Hummelfreundlicher Garten: 4 robuste Stauden, die Hummeln wirklich lieben
Hummeln zählen zu den wichtigsten Bestäubern. Doch wenn es in deinem Garten im letzten Jahr stillgeblieben ist, dann brauchst du Pflanzen, die die kleinen Brummer anlocken. Meine vier liebsten Stauden zeige ich dir hier.
Hast du im letzten Jahr beobachtet, wie es in deinem Garten leiser wurde? Kein Brummen über den Beeten… einfach Stille? Um das zu ändern, solltest du deinen Garten hummelfreundlich bepflanzen. Du brauchst die richtigen Stauden, die Hummeln durchgehend Nahrung bieten, und zwar vom zeitigen Frühling bis in den Spätherbst. Das Ziel ist, frühblühende und spätblühende Stauden zu kombinieren, um für Hummeln einen echten Lebensraum zu schaffen. Meine Favoriten im Staudenbeet stelle ich dir hier vor.
1. Gewöhnlicher Hornklee
Der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus) ist eine wichtige hummelfreundliche Staude und darüber hinaus auch nützlich für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Diese Pflanze ist eine in Europa weit verbreitete heimische Wildform. Dieser immergrüne Schmetterlingsblütler blüht in Gelb von Mai bis August.
Der Gewöhnliche Hornklee ist übrigens auch ein pflegeleichter Bodendecker und gut geeignet für trockene und sonnige Standorte.
2. Wiesensalbei
Von April bis August blüht der Wiesensalbei (Salvia pratensis). Diese einheimische Staude ist eine essenzielle Futterpflanze für Bienen, Schmetterlinge und Hummeln. Am besten wächst der Wiesensalbei an sonnigen, trockenen Standorten. Zudem ist die Staude pflegeleicht und hat keine besonderen Ansprüche – wunderbar für alle Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die wenig Aufwand betreiben möchten.
3. Echter Eibisch
Nun möchte ich dir noch ein einheimisches Malvengewächs vorstellen: den Echten Eibisch (Althaea officinalis). Diese Staude hat ihre Blütezeit etwas später, von Juli bis September. Honigbienen und Hummeln sind verrückt nach den nektarreichen Blüten. Daher gilt der Echte Eibisch als gute Bienenweide.
Diese mehrjährige Pflanze zählt mit etwa zwei Metern Wuchshöhe zu den hochgewachsenen Stauden und besitzt imposante, rosafarbene Blüten. Die Staude wächst an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Gerne darf der Boden sandig bis lehmig sein. Und noch ein paar Gründe für die Pflanzung: Der Echte Eibisch ist winterhart und gilt als robust und pflegeleicht.
4. Rispen-Flockenblume
Die Rispen-Flockenblume (Centaurea stoebe) sieht außergewöhnlich aus: Die Stängel und Blätter sind spinnwebig behaart und die Blütenköpfchen sind eiförmig, umgeben von gefransten Hüllblättern und rosa Zungenblüten. Hummeln und anderen Insekten scheint das gut zu gefallen.
Die Staude kann eine Höhe von 1,20 m erreichen und wächst am besten an einem sonnigen Standort. Für Steingärten ist sie besonders geeignet.
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