Gartenarbeit mit Bananenschale & Kaffeesatz – so einfach geht natürlicher Dünger
Du möchtest gern mit natürlichem Dünger deine Pflanzen stärken? Großartig, denn die sogenannten Bio-Dünger bieten eine nachhaltigere Alternative zu den industriell hergestellten mineralischen Dünger und sind außerdem viel günstiger. Mit natürlichem Dünger triffst du eine bessere Wahl, insbesondere wenn es um den Umweltschutz geht. Besonders praktisch: Viele der natürlichen Dünger findest du ganz einfach in der Küche.
Bio-Dünger bestehen aus natürlichem Ursprung, genau genommen werden pflanzliche oder tierische Nebenerzeugnisse als Dünger verwendet. Ebenso kannst du dich zwischen natürlichem Dünger in fester und flüssiger Form entscheiden. Du siehst, du hast eine breite Auswahl an Bio-Düngern, sparst Geld und kannst dich für eine umweltverträgliche und nachhaltige Variante entscheiden.
Tipp: Bei BILD der FRAU findest du zahlreiche Themen rund ums Düngen und die Pflege deiner Pflanzen.
Ideal für deine Gartenpflanzen: Die besten Dünger aus der Küche
Von Bananenschalen bis Kaffeesatz als Dünger – schon mit den einfachsten Hausmitteln aus der Küche kannst du deine Pflanzen düngen. Deine Orchideen, Gurken und Tomaten profitieren davon garantiert und du auch! So förderst du eine üppige Ernte und dichte Blüten. BILD der FRAU verrät dir, welche organischen Dünger du schon zu Hause hast.
Bananenschalen als Dünger für Paprikas
Bananenschalen sind der Clou bei der Gartenarbeit. Sie sind reich an Kalium, was besonders wichtig für Paprikas ist. Kalium verbessert nämlich nicht nur die Wasseraufnahme und stärkt die Zellwände, sondern hilft auch dabei, Krankheiten wie Pilzbefall abzuwehren. Bananenschalen sind einfach wunderbare Stärkebooster für deine Paprikas und fördern die Blütenbildung – und damit auch eine reiche Ernte. Alles rund um die Anwendung von Bananenschalen als Dünger verrät dir BILD der FRAU.
Trockenhefe als Dünger für Orchideen
In deiner Küche findest du bestimmt irgendwo Trockenhefe. Diese Backzutat ist ein echter Geheimtipp, um deine Orchidee zu düngen. Die Backzutat enthält viel Stickstoff, Kalium und Phosphor, was die Pflanze gut gebrauchen kann. Und noch besser: Dieses Stärkemittel ist nicht teuer und einfach anzuwenden. Alles, was du brauchst, sind Hefe und Gießwasser. Wie du Trockenhefe als Dünger anwendest, weiß BILD der FRAU.
Kaffeesatz als Dünger für Zucchini, Rhododendron und Hortensien
Zucchini, Rhododendron und Hortensien haben eins gemeinsam: alle drei Pflanzen können mit Kaffeesatz gedüngt werden. Wie praktisch, denn fast alle haben Reste vom ersten Kaffee am Morgen übrig. Normalerweise landet der Kaffeesatz im Müll. Stattdessen kannst du nun deine Pflanzen damit versorgen. Kaffeesatz als Dünger enthält wichtige Nährstoffe, die dein Garten gut gebrauchen kann: Stickstoff, Kalium, Phosphor und Spurenelemente.
Jauche als Dünger für Gurken und Kürbisse
Während der Wachstumsphase ist eine ausreichende Nährstoffversorgung für Starkzehrer wie Gurken und Kürbisse besonders wichtig, damit du dich auf eine üppige Ernte freuen kannst. Womit soll man dann Gurken und Kürbisse düngen? Am besten mit Brennnesseljauche. Brennnesseln findest du eigentlich immer irgendwo im Garten und darüber hinaus brauchst du nur noch dein Gießwasser und ein großes Gefäß. Wie du Brennnesseljauche als Dünger herstellst, liest du bei BILD der FRAU.
Eierschalen als Dünger für Clematis
Wie genial, auf dem Frühstückstisch findest du den besten natürlichen Dünger für Clematis. Eierschalen als Dünger sind eine wunderbare Kalkquelle für deine Zierpflanze. Die Nährstoffe der Eierschalen werden in der Erde langsam freigesetzt und von den Wurzeln der Clematis langsam aufgenommen – da muss man als Hobbygärtner*in nicht viel nachhelfen. Schon bald nach der Düngergabe kannst du dich über eine dichte, üppige Blütenbildung freuen.
Asche als Dünger für Tomaten und Himbeeren
Holzasche als Dünger ist immer mit Vorsicht zu verwenden. Wenn du einen schweren Gartenboden hast und den pH-Wert erhöhen möchtest, lohnt sich Asche-Dünger. Darüber hinaus solltest du sparsam mit dem Dünger umgehen, da du nie genau wissen kannst, wie die Mengenanteile der Mineralien aussehen, was eine ausgewogene, abgestimmte Düngung des Gartenbodens schwer macht. Tomaten und Himbeeren kannst du mit Asche düngen. Rosen, Lavendel, Rasen und Efeu können ebenfalls davon profitieren.
Kompost als Dünger für Lavendel und Rasen
Der beste natürliche Dünger für Lavendel und Rasen ist Kompost. Auf dem Kompost landen Gemüseabfälle, Rasenschnitt, Laub oder andere Abfälle, die bei der Gartenarbeit noch viel Nutzen haben. Zahlreiche Bodentiere und Mikroorganismen sind zunächst damit beschäftigt, den Kompost reifen zu lassen. Mit dem reifen Kompost düngst du dann deinen Rasen und Lavendel. Wie genau du mit Kompost als Dünger vorgehen solltest, liest du bei BILD der FRAU.