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Superfood aus dem Rasen: So machst du aus Löwenzahn ein geniales Pesto

Ein Glas mit dem Löwenzahn-Pesto auf einem Holzuntergrund mit frischem Löwenzahn im Hintergrund.
Genieße dieses köstliche Löwenzahn-Pesto
© Shutterstock/ HalynaRom

Aus dem Garten in die Küche: Für viele Gärtner ist Löwenzahn ein lästiges Unkraut. Dabei hat die Wildpflanze mit den leuchtend gelben Blüten viel mehr zu bieten. Sie ist essbar und mit ihren Bitterstoffen super gesund. Wie du aus dem Löwenzahn aus deinem Rasen ein leckeres Pesto für dein Mittag zaubern kannst, verraten wir dir gern. 

Zutaten für etwa 8 Portionen:

  • 100 g Pinienkerne (alternativ Sonnenblumenkerne)
  • etwa 100 g junger Löwenzahn
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 EL Parmesan (optional)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer

Pro Portion etwa:

  • 173 kcal
  • 15 g Fett
  • 5 g Kohlenhydrate
  • 4 g Eiweiß

Zubereitungszeiten:

Gesamtzeit: 10 Minuten

Und so wird’s gemacht:

  1. Zunächst die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett unter Wenden duftend rösten. Auf einen flachen Teller geben und auskühlen lassen.
  2. Möglichst junge Löwenzahnblätter waschen, trocken schütteln und abzupfen. Knoblauch abziehen und mit dem Löwenzahn zusammen grob hacken.
  3. Dann mit allen weiteren Zutaten in einen Mixer geben und zu einer feinen Masse pürieren. Optional kannst du das Löwenzahn-Pesto mit mehr Mandelmus oder Parmesan verfeinern.

Wir finden ja: Der Aufwand für ein selbstgemachtes Pesto ist recht gering, dafür dass man am Ende sicher sein kann, nur hochwertige Zutaten verwendet zu haben – das beginnt mit der Qualität des Olivenöls und endet mit der Frische der benutzten Kräuter. Es kommt schließlich auch ein ganz anderes Produkt heraus, das nichts mit dem Pesto aus dem Supermarkt zu tun hat. Sowohl farblich als auch geschmacklich. Auch bei den Mengenangaben kannst du gern ein wenig variieren, um das Löwenzahn-Pesto ganz an deinen Geschmack anzupassen. Du magst es gerne nussig? Dann verwende einfach etwas mehr als die angegebene Menge an Pinienkernen. Du ernährst dich vegan? Dann solltest du natürlich den Parmesan weglassen. Erlaubt ist beim Löwenzahn-Pesto, was schmeckt und Spaß macht!

Löwenzahn ist den meisten nur als Unkraut bekannt. Dabei ist er unglaublich vielseitig. Ja, man sollte nicht zu empfindlich beim Thema Bitterkeit sein. Denn Löwenzahn-Pesto ist um ein Vielfaches bitterer als beispielsweise ein Basilikum-Pesto. Allerdings ist es eben auch um ein Vielfaches gesünder, denn Löwenzahn hat sich inzwischen aufgrund seiner vielzähligen Heilwirkungen die Bezeichnung "Ginseng des Westens" verdient.

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