Dunkle Seite im Tierreich

Nicht schön, aber selten: Das sind die 5 hässlichsten Tiere der Welt

Das Bild zeigt drei verschiedene Tiere: eine Fledermaus, eine Sphynx-Katze und einen Nasenaffen. Die Fledermaus hängt kopfüber mit gefalteten Flügeln, ein typisches Verhalten für Ruhephasen. Die Sphynx-Katze sitzt mit aufrechter Haltung und durchdringendem Blick. Der Nasenaffe sitzt entspannt und zeigt sein charakteristisches Profil mit der markanten Nase. Alle drei Tiere gehören zu den hässlichsten Tieren der Welt.
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Bei diesen Tieren hat sich Mutter Natur einen bösen Scherz erlaubt, so hässlich sind sie.

Nasenaffe & Co: Entdecke hier, die hässlichsten Tiere der Welt – skurril, selten und vom Aussterben bedroht. Ein Blick in die faszinierende Welt der Natur!

Böser Blick, fiese Krallen oder gruseliger Glibber – bei manchen Tierarten muss sich Mutter Natur einen gemeinen Scherz erlaubt haben. Und so werden in unregelmäßigen Abständen im Internet die hässlichsten Tiere der Welt gekürt.

 

BILD der FRAU stellt fünf besonders unansehnliche Exemplare vor. Bei der ganzen Faszination, die diese bizarren Tiere ausüben, das Ranking hat einen ernsten Hintergrund. Denn wie auch viele schönere Tiere, stehen die Geschöpfe, denen die Natur nicht so wohl gesonnen war, auf der roten Liste und sind vom Aussterben bedroht.

Das sind die 5 hässlichsten Tiere der Welt

Sternmull schafft es auf Platz 5 der hässlichsten Tiere der Welt

Diese seltsamen Tiere gehören zur Gruppe der Maulwürfe. Unübersehbar sind die 22 fingerförmigen Hautwülste an der Schnauze, gehalten in apartem Rosa. Was auf den ersten (und zweiten Blick) eher abstoßen mag, ist im Grunde eine faszinierende Erfindung der Natur. Das sogenannte "Eimersche Organ" ist ein hochsensibles Tastwerkzeug, mit dem der Sternmull mechanische und elektrische Reize wahrnimmt.

Das Foto zeigt einen Sternmull in seiner natürlichen Umgebung. Dieses Tier ist für seine ungewöhnlichen, sternförmigen Nasenanhangsgebilde bekannt, die es zum Tasten in seiner dunklen, unterirdischen Umgebung verwendet. Der Sternmull hat ein dunkles Fell und seine charakteristischen Zähne sind sichtbar, was auf seine grabende Lebensweise und seine Ernährung hinweist. Er scheint auf einem feuchten Untergrund zu sein, was typisch für den Lebensraum ist, in dem Sternmulle zu finden sind. | © shutterstock/ Agnieszka Bacal
Foto: shutterstock/ Agnieszka Bacal
Er gehört zum Glück unter die Erde: der Sternmull.

Auf Platz 4 landet der Nasenaffe

Es sind die Männchen unter den Nasenaffen, die ihre ganze Pracht im Gesicht tragen. Wozu sich die Natur den grotesken Spaß erlaubt hat, die Affen mit stattlichen Nasen auszustatten, die an einen ganz anderen Körperteil erinnern, ist nicht ganz klar. Forscher*innen vermuten, worauf so mancher selbst kommt: Je stattlicher die Nase ausgestattet ist, desto die Chancen bei weiblichen Nasenaffen. Die seltsamen und seltenen Affen kommen ausschließlich auf Borneo vor.

Das Foto zeigt einen Nasenaffen, auch bekannt als Proboscis-Affe, der für seine markante große Nase bekannt ist. Das Tier hat ein sandfarbenes Fell mit einem helleren Bauch und grauen Armen. Es blickt seitlich, was ein ruhiges Profil des Affen zeigt. Der grüne, unscharfe Hintergrund deutet darauf hin, dass der Nasenaffe in seinem natürlichen Lebensraum aufgenommen wurde, wahrscheinlich in einem Regenwald in Südostasien, wo diese Art beheimatet ist. | © Adobe Stock/ Reto Ammann
Foto: Adobe Stock/ Reto Ammann
Zumindest hat er den richtigen Riecher: der Nasenaffe.

Platz 3 der hässlichsten Tiere nimmt die Große Hufeisennase ein

Der Anblick dieser Fledermausart lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. So schaurig schaut sie aus, die Große Hufeisennase. Das Pendant, die Kleine Hufeisennase, hatte einst bei vielen Dresdner Autofahrern das Blut zum Kochen gebracht – und zwar vor Wut. 2007 drückten Tierschützer einen dreimonatigen Baustopp der Waldschlösschenbrücke durch. Nahe der Baustelle sollten sich angeblich einige der geschützten Tiere angesiedelt haben.

Das Bild zeigt eine Große Hufeisennase (eine Fledermausart), erkennbar an der charakteristischen Form ihrer Nase, die an ein Hufeisen erinnert. Das Tier hängt kopfüber, was für Fledermäuse typisch ist, und seine Flügel sind leicht angelegt. Sein Fell ist braun und die Ohren sind groß und aufmerksam. Der Hintergrund ist dunkel und unbestimmt, was darauf hinweist, dass die Aufnahme möglicherweise in einer Höhle oder während der Nacht gemacht wurde, wo diese Tiere am aktivsten sind. | © IMAGO / imagebroker
Foto: IMAGO / imagebroker
Ein weiteres Tier mit einem außergewöhnlichen Gesicht: die Große Hufeisennase.

Platz 2 unter den hässlichsten Tieren gebührt Sphynx

Stellen Sie sich vor, dieses Tier macht einen Satz zu Ihnen auf die Couch und will kuscheln. Die meisten würden wohl vor Schreck einen Satz machen. Das Tier ist tatsächlich keine riesige Ratte, sondern eine Katze ohne Fell, dafür mit besonders spitzen Ohren und dem bösen Blick. Ausgerechnet Sphynx heißt die Katzenart, die regelmäßig Spitzenplätze unter den unansehnlichsten Tieren erreicht.

 Das Foto zeigt eine Sphynx-Katze, eine Rasse, die für ihr fehlendes Fell bekannt ist, was ihre hautfaltenreiche Haut zur Schau stellt. Die Katze hat eine auffallende Erscheinung mit großen, aufrechten Ohren und auffälligen, grünen Augen. Sie blickt direkt in die Kamera, was ihre neugierige und aufmerksame Natur unterstreicht. Das Tier befindet sich in einem hellen, innen liegenden Raum vor einem Fenster, das natürliches Licht hereinlässt und die zarte Textur ihrer Haut betont. | © Adobe Stock/ Africa Studio
Foto: Adobe Stock/ Africa Studio
Irrtum, das ist keine Riesenratte, sondern eine Sphynx.

Platz 1 im Ranking der hässlichsten Tiere der Welt: der Blobfisch

Vorhang auf für den Blobfisch: Das Wesen mit dem ganz speziellen Gesichtsausdruck schafft es immer wieder nach ganz oben im Ranking der hässlichsten Tiere der Welt. Der Blobfisch ist glücklicherweise da zu Hause, wo kein Lichtstrahl hinfällt, in 700 bis 2800 Metern am Meeresboden. Beruhigend: Die Fische gelten als ungenießbar, sie bestehen vorwiegend aus glibberigem Gallert.

Quellen:
spektrum.de, nzz.de, welt.de
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