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Schlafstörungen: Die häufigsten Ursachen und was wirklich hilft

Das sind die häufigsten Ursachen für Schlafstörungen.

Eine junge Frau mit dunklen Haaren und einer Brille auf dem Kopf sitzt vor einem Laptop, auf dessen Deckel der Schriftzug "#zur Ruhe kommen" zu sehen ist. Sie hat die Augen geschlossen und ihre Finger an den Schläfen, was auf Stress oder Nachdenklichkeit hindeuten könnte. Vor ihr auf dem Tisch liegen ein Notizbuch, ein Tablet, ein Stapel bunter Haftnotizen und eine Tasse, was auf eine Arbeits- oder Lernsituation schließen lässt. Die Umgebung wirkt modern und hell. | © GettyImages/Westend61
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Schlafstörungen durch zu viel Stress

Es ist gar nicht so einfach, abends die Probleme des Tages hinter sich zu lassen. Vor allem für berufstätige Frauen. Ob es die Anforderungen im Job oder die ellenlange To-do-Liste zu Hause ist. Die Sorgen lösen Stress aus, der wiederum die Adrenalinproduktion des Körpers ankurbelt und wach hält. Gerade Dauerstress ist ein schlimmer Schlafräuber. Hier helfen Entspannungsübungen und Meditation, den Kopf freizubekommen. Auch pflanzliche Präparate unterstützen dabei, zur Ruhe zu kommen.

Schlafstörungen gehören zu den ersten Symptomen bei psychischen Erkrankungen wie Burnout und Depressionen | © GettyImages/Westend61
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Psychische Erkrankungen stören den Schlaf

Dauerstress kann psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen zur Folge haben. Ein gestörtes Schlafverhalten zählt hierbei zu den ersten Symptomen. Ein häufig auftretendes Schlafphänomen ist das Früherwachen, also vor dem Weckerklingeln, nach dem nicht wieder eingeschlafen werden kann. Auch hier können Entspannungsübungen und Meditation für eine bessere Schlafqualität sorgen, sowie pflanzliche Präparate nach ärztlicher Absprache.

Schlafstörungen durch hormonelles Ungleichgewicht | © GettyImages/Dmitry Marchenko-EyeEm
© GettyImages/Dmitry Marchenko-EyeEm

Hormonelles Ungleichgewicht bringt den Schlaf aus der Balance

Wenn bei Frauen die Wechseljahre einsetzen, tauchen leider auch häufig Schlafstörungen auf, vor allem Durchschlafstörungen. Einerseits sind die Umstellungen im Hormonhaushalt direkt für die Schlafqualität verantwortlich, wie beispielsweise der sinkende Progesteronspiegel. Aber auch das typische Symptom Hitzewallung lässt Frauen nachts schweißgebadet aufwachen, manchmal mehrfach. Hier können auch Angstzustände miteinhergehen. Zu einem besseren Schlaf können verschiedene pflanzliche Präparate, Entspannungsübungen sowie eine gute Schlafhygiene in Form von kühler Raumtemperatur und der Vermeidung von anregenden Lebensmitteln oder Alkohol und Kaffee verhelfen.

Schalfstörungen durch Ängste, Sorgen und nächtliches Grübeln  | © GettyImages/Vladimir Godnik
© GettyImages/Vladimir Godnik

Schlafraubende Gedanken wie Ängste, Sorgen und nächtliches Grübeln

Belastende Gedanken lassen uns nicht einschlafen oder halten uns nachts wach, wenn wir diese nicht loslassen können. Da kann es helfen, Ängste, Sorgen und To-dos abends aufzuschreiben oder Tagebuch zu führen. Für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen Einschlafrituale und Entspannungsübungen. Auch pflanzliche Präparate können unterstützend wirken. Wenn Ängste und Sorgen über mehrere Wochen anhalten oder zu groß werden, sollte unbedingt ärztlicher Rat gesucht werden.

Atmungsstörungen wie Schlafapnoe sind schlimme Schlafräuber | © GettyImages/Hope Connolly
© GettyImages/Hope Connolly

Atmungsstörungen wie Schlafapnoe mindern die Schlafqualität

Wer unter Schlafapnoe leidet, hat während des Schlafes immer wieder Atempausen. Bei vielen geht dies mit Schnarchen einher. Die Atemstillstände stören nicht nur die Schlafqualität und sorgen für starke Müdigkeit und Konzentrationsschwäche am nächsten Tag, sie gefährden auch die Gesundheit. Die Atemaussetzer können zum Beispiel zur Entwicklung eines Bluthochdrucks oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Es gibt verschiedene Therapieansätze. Daher ist bei Verdacht auf Schlafapnoe unbedingt ärztlicher Rat einzuholen.

Medikamente können Schlafstörungen als Nebenwirkung haben | © GettyImages/Juanmonino
© GettyImages/Juanmonino

Wenn Medikamente wach halten

Bei einigen Medikamenten treten Schlafstörungen leider als Nebenwirkung auf, wie bei bestimmten Antibiotika, Blutdruck- oder Asthmamitteln (den Beipackzettel beachten!). Und ironischerweise können auch Schlafmittel einen gestörten Schlaf zur Folge haben. Nämlich dann, wenn sie zu häufig oder zu lange eingenommen werden. Je nach Zusammensetzung machen manche Schlafmittel abhängig und verschlimmern die Schlafstörungen. In solchen Fällen sollte mit einer/einem Ärztin/Arzt gesprochen und wenn möglich, pflanzliche Präparate bevorzugt werden.

Schlafstörungen können auch durch Krankheiten wie dem Restless-Legs-Syndrom verursacht werden | © GettyImages/bymuratdeniz
© GettyImages/bymuratdeniz

Schlafmangel durch Erkrankungen und Schmerzen

Schlafstörungen können auch durch Schmerzen und Krankheiten wie dem Restless-Legs-Syndrom verursacht werden. Durch das quälende Kribbeln und den Bewegungsdrang in ihren ruhelosen Beinen finden die Betroffenen häufig nicht in den Schlaf. Wenn Schlafstörungen unklarer Ursache sowie bei Schmerzen länger andauern, sollte auch hier unbedingt eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden.

Unsere Schlafgewohnheiten

Wir selbst können durch unser Verhalten schon einiges für eine gute Schlafqualität tun. Denn unsere Schlafgewohnheiten und auch die Schlafumgebung haben einen großen Einfluss auf den gesunden Schlaf. Zu vermeiden sind beispielsweise unregelmäßige Zubettgehzeiten, Schichtarbeit, zu schwere Mahlzeiten, Alkohol am Abend oder zu viel Abendaktivität. Auch wichtig: Rechtzeitig offline gehen! Das Licht der Bildschirme von Smartphone, Tablet oder TV hält künstlich wach. Für mehr Ruhe und einen guten Schlaf können hier regelmäßige Morgen- und Abendroutinen sorgen.