Staude des Jahres

Das ist die Trendstaude 2026 (pflegeleicht, trockenheitsresistent & anspruchslos)

Ein dichter Teppich aus kleinen, hellvioletten Blüten mit goldgelben Mittelpunkten auf grüner, buschiger Pflanzenbasis.
© Shutterstock/Peter Turner Photography
Das ist die Staude des Jahres 2026.

Wenn du dieses Jahr eine neue Pflanze für dein Staudenbeet suchst, dann entscheide dich am besten für die Staude des Jahres 2026. Diese ist für unerfahrene Gärtnerinnen und Gärtner geeignet, hält Trockenheit stand und lässt sich fast überall anpflanzen.

Achtung: Diese Stauden sind schön, aber giftig

Die Staude des Jahres 2026: Schönaster

Der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) hat die Schönaster (Kalimeris) zur Staude des Jahres 2026 gekürt. Diesen Titel hat sie sich mehr als verdient, weil sie ab dem Hochsommer prächtig blüht, bienenfreundlich und eine robuste Pflanze ist, die bei Trockenheit standhält. Vor allem letzteres wird in Deutschland immer wichtiger, wenn die Sommer immer trockener und heißer ausfallen.

Trotz ihrer Vorteile ist die Schönaster bei vielen Gärtnerinnen und Gärtnern noch nicht so bekannt. Ich würde fast sagen, dass diese Staude eher etwas für Kenner und Kennerinnen ist. Ursprünglich stammen Schönastern aus Ostsibirien, der Mongolei und Korea, Japan und dem östlichen China. Hierzulande ist sie nicht heimisch.

Von Juli bis September verwandelt die Schönaster unsere Gärten in ein Blütenmeer und bietet Bienen, Schmetterlingen und Hummeln wertvolle Nahrung. Als pflegeleichte Staude ist sie damit ein Gewinn für jedes Staudenbeet.

Ein Überblick zur Schönaster:

  • Dauerblüher von Juli bis September
  • Insektenfreundlich bzw. bienenfreundlich, aber nicht heimisch
  • Standort: sonnige und halbschattige Standorte
  • Boden: frisch, durchlässig, sandig bis lehmig, humos
  • Wuchs: aufrecht, 40 bis 60 cm hoch
  • Winterhart: bis –28 °C (Klimazone 5)
  • Pflegeaufwand: minimal

Wie pflegt man die Schönaster richtig?

Die Schönaster ist eine anspruchslose Staude, sodass dir auch als ungeübte Gärtnerin oder unerfahrener Gärtner die Pflege gelingen sollte.

Ein gesundes Wachstum fängt immer mit dem richtigen Standort an. Wenn du dir im Gartencenter eine Schönaster gekauft hast, wählst du in deinem Staudenbeet einen sonnigen oder halbschattigen Platz aus und pflanzt die Staude dort ein. Der Boden sollte nährstoffreich, frisch, durchlässig, sandig bis lehmig und humos sein. Nach dem Winter darfst du die Staude bodennah zurückschneiden – du kannst aber auch darauf verzichten. Ein Rückschnitt ist bei dieser Staude kein 'Muss'.

Was den Wasserbedarf betrifft, ist die Schönaster trockenheitsresistent. Eine kurze Trockenperiode übersteht sie. Lass sie aber bitte nicht komplett austrocknen. Während mehrerer Wochen ohne Regen sollte die Staude regelmäßig gegossen werden.

Ich würde dir außerdem empfehlen, diese Staude einmal im Jahr mit Kompost zu düngen – das reicht.

Die Schönaster ist frostverträglich und noch viele weitere Stauden sind winterhart. In unserer Bildergalerie findest du schöne Arten und Sorten:

Weitere Staudenthemen findest du hier:

Quellen:
bund-deutscher-staudengaertner.de, naturadb.de, mdr.de
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