Dünger 2.0

Rosen düngen: Einfacher Dünger aus dem Kühlschrank lässt Blüten üppig blühen

Rosen blühen
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Rosen düngen mit Milch - so funktioniert der Gärtner-Geheimtipp

Psst, geheim! Der wohl beste Dünger für Rosen steht schon längst bei dir im Kühlschrank. Üppig blühende Rosen im Garten isnd ab jetzt immer Programm.

Sie ist wichtig für die Stabilität der Knochen und bringt viele gesunde Nährstoffe in die Ernährung ein: Kuhmilch. Doch nicht für für Kinder und Erwachsene ist das weiße Getränk ein Gewinn – sogar deine Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon können von ihr zehren und mit ihrer Hilfe wachsen.

Garten-Profis sind sich schon lange einig, dass die Flüssigkeit ein tolles Hausmittel ist, um Gewächse gut zu versorgen. Deshalb kann Milch tatsächlich als Dünger für Pflanzen eingesetzt werden. Wie du dabei am geschicktesten vorgehst und wieviel Milch überhaupt nötig ist, BILD der Frau hat die Antworten.

Milch als Dünger für Pflanzen 

Milch hilft Pflanzen nicht nur beim Wachstum, sie kann sogar vor Pflanzenkrankheiten schützen. Die gesunden Nährstoffe sind ein wahrer Booster für viele Gewächse. Besonders die Aminosäuren lassen Pflanzen gedeihen, sie nehmen sie über ihre Wurzeln auf.

So sollen vor allem Farne, Tomaten, Stauden und Rosen auf das tierische Produkt abfahren. Doch wie führt man den Trunk am besten zu? Theoretisch kannst du die Milch unverdünnt ins Beet oder in den Kübel kippen.

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Milchmischung als Dünger verteilen: So gehts richtig

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Ein Zerstäuber benetzt die Pflanzenblätter optimal mit der Milch-Wasser-Mischung.

Es empfiehlt sich aber, sie mit weichem und kalkarmem Wasser zu strecken, zum Beispiel im Verhältnis acht Teile Wasser und ein Teil Milch. Denn landet die Milch pur auf den Blättern, trocknet sie an und macht unschöne Flecken.

Jetzt hast du die freie Wahl: Du kannst das Milch-Wasser-Gemisch in einen Zerstäuber füllen und damit ganz fein auf die Blätter sprühen oder aber die Flüssigkeit direkt in die Erde gießen. Wir empfehlen auf jeden Fall die erste Variante. Der Zerstäuber hat nämlich den Vorteil, dass die Mischung wie ein natürlicher Pflanzenschutz in die Blätter einziehen kann.

Was ist besser: Frischmilch oder H-Milch?

So können zum Beispiel Pflanzenkrankheiten wie Mehltau verhindert werden. Auch durch Pilze verursachte Kräuselkrankheiten können mit dem Milchwasser im Zaum gehalten werden. Diese greifen vor allem Obstgehölze an.

Und dann stellt sich noch die Frage: Welche Milch ist für die Pflanzen am besten? Frische oder haltbare? Am besten eignet sich frische Magermilch, da sie viele Mikroorganismen beinhaltet, die der H-Milch fehlen. Und wenn du bemerkst, dass der letzte Schluck Milch in der Tüte sauer geworden ist: kein Problem! Ab damit ins Beet, das macht Pflanzen überhaupt nichts aus.

Milch eignet sich perfekt als Dünger für Pflanzen und schützt sie sogar vor Krankheiten. Damit ist sie wohl eines der besten Hausmittel, die im Garten zum Einsatz kommen können.

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