22.02.2018

Alle Jahre wieder Das sind die 11 besten Hausmittel gegen Heuschnupfen

Von

Schluss mit dem Versteckspiel! Diese Hausmittel gegen Heuschnupfen sorgen dafür, dass Sie den Frühling endlich wieder genießen können.

Foto: iStock/Eva-Katalin

Schluss mit dem Versteckspiel! Diese Hausmittel gegen Heuschnupfen sorgen dafür, dass Sie den Frühling endlich wieder genießen können.

Krokusse kämpfen sich durch die noch kalte Erde, die Tage werden wieder länger – endlich steht der Frühling vor der Tür! Doch für Allergiker bedeutet der Frühlingsanfang vor allem eines: juckende Augen und eine ständig laufende Nase. Mit unseren Hausmitteln gegen Heuschnupfen wappnen Sie sich erfolgreich gegen den Endgegner.

Wem pünktlich zur ersten Blütezeit diverser Bäume und Gräser Augen tränen und Nasen laufen, muss nicht verzagen oder zur Chemiekeule greifen. Denn glücklicherweise hält die Natur einige wertvolle Hausmittel gegen Heuschnupfen in petto. So hat Heuschnupfen keine Chance mehr!

1. Hausmittel gegen Heuschnupfen: Balsam für die Nase

Wenn man sich ständig schnäuzt, leidet die Nase – sie wird schuppig und schmerzt. Die gereizte Haut pflegt man am besten mit einem selbst gemachten Nasenbalsam. Dafür 5 g Wollwachs und 50 g Mandelöl zusammen im Wasserbad erwärmen. Die Mischung gut verrühren und in ein sterilisiertes Glas füllen. Morgens und bei Bedarf mit einem Wattestäbchen oder einem kleinen Holzspatel eine kleine Menge außen auf der Haut und innen auf der Nasenschleimhaut verteilen.

2. Scharfer Ingwer

Ein daumengroßes Stück Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Etwas abkühlen lassen, dann in kleinen Schlucken trinken – für eine bessere Durchblutung der Schleimhäute und ein Abheilen der Entzündung.

3. Sanddornöl für Schniefnasen

Eine der lästigsten Begleiterscheinungen des Heuschnupfens sind Schmerzen in der Naseninnenwand. Schuld daran sind ausgetrocknete Schleimhäute und häufiges Schnäuzen. Das Öl, das aus den Samen und der Frucht des Sanddorns gewonnen wird, fördert die Wundheilung. Das Sanddornöl auf ein Wattepad träufeln und vorsichtig das Naseninnere einreiben.

Verstopfte Nase? Hier sind die 10 besten Hausmittel gegen Schnupfen .

4. Wasser und Salz

500 ml abgekochtes Wasser mit einem gehäuften Teelöffel hochwertigem Salz verrühren und die Nase damit spülen. Spezielle Nasenduschen gibt es in der Apotheke. Kommen zum Heuschnupfen noch Schleim in den Bronchien und trockener Husten hinzu, kann man das Salzwasser auch über einem großen Topf inhalieren – ein ganz klassisches Hausmittel gegen Heuschnupfen.

5. Vitamine für Allergiker

Histamin sorgt als Teil des Immunsystems dafür, dass keine Schadstoffe in den Körper dringen. Normalerweise wird dieser Botenstoff schnell wieder abgebaut – nicht so bei Allergikern. Studien haben ergeben, dass Vitamin C den Histaminspiegel im Blut senken kann. Viel davon enthalten zum Beispiel Schwarze Johannis- und Sanddornbeeren.

Was passiert eigentlich bei einer Allergie und was können Betroffene tun?

6. Wenn die Augen tränen, hilft der Augentrost

Pollenallergiker weinen ständig. Hier hilft Augentrost, der Entzündungen hemmt und Schmerzen lindert. 2 TL des getrockneten Krauts mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, zehn Min. ziehen lassen. Ein weiches Tuch mit dem lauwarmen Tee tränken und fünf bis zehn Minuten auf die geschlossenen Augen auflegen.

7. Vollbad mit Pfefferminze

Ihr abendliches Bad sollten Pollenallergiker mit einem winzigen Schuss Pfefferminzöl aufpeppen. Denn dessen schleimlösende und antibakterielle Wirkung lässt auch Allergiegestresste zur Ruhe kommen. Fünf Tropfen Öl dem Badewasser zufügen und tief durchatmen. Alternativ kann man drei Esslöffel Pfefferminzblätter in ein Kräutersäckchen füllen und das ins warme Badewasser geben.

8. Die heilenden Kräfte der Wilden Malve

Die Blätter und Blüten der Wilden Malve enthalten Schleimstoffe, die sich wie ein Schutzmantel über den Rachen legen. Allergikern kann ein reizlindernder Kaltauszug helfen: 4 TL getrocknetes Malvenkraut mit Blüten in einer Tasse Wasser acht Stunden ziehen lassen. Zur Vorbeugung von Heuschnupfen trinkt man zwei Tassen täglich, im akuten Fall einen Liter über den Tag verteilt.

9. Inhalieren mit Fenchelöl

Gegen verschleimte Bronchien hilft auch das Inhalieren mit Fenchelöl, denn es löst den hartnäckigen Schleim und wirkt beruhigend und entkrampfend. Drei Liter Wasser zum Kochen bringen und vier bis sechs Tropfen des Öls dazugeben. Die Dämpfe unter einem Handtuch mehrmals am Tag tief durch Nase und Mund einatmen.

Endlich wieder durchatmen: So reinigen Sie Ihre Lunge!

10. Anti-Heuschnupfen-Suppe

Ein Hausmittel gegen Heuschnupfen zum Essen gibt's auch: Suppe! Brokkoli waschen und zerteilen. Zwei Kartoffeln schälen, waschen und in Stücke schneiden. Zwei Stangen Sellerie waschen, die Enden abschneiden und klein schneiden. Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe würfeln und in Öl anbraten. Brokkoli, Kartoffeln und Sellerie dazu geben und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe bedecken, aufkochen, zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen und pürieren.

11. Frische Bergluft

Gebirgsluft ist gesund, besonders für Heuschnupfengeplagte. Denn in den höheren Lagen ist die Pollenbelastung eher gering. Zudem wird die Ausschüttung von Histamin durch die klare Luft geblockt. Und da in den Städten Umweltschadstoffe die Aggressivität der Pollen erhöhen, wirkt sich die Höhenluft insgesamt stabilisierend aus.

Noch mehr spannende Tipps aus dem Bereich der Naturheilkunde finden Sie auf unserer Themenseite!

Seite