Burma-Katzen Alfi, Luise & Amaya suchen neues Zuhause
Viele Menschen, die sich ein Haustier wünschen, entscheiden sich für eines von Züchter*innen. Eine schwierige Entwicklung, die dazu führt, dass die Tierheime überfüllt sind. Unzählige süße Kandidat*innen warten in Tierschutzeinrichtungen auf ihre zweite Chance. So auch die Tiere des Tierheims Berlin.
Jede Woche stellen wir eine Bewohnerin oder einen Bewohner des Tierheims Berlin vor – in der Hoffnung, dass sich die richtigen Menschen in sie oder ihn verlieben.
5 Gründe, ein Tier aus dem Tierschutz aufzunehmen
Unter dem Motto "Adopt don't shop" (auf Deutsch: adoptieren, nicht kaufen) engagieren sich viele gemeinnützige Projekte und Influencer*innen dafür, dass sich mehr Menschen bewusst für Tiere aus Tierschutz-Programmen entscheiden. Hier kommen fünf wichtige Gründe dafür:
1. Du gibst ihm eine zweite Chance
Tiere im Tierheim warten oft sehnsüchtig darauf, ein liebevolles Zuhause zu finden. Durch die Adoption gibst du einem Tier die Chance auf ein neues Leben und verhinderst möglicherweise, dass es getötet werden muss, wenn das Tierheim überfüllt ist.
2. Du bekommst ein dankbares Familienmitglied
Tiere aus dem Tierheim sind oft sehr dankbar und loyal gegenüber ihren neuen Besitzer*innen. Sie wissen, dass sie eine zweite Chance bekommen haben, und sind bereit, Liebe und Zuneigung zu geben.
3. Du unterstützt eine gute Sache
Tierheime leisten großartige Arbeit, indem sie Tiere in Not aufnehmen, sie medizinisch versorgen und ihnen ein sicheres Umfeld bieten. Durch die Adoption unterstützt du diese wichtige Arbeit und trägst dazu bei, die Zahl der streunenden Tiere zu reduzieren.
4. Du erhältst ein bereits tierärztlich versorgtes Tier
Die Tiere im Tierheim werden tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und oft auch kastriert, bevor sie zur Adoption freigegeben werden. Dadurch sparst du nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Mühe.
5. Du findest das passende Tier für deine Bedürfnisse
Tierheime haben eine Vielzahl von Tieren unterschiedlicher Rassen, Größen, Altersgruppen und Temperamente. Egal, ob du einen verspielten Welpen, eine ruhige Katze oder ein älteres Tier suchst, im Tierheim wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit das passende Tier für dich finden.
Fazit: Die Adoption eines Tieres aus dem Tierheim ist eine Win-Win-Situation. Du gibst einem Tier die Chance auf ein liebevolles Zuhause und bereicherst gleichzeitig dein eigenes Leben. Wenn du bereit bist, die Verantwortung für ein Haustier zu übernehmen, solltest du definitiv einen Besuch im örtlichen Tierheim in Betracht ziehen. Du wirst nicht nur einem Tier helfen, sondern auch dich selbst glücklicher machen.
Süßes Trio: Das sind die Burma-Katzen Alfi, Luise & Amaya
Jede Woche stellen wir eine*n Bewohner*in des Tierheims Berlin vor. Heute: die drei Burman-Katzen Alfi, Luise & Amaya. Die niedlichen Geschwister sind knapp zwei Jahre alt, wurden gefunden – und würden sehr gerne zusammenbleiben.
Welcher Rasse gehören die drei Katzen an?
Die drei Schönheiten sind Burma-Katzen. Tiere dieser Rasse gelten als sehr intelligent, neugierig und temperamentvoll. Außerdem sind sie zutraulich und schließen sich Menschen voll und ganz an. Und schließlich sind sie auch verspielt, bleiben lange agil und mögen es, Aufmerksamkeit zu bekommen. Ach ja, kuscheln tun sie auch gerne.
Inwiefern unterscheiden sich die drei?
Die drei Geschwister sind charakterlich recht unterschiedlich: Die Schwestern Amaya und Luise sind rassetypisch verspielt und aktiv. Amaya ist besonders verschmust, Luise spielt gern mal alleine, kuschelt mit ihrer Schwester oder putzt sie. Bruder Alfi schielt ein wenig und verzaubert alle damit. Er ist der Clown unter den dreien, etwas tolpatschig und braucht manchmal etwas länger, um Sachen zu verstehen. Aber auch er schmust sehr gerne und ist aktiv, rauft und spielt gern mit Luise.
Was für eine Umgebung brauchen die Katzen?
Alfi, Luise & Amaya sollten in eine große, katzengerecht eingerichtete Wohnung einziehen dürfen, die große Kratzbäumen und/oder einen Catwalk an der Wand hat, damit sie dreidimensional nutzbar ist. Die rassetypisch sehr aktiven Tiere brauchen einfach viel Auslauf und darüber hinaus Platz, um sich auch mal ausweichen zu können. Mit einem gesicherten Balkon oder einem Terassenauslauf wäre es geradezu optimal.