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Gartenarbeit mit Bananenschale & Kaffeesatz – so einfach geht natürlicher Dünger

Porträtbild der Autorin Linda Pötzsch, die braune Haare hat und einen grünen Schal zusammen mit einem beigen Trenchcoat trägt. Sie lächelt dabei direkt in die Kamera. | © Linda Pötzsch
22.05.2026 • 14:47 Uhr
Linda Pötzsch

Du möchtest gern mit natürlichem Dünger deine Pflanzen stärken? Großartig, denn die sogenannten Bio-Dünger bieten eine nachhaltigere Alternative zu den industriell hergestellten mineralischen Dünger und sind außerdem viel günstiger. Mit natürlichem Dünger triffst du eine bessere Wahl, insbesondere wenn es um den Umweltschutz geht. Besonders praktisch: Viele der natürlichen Dünger findest du ganz einfach in der Küche.

Bio-Dünger bestehen aus natürlichem Ursprung, genau genommen werden pflanzliche oder tierische Nebenerzeugnisse als Dünger verwendet. Ebenso kannst du dich zwischen natürlichem Dünger in fester und flüssiger Form entscheiden. Du siehst, du hast eine breite Auswahl an Bio-Düngern, sparst Geld und kannst dich für eine umweltverträgliche und nachhaltige Variante entscheiden.

Tipp: Bei BILD der FRAU findest du zahlreiche Themen rund ums Düngen und die Pflege deiner Pflanzen.

Du interessierst dich fürs Gärtnern? Dann schau doch mal auf unserer neuen Webseite LandIDEE.de vorbei. Unsere Expert*innen-Redaktion teilt dort ihre persönlichen Tipps und Tricks und wichtiges Pflanzenwissen, damit deine Gartenpflanzen noch schöner wachsen und dein Daumen noch grüner wird!
Eierschalen neben einem Blumentopf. | © Getty Images
© Getty Images

Ideal für deine Gartenpflanzen: Die besten Dünger aus der Küche

Von Bananenschalen bis Kaffeesatz als Dünger – schon mit den einfachsten Hausmitteln aus der Küche kannst du deine Pflanzen düngen. Deine Orchideen, Gurken und Tomaten profitieren davon garantiert und du auch! So förderst du eine üppige Ernte und dichte Blüten. BILD der FRAU verrät dir, welche organischen Dünger du schon zu Hause hast.

Hand hält eine Bananenschale über einen Blumentopf mit grünen, gesprenkelten Blättern. | © Shutterstock/ThamKC
© Shutterstock/ThamKC

Bananenschalen als Dünger für Paprikas

Bananenschalen sind der Clou bei der Gartenarbeit. Sie sind reich an Kalium, was besonders wichtig für Paprikas ist. Kalium verbessert nämlich nicht nur die Wasseraufnahme und stärkt die Zellwände, sondern hilft auch dabei, Krankheiten wie Pilzbefall abzuwehren. Bananenschalen sind einfach wunderbare Stärkebooster für deine Paprikas und fördern die Blütenbildung – und damit auch eine reiche Ernte. Alles rund um die Anwendung von Bananenschalen als Dünger verrät dir BILD der FRAU.

Linke Hand bröckelt frische Hefe über rechte Hand, rechts daneben Nahaufnahme einer lila Orchideenblüte. | © (l.) Shutterstuck/PawelKacperek, (r.) Shutterstock/CHOTE BKK
© (l.) Shutterstuck/PawelKacperek, (r.) Shutterstock/CHOTE BKK

Trockenhefe als Dünger für Orchideen

In deiner Küche findest du bestimmt irgendwo Trockenhefe. Diese Backzutat ist ein echter Geheimtipp, um deine Orchidee zu düngen. Die Backzutat enthält viel Stickstoff, Kalium und Phosphor, was die Pflanze gut gebrauchen kann. Und noch besser: Dieses Stärkemittel ist nicht teuer und einfach anzuwenden. Alles, was du brauchst, sind Hefe und Gießwasser. Wie du Trockenhefe als Dünger anwendest, weiß BILD der FRAU.

Links eine Tasse Kaffee und Kaffeepulver in einem Siebträger, rechts eine Zucchinipflanze mit gelber Blüte auf Erde. | © (l.) Shutterstock/O_Lypa, (r.) Shutterstock/tchara
© (l.) Shutterstock/O_Lypa, (r.) Shutterstock/tchara

Kaffeesatz als Dünger für Zucchini, Rhododendron und Hortensien

Zucchini, Rhododendron und Hortensien haben eins gemeinsam: alle drei Pflanzen können mit Kaffeesatz gedüngt werden. Wie praktisch, denn fast alle haben Reste vom ersten Kaffee am Morgen übrig. Normalerweise landet der Kaffeesatz im Müll. Stattdessen kannst du nun deine Pflanzen damit versorgen. Kaffeesatz als Dünger enthält wichtige Nährstoffe, die dein Garten gut gebrauchen kann: Stickstoff, Kalium, Phosphor und Spurenelemente. 

Links Brennnesseln in einem Metallbehälter, rechts eine Hand schneidet eine Gurke an einer Pflanze mit einer Schere ab. | © (l.) IMAGO/blickwinkel, (r.) Shutterstock/encierro
© (l.) IMAGO/blickwinkel, (r.) Shutterstock/encierro

Jauche als Dünger für Gurken und Kürbisse

Während der Wachstumsphase ist eine ausreichende Nährstoffversorgung für Starkzehrer wie Gurken und Kürbisse besonders wichtig, damit du dich auf eine üppige Ernte freuen kannst. Womit soll man dann Gurken und Kürbisse düngen? Am besten mit Brennnesseljauche. Brennnesseln findest du eigentlich immer irgendwo im Garten und darüber hinaus brauchst du nur noch dein Gießwasser und ein großes Gefäß. Wie du Brennnesseljauche als Dünger herstellst, liest du bei BILD der FRAU.

Eine behandschuhte Hand streut zerkleinerte Eierschalen als Dünger neben eine grüne Pflanze in fruchtbarer Erde. | © Shutterstock/Uryupina Nadezhda
© Shutterstock/Uryupina Nadezhda

Eierschalen als Dünger für Clematis

Wie genial, auf dem Frühstückstisch findest du den besten natürlichen Dünger für Clematis. Eierschalen als Dünger sind eine wunderbare Kalkquelle für deine Zierpflanze. Die Nährstoffe der Eierschalen werden in der Erde langsam freigesetzt und von den Wurzeln der Clematis langsam aufgenommen – da muss man als Hobbygärtner*in nicht viel nachhelfen. Schon bald nach der Düngergabe kannst du dich über eine dichte, üppige Blütenbildung freuen.

Eine Hand mit blauen Handschuhen streut graue Asche aus einer Schüssel auf trockenen, rissigen Boden mit jungen Pflänzchen. | © Shutterstock/Uryupina Nadezhda
© Shutterstock/Uryupina Nadezhda

Asche als Dünger für Tomaten und Himbeeren

Holzasche als Dünger ist immer mit Vorsicht zu verwenden. Wenn du einen schweren Gartenboden hast und den pH-Wert erhöhen möchtest, lohnt sich Asche-Dünger. Darüber hinaus solltest du sparsam mit dem Dünger umgehen, da du nie genau wissen kannst, wie die Mengenanteile der Mineralien aussehen, was eine ausgewogene, abgestimmte Düngung des Gartenbodens schwer macht. Tomaten und Himbeeren kannst du mit Asche düngen. Rosen, Lavendel, Rasen und Efeu können ebenfalls davon profitieren.

Eine Person in rosa Jacke entleert eine Schüssel mit Gemüseabfällen und Erde auf ein Beet im sonnigen Garten. | © Shutterstock/Reflexpixel
© Shutterstock/Reflexpixel

Kompost als Dünger für Lavendel und Rasen

Der beste natürliche Dünger für Lavendel und Rasen ist Kompost. Auf dem Kompost landen Gemüseabfälle, Rasenschnitt, Laub oder andere Abfälle, die bei der Gartenarbeit noch viel Nutzen haben. Zahlreiche Bodentiere und Mikroorganismen sind zunächst damit beschäftigt, den Kompost reifen zu lassen. Mit dem reifen Kompost düngst du dann deinen Rasen und Lavendel. Wie genau du mit Kompost als Dünger vorgehen solltest, liest du bei BILD der FRAU.

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