23.02.2017

Natürlicher Zell-Schutz 15 Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind

Was sind eigentlich Antioxidantien?

Was sind eigentlich Antioxidantien?
Fr, 27.07.2018, 07.43 Uhr

Was sind eigentlich Antioxidantien?

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Antioxidantien schützen uns vor Krankheiten und verlangsamen die Hautalterung. Sie müssen vor allem über die Nahrung aufgenommen werden.

Antioxidantien schützen unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen. Zu Antioxidantien zählen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffen. Sie müssen vor allem über die Nahrung aufgenommen werden. bildderfrau.de zeigt 15 Lebensmittel, die besonders viele Antioxidantien enthalten.

Unser Körper ist ständig unter Stress. Durch Umweltverschmutzung, Rauchen, Alkohol, UV-Strahlen oder eine ungesunde Ernährung können freie Radikale im Körper die Überhand nehmen. Der oxidative Stress kann eine Vielzahl an Krankheiten auslösen. Antioxidantien können dies verhindern.

Warum sind freie Radikale so gefährlich für den Körper?

Freie Radikale beeinflussen die Hautalterung und begünstigen die Entstehung von bestimmten Krankheiten. Sie greifen die Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen. Je mehr Zellen eines Organs auf diese Weise geschädigt werden, desto schlechter geht es dem betreffenden Organ. Krankheiten wie Krebs, Rheuma, Asthma, Alzheimer, Parkinson und Allergien können auftreten.

Nur ein Antioxidant (auch Radikalfänger genannt) kann die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen und auf diese Weise Zellschäden abwenden. Wenn genug Antioxidantien vorhanden sind, sind die Körperzellen geschützt.

Was sind Antioxidantien?

Zu den bekanntesten Antioxidantien zählen die Vitamine A, C und E, Carotinoide, die Spurenelemente Selen und Zink sowie verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulfide, Phytoöstrogene oder Polyphenole.

Zum Teil kann der Organismus selbst Antioxidantien in Form von Enzymen herstellen. Das reicht aber nicht. Der beste Weg Antioxidantien zu sich zu nehmen ist, ausschließlich frische und sogenannte lebendige Nahrung (Rohkost) zu verzehren.

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15 Lebensmittel mit vielen Antioxidantien

Blaubeeren: Sie enthalten jede Menge Polyphenole (Anthocyane und Flavonoide). Diese sind in der Frucht für die Farbe aber auch für das Aroma zuständig und sind ebenfalls Radikalfänger, also antioxidativ. Sie wirken entzündungshemmend, zellschützend und möglicherweise präventiv auf die Entstehung von Krebs. Die Beeren sind zudem reicht an Vitamin C, E und A, die gut für die Hautzellen sind und eine Gefäß-Verkalkung vorbeugen können.

Tomaten: Das Gemüse ist reich an pflanzlichen Farbstoffen, den Carotinoiden. Je röter die Tomate, desto reicher ihr Gehalt an Lycopin, das als besonders starkes Antioxidans Krebs vorbeugen kann.

Kaffee: Das koffeinhaltige Getränk enthält von Natur aus Polyphenole, die zu den Antioxidantien gehören. Der Genuß von Kaffee ist also nicht nur lecker, sondern tut dem Körper auch gut. Polyphenole wirken zudem entzündungshemmend und krebsvorbeugend.

Nüsse: Nüsse sind besonders reicht an Vitamin E, das zu den stärksten Antioxidantien zählt. Eine Hand voll Nüsse pro Tag, zum Beispiel im Müsli oder über den Salat gestreut reduzieren den oxidativen Stress im Köper. Auch die aus Nüssen gewonnen Öle, wie beispielsweise Walnussöl oder Leinöl haben den positiven Effekt.

Rotwein: Die Trauben, aus denen der Wein hergestellt wird, enthalten Polyphenole, die wichtige Radikalfänger darstellen. Verschiedene Studien konnten bereits belegen, dass Rotwein krebsvorbeugend ist. Außerdem ist in Weintrauben das Antioxidant Fisetin, was das Langzeitgedächtnis stärken soll. Aber Achtung: Der positive Effekt für den Körper ist nur bei maßvollem Verzehr wirksam.

Karotten: Karotten enthalten viel ?-Carotin (Provitamin A), das aus der Familie der Carotinoide stammt. Der Körper kann es in Vitamin A umwandeln. ?-Carotin hat eine starke antioxidative Wirkung.

Zitrusfrüchte: Sie enthalten reichlich Vitamin C und sogenannte Flavonoide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Auch Säfte sind empfehlenswert, dabei ist wichtig: Je frischer der Saft, desto höher der Vitamingehalt – und die antioxidative Wirkung!

Kartoffeln: Neben ihrem Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen sind Kartoffen reich an Phenole und Polyphenole, die eine antioxidative Wirkung haben.

Mais: In den Keimen steckt viel Vitamin E, das auch zu den Antioxidantien zählt. Eine US-Studie kam vor einigen Jahren sogar zu dem Ergebnis, dass in Popcorn mehr Antioxidantien stecken, als in vielen Obst- und Gemüsesorten.

Zwiebeln: Zwiebeln und auch Knoblauch gehören zur Allium-Familie, welche eine besonders hohe Menge an Flavonoiden und Antioxidantien enthalten. Mehrer Studien haben gezeigt, dass ein regelmäßiger Verzehr von Zwiebeln das Krebsrisiko senken und vor Herzinfarkt schützen kann.

Apfel: In und unter der Schale des Apfels steckt jede Menge Vitamin C, das stärkt die Abwehrkräfte und hält fit. Äpfel enthalten zudem mehr als 30 Spurenelemente und Mineralstoffe (z. B. Kalium).

Brennnessel: Sie haben viel Vitamin A, C, E und K. Wildwachsende Brennnessel liefern siebenmal mehr Vitamin C als Orangen. Die Brennnessel wirkt entwässend und spült Giftstoffe aus dem Körper. Durch Eisen und den grünen Pflanzenstoff Chlorophyll sind Brennnessel-Blätter blutbildend und -reinigend.

Superfoods im Detail

Brokkoli: Das grüne Gemüse hat gleich mehrere Vorteile für die Gesundheit. Brokkoli enthält Folsäure, Eisen, Vitamin C, Kalium, Kalzium sowie Betacarotin, das gut für die Augen ist. Außerdem haben Studien gezeigt, dass das enthaltene Sulforaphan eine natürliche Waffe gegen Krebs ist. Wichtig: Die Inhaltsstoffe sind sehr empfindlich, deshalb sollten Sie den Brokkoli nur dämpfen, dünsten oder roh essen.

Grünkohl: Er ist reich an Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt. Außerdem versorgt Grünkohl den Körper mit Vitamin E, was gut ist für die Haut und die Augen und mit dem Anti-Aging-Vitamin A. Das ist aber noch lange nicht alles: Grünkohl hat Mineralstoffe, wie Kalzium, Eisen und Kalium und viele sekundäre Pflanzenstoffe, unter anderem Quercetin, ein Antihistamin und Antioxidans.

Hirse: Die kleinen Körner strotzen nur so vor Eisen, Magnesium und Silizium – dadurch werden Haut, Haare und Nägel gestärkt.

Avocado: Die Avocado besitzt mit 30 Prozent den höchsten Fettanteil aller Gemüse- und Obstsorten. Trotzdem ist sie sehr zu empfehlen, weil es sich größtenteils um gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren handelt. Die Avocado liefert dazu B- und E-Vitamine sowie blutbildendes Eisen und hat eine antioxidative Wirkung.

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