Du willst Äpfel satt? Ein bisschen Gebäck darf es auch sein? Und Mandeln on top? Tadaaa: Dann haben wir hier genau das Richtige für dich: unseren unsichtbaren Apfelkuchen. Ein Klassiker aus Frankreich.
Zutaten für kleine 1 Springform (22 cm Durchmesser):
- 70 g Mehl
- 15 g Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 Eier, Größe M
- 50 g Zucker, braun
- 25 g Butter, geschmolzen
- 100 ml Milch
- 1 EL Vanillearoma
- 5 Äpfel (z.B. Pink Lady)
- 1 EL Zitronensaft
- Außerdem:
- Butter, zum Einfetten der Form
- Mandeln, gehobelt
- Zimt-Zucker-Mischung
Zubereitungszeiten:
Und so wird’s gemacht:
Mehl in eine Schüssel sieben und mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.
Eier in eine zweite Schüssel schlagen. Braunen Zucker hinzugeben und mit einem Handmixer schaumig aufschlagen. Nun auch geschmolzene Butter und Milch dazugeben und kräftig unterschlagen. Vanillearoma einrühren.
Eier-Mischung nach und nach unter die Mehl-Masse rühren und gründlich einarbeiten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und Frucht in dünne Scheiben schneiden. Diese mit Zitronensaft beträufeln und vermengen, damit die Äpfel nicht braun werden.
Eine Springform mit Butter einfetten. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen. Apfelscheiben sehr dicht auf dem Boden der Springform auslegen – und dann so viele, dichte Schichten bilden, bis die Apfelscheiben aufgebraucht sind.
Teig über die Äpfel gießen und etwa 10 Minuten warten. In dieser Zeit ist der Ofen vorgeheizt und der Teig konnte sich gut bis zum Boden hin verteilen. Gerne Form zwischendurch ein wenig schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt.
Gehobelte Mandeln auf der obersten Schicht verteilen, bis vor allem Mandeln zu sehen sind. Kuchen 30 Minuten backen lassen – aus der Form lösen und mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Etwas auskühlen lassen – und schon kann das große Schlemmen beginnen!
Der „Gâteau Invisible“, der unsichtbare Apfelkuchen, ist ein moderner Klassiker der französischen Backkunst, der vor einigen Jahren über französische Food-Blogs die Welt eroberte. Seinen poetischen Namen verdankt das Gebäck einer optischen Besonderheit: Die Äpfel werden in hauchdünne Scheiben gehobelt und in einer minimalistischen Menge Rührteig gewendet. Beim Backen saugen die Früchte den Teig fast vollständig auf, sodass er im fertigen Kuchen nahezu unsichtbar wird. Was nach dem Anschneiden bleibt, ist eine faszinierende, filigrane Schichtung, die optisch an ein Mille-feuille erinnert.
Die eigentliche Besonderheit liegt jedoch in der Textur und dem Geschmack. Da der Kuchen fast ausschließlich aus Äpfeln besteht, ist er unglaublich saftig und kompakt. Anders als klassische Rühr- oder Hefekuchen kommt der französische Liebling mit erstaunlich wenig Mehl und Fett aus, was ihn ganz nebenbei auch noch herrlich leicht macht. Traditionell wird er kalt serviert, oft mit einer feinen Note von Vanille oder einem Hauch Calvados verfeinert. Er ist der perfekte Beweis dafür, wie die französische Küche mit minimalem Teigaufwand und maximalem Fruchtanteil ein absolut elegantes Dessert zaubert.
Rezepte für Apfelkuchen gibt es ja wie Sand am Meer. Wie soll man sich da bloß entscheiden? Und um dir die Wahl des perfekten Rezepts noch etwas zu erschweren, haben wir hier noch ein paar Alternativen für dich:
Du fragst dich, welche Äpfel sich für Apfelkuchen besonders eignen? Du erfährst es im Ratgeber – oder auch im Video: