Mit Schokolade überzogene, knusprige Nussecken ... diese Leckerbissen verströmen sofort ihren betörenden Duft in deiner weihnachtlichen Backstube. Wir verraten dir unser Lieblingsrezept.
Zutaten für ca. 20 Stück:
- 350 g Mehl
- 80 g Zucker
- 200 g Butter, kalt
- 1 Eigelb
- 20 g Honig
- 200 g Haselnusskerne
- 200 g Mandelkerne
- 50 g Walnusskerne
- 1/2 TL Zimt
- 100 g Puderzucker
- 1 TL flüssiger Honig
- 2 - 3 EL Sahne
- 2 Eiweiße
- Mehl, zum Arbeiten
- 150 g Kuvertüre, Zartbitter
Pro Portion:
- 364 Kalorien
- 7g Eiweiß
- 25g Fett
- 28g Kohlenhydrate
Zubereitungszeiten:
Und so wird's gemacht:
Das Mehl mit dem Zucker mischen, auf eine Arbeitsfläche häufeln und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter in Stücke schneiden und um das Mehl herum legen. Das Eigelb mit dem Honig in die Mitte geben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
Inzwischen die Haselnüsse, Mandeln und Walnüsse grob hacken und mit dem Zimt vermischen. Den Puderzucker, den Honig, die Sahne und die Eiweiße unterrühren und kühl stellen.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 30x40 cm ausrollen, auf das Blech legen und die Nussmasse gleichmäßig darauf streichen. Im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten backen. Herausnehmen, sofort in Ecken schneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Kuvertüre klein hacken und über einem heißen, nicht kochenden Wasserbad schmelzen. Die Unterseiten der Nussecken sowie die Seiten mit der Kuvertüre bestreichen und trocknen lassen.
Original Nussecken haben einfach alles was das Herz von Naschkatzen und -katern begehrt. Leckerer, mürber Teig, knackige Nüsse und dazu noch Schokolade – was will man mehr? Wer diese süße Leckerei ursprünglich erfunden hat, ist leider nicht überliefert. Fakt ist aber, dass Nussecken schon lange Teil der deutschen Backkultur sind und beinahe in allen Bäckereien zum Kauf angeboten werden.
Mit unserem Rezept kannst du den Klassiker nun einfach selbst machen – eine tolle Alternative zu normalen Weihnachtsplätzchen.
Die klassische Nussecke ist aus den deutschen Bäckereien schon lange nicht mehr wegzudenken und fest in unserer Kaffeekultur verankert. Die genauen Ursprünge des quadratischen oder dreieckigen Gebäcks aus Mürbeteig, einer üppigen Nussmasse und Schokoladenecken sind historisch zwar schwer an einem einzigen Datum festzumachen, doch erlebte es in der Nachkriegszeit seinen großen Durchbruch. Als die Zutaten in den Wirtschaftswunderjahren wieder reichlich verfügbar waren, avancierte die gehaltvolle Nussecke schnell zum beliebten Dauergebäck, das sich dank seiner langen Haltbarkeit perfekt vorbereiten ließ.
Ihren absoluten Kultstatus und einen beispiellosen Popkultur-Boom verdankt die Nussecke jedoch einem ganz bestimmten Mann: dem Musiker und Unterhaltungskünstler Guildo Horn. Im Zuge seiner Teilnahme am Eurovision Song Contest im Jahr 1998 machte er die Nussecken seiner Mutter Lotti zu seinem persönlichen Markenzeichen. Seine exzessive Liebeserklärung an das Gebäck löste in ganz Deutschland eine wahre Nussecken-Hysterie aus.
Bäckereien verzeichneten damals Rekordumsätze, und das Rezept erlebte ein riesiges Comeback in den heimischen Backstuben. Bis heute verbindet man mit der Nussecke daher nicht nur einen unschlagbar saftig-knusprigen Genuss, sondern auch ein wunderbares Stück deutsche Musik- und Fernsehgeschichte.
Und wo wir gerade bei Plätzchen waren: In der Galerie haben wir eine Menge toller Rezepte für dich zusammengestellt. Schau mal:
Du hast jetzt eher richtig Lust auf Nüsse bekommen? Wir haben da was für dich:
- selbst gemachtes Erdnuss-Konfekt
- schnelle Nusswaffeln
- Haselnuss-Rolle