahlen, statt sie geradewegs aufzusaugen.

Ansonsten ist der Farbfreude beim Styling fast keine Grenze gesetzt. Schließlich darf es im Sommer schön bunt werden. Dann weicht tristes Grau leuchtend kolorierten Outfits. Neben der Farbe kommt es aber auch auf das Material an.

Apropos bunte Kleidung im Sommer: Wir präsentieren Ihnen die schönsten Sommerkleider für jede Figur.

Kleidung aus Leinen gegen Schwitzen

Diese Naturfaser wird aus dem Gewebe des Gemeinen Leins gewonnen – und das schon seit Tausenden von Jahren. Das Gute an Leinen: Der Stoff kann ziemlich viel Flüssigkeit aufnehmen und ebenso wieder abgeben, sie verdunstet ganz einfach.

Extraplus: Leinen klebt nicht an der Haut, sondern lässt immer schön Platz für eine ideale Luftzirkulation und damit auch für eine kühlende Brise. Außerdem hinterlässt der Stoff keine Flusen auf der Haut und ist zudem noch robust. Ideal also für den Alltag.

Auch die Füße kommen an heißen Sommertagen ordentlich ins Schwitzen. Wir zeigen Ihnen, was Sie gegen heiße Füße im Sommer tun können.

Kleidung gegen Schwitzen: aus Baumwolle

Aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen, bildet die Baumwolle seit Tausenden von Jahren den verschiedensten Kulturen rund um den Globus die Basis für die Textilherstellung.

Zu Kleidung verwoben, können Baumwollstoffe zwar viel Feuchtigkeit aufsaugen, trocknen aber recht langsam. Wenn das Shirt durchgeschwitzt ist, sollte es gewechselt werden.

Was dieses Jahr an Pool und Strand besonders angesagt ist, zeigen wir Ihnen in unserer Bildergalerie:

Kleidung gegen Schwitzen: aus Seide

Aus den Kokons der Seidenraupe wird das feine Material gewonnen, das eigentlich aus China kommt und erst durch den Handel zum Westteil des Globus’ wanderte. Das Gewebe isoliert und schützt damit den Körper gegen Kälte und Wärme.

Nachteil allerdings ist, dass Seide anfällig für Wasserflecken ist. Schweißflecken können daher zu sehen sein, was wiederum unangenehm für den Träger wird. Und solche Beauty-Pannen möchte niemand erleben. Daher sind helle Stoffe ratsam, auf denen man die Flecken gar nicht erst sehen kann.

Kleidung gegen Schwitzen: aus Viskose

Die Basis ist Cellulose. Daraus wird in einem chemischen Verfahren die halbsynthetische Textilfaser hergestellt, die der Baumwolle gleicht, aber viel feiner und luftdurchlässiger ist. So kann die Luft besser als beim Naturpendant zirkulieren.

Viskosestoffe können zwar auch viel Feuchtigkeit aufnehmen, fühlen sich aber durch ihre weiche Oberfläche viel angenehmer auf der Haut an. Ein Stoff, dem man vertrauen kann. Mit Viskose-Kleidung kann man dem Schwitzen ein Schnippchen schlagen.

Kleidung gegen Schwitzen: aus Polyester

Polyester gehört als Kunstfaser eher nicht zu den Lieblingsstoffen des Sommers, fördert es das Schwitzen durch seine dichten Fasern nur noch mehr. Jedoch gibt es Qualitätsunterschiede.

So besteht etwa spezielle Funktionskleidung aus hochwertigen, industriell hergestellten Mikrofasern, die atmungsaktive Membranen haben und dadurch luftdurchlässig sind, die Luft also gut zirkulieren lassen. Zudem trocknen diese Stoffe schnell. Anders ist es bei günstigen Varianten, unter denen sich die Wärme eher staut, als dass sie zirkulieren kann.

Lesen Sie auch unsere 7 einfachen Hausmittel gegen Schwitzen. Alles zu aktuellen Modetrends und hilfreiche Infos rund um die richtige Hautpflege finden Sie auch auf unseren Themenseiten.

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