Du hast das ganze Jahr über Lust auf buntes und gesundes Gemüse? Dann solltest du jetzt die Ohren spitzen. Wir verraten dir nämlich unser Geheimnis, mit dem Paprika einlegen ein Kinderspiel ist.
Paprika hat gerade Saison und diese geht etwa von Juli bis Oktober. Aus diesem Grund ist sie gerade besonders günstig und umweltschonend im Handel erhältlich. Die perfekte Grundlage, um sich auch mal an selbst eingelegter Paprika auszuprobieren.
Das wahrscheinlich wichtige Kriterium hierfür ist Frische. Deine Paprika sollte knackig-frisch und von bester Qualität sein. Das erkennt man vor allem an der glatten, intakten Haut. Sollte diese also schon runzelig sein oder gar weiche oder dunkle Stellen haben, ist sie nicht geeignet zum Einlegen.
Paprika einlegen: Die richtige Vorbereitung
Wie oben bereits erwähnt sollte deine Paprika möglichst frisch und unbeschadet sein. Wasche deine Paprika vor dem Einlegen gründlich und entferne den Stiel und das Kerngehäuse. Je nach Lust und Laune kannst du sie nun auch klein schneiden oder in große Stücke unterteilen.
Du kannst das Gemüse vor dem Einlegen auch Blanchieren oder Häuten. Das Blanchieren ist hierbei auf keinen Fall ein Muss, denn das Gemüse kann auch einfach roh eingelegt werden. Das Häuten wiederum hat auch einen großen Einfluss auf den Geschmack, denn hierfür wird die Paprika im Ofen bei hoher Temperatur (etwa 200 Grad und 15 bis 20 Minuten) geröstet, bis die Haut fast schon schwarz ist und Blasen wirft.
Nach dem Abkühlen lässt sich die Haut jetzt problemlos abziehen und die Paprika ist bereit zum Einlegen. Durch das Prozedere konservierst du dann auch die köstlichen Röstaromen, die durch das Garen im Backofen entstanden sind.
Paprika einlegen in Essig oder Öl?
Egal, was man in Öl einlegen möchte: Vor Verzehr UNBEDINGT erhitzen – also kochen oder braten. Somit lässt sich das Bakterium Clostridium botulinum abtöten, das sich im Öl ohne Sauerstoff vermehren kann. Das Bakterium kann eine Lebensmittelvergiftung auslösen, deshalb ist dieser Hinweis unbedingt zu beachten!
Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt Essig zum Einlegen. Hier das passende Rezept:
- 6 Paprika
- 500 ml Essig (milde Sorten wie Reisessig, Weißweinessig oder Apfelessig sind empfehlenswert)
- 300 ml Wasser
- 1 EL Salz
- 3 EL Zucker
- Gewürze aller Art (z.B. Lorbeer, Senfsaat, Pfeffer oder frische Kräuter)
Einfach alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dann über die Paprika gießen, die bereits in sterilen Gläsern vorbereitet ist, sodass alles vom Gemüse vollständig bedeckt ist und gründlich verschließen.
Lagerung von eingelegter Paprika
Die Paprika sollte grundsätzlich komplett mit Essigsud bedeckt sein. Außerdem sollten die Einmachgläser im Optimalfall dunkle und kühl gelagert werden. Hier eignet sich beispielsweise ein kühler Keller mit konstant niedriger Temperatur und wenig Licht. So gelagert, halten sich die Gläser über mehrere Monate hinweg. Bei geringsten Anzeichen von Schimmel oder Gärung solltest du das Glas lieber entsorgen. Geöffnete Gläser sollten binnen weniger Tage aufgebraucht und im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Nun hast du alle Informationen zum Paprika einlegen parat und kannst deine eigene Ernte oder aber günstig gekaufte Paprika zur Saison aus dem Supermarkt selbst einlegen und lange haltbar machen.
Falls du noch ein paar Rezepte suchst, um deine köstlich eingelegte Paprika zu verwerten, hätten wir da beispielsweise diese Paprika-Auberginen-Pfanne oder aber unsere Feta-Muffins mit Paprika für dich. Aber auch ein köstliches Letscho schmeckt mit selbst eingelegter Paprika noch mal würziger und besser.