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Nervennahrung – diese 7 Lebensmittel sind wahres Brainfood!

Die meisten von uns neigen dazu, bei Stress zu ungesunden Snacks als Nervennahrung zu greifen. Doch es gibt bessere Alternativen zu Seelentröstern, die unsere geistige Fitness kaum unterstützen: Brainfood versorgt das Gehirn optimal mit allen wichtigen Nährstoffen. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel sich positiv auf die Gehirnleistung, Konzentration und das Denkvermögen auswirken können.

Vitamin A, C und E | © iStock.com/fcafotodigital
© iStock.com/fcafotodigital

Nervennahrung: Vitamine A, C und E

Das Prinzip kennen wir schon von unserer Hautpflege und es gilt auch für unsere Nerven: Die Vitamine A, C und E bauen freie Radikale ab und schützen die Nervenzellen so vor oxidativen Schäden. Damit leistet man übrigens auch einen wichtigen Beitrag, um einer späteren Demenz vorzubeugen. In Karotten und Zitrusfrüchten wie Orangen, Grapefruits oder Zitronen stecken besonders viel Vitamin A, C und E.

Nervennahrung Grüner Smoothie | © iStock.com/Christian Horz
© iStock.com/Christian Horz

Grüner Smoothie stärkt die Nerven

Wie wäre es mit einem gesunden Smoothie aus Obst, Spinat, Grünkohl oder Sellerie? Auch die drei Gemüsesorten enthalten reichlich Vitamin A, C und E und schützen damit die Nervenzellen vor schädlichen freien Radikalen. Avocado zählt ebenfalls zum Brainfood und bringt Abwechslung in den Smoothie: Die Frucht liefert Energie durch gesunde Fette und enthält Vitamin B1 (Thiamin) und B6. Beide Vitamine tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Omega-3-Fettsäuren für die Nerven | © iStockcom-Rimma/Bondarenko
© iStockcom-Rimma/Bondarenko

Gesunde Fette für die Nerven

Ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren sind daran beteiligt, wenn im Gehirn neue Synapsen gebildet werden. Darunter versteht man den Informationsfluss zwischen Nervenzellen. Dieser Vorgang ist wichtig für unsere Erinnerungen oder beim Lernen. In Fisch wie zum Beispiel Lachs, Thunfisch oder Rotbarsch sowie in Walnüssen und Samen wie Lein- oder Chiasamen stecken viele Omega-3-Fettsäuren. Vegetarier sollten verstärkt auf Pflanzenöle wie Lein-, Raps- oder Walnussöl setzen, um ihren Bedarf zu decken.

Nüsse sind die klassische Nervennahrung | © iStock.com/Stefan Tomic
© iStock.com/Stefan Tomic

Nüsse sind klassische Nervennahrung

Nüsse enthalten viel Eiweiß, das den Informationsfluss zwischen Nervenzellen im Gehirn unterstützt. Außerdem liefern Haselnüsse, Mandeln, Pistazien oder Walnüsse viel Vitamin E sowie B-Vitamine wie Niacin. Das wasserlösliche Vitamin B3 spielt bei der Regeneration von Nerven eine wichtige Rolle. Daneben stecken in Nüssen hochwertige Fettsäuren. Das alles macht sie zum idealen Brainfood.

Langkettige Kohlenhydrate wie Vollkornnudeln bieten dem Körper langfristig und kontinuierlich Energie. So schnellt der Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe – das hilft auch der Konzentration. | © iStock.com/Lilechka75
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Vollkorngetreide für die Nerven

Langkettige Kohlenhydrate werden vom Körper langsamer verdaut und setzen Energie kontinuierlich frei. Damit lassen sie den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen – das hilft auch der Konzentration. Komplexe Kohlenhydrate stecken vor allem in Vollkornprodukten. Leckere Vollkornpasta mit Gemüse in der Mittagspause sorgt also dafür, dass später kein Nachmittagstief aufkommt. Ein weiterer Pluspunkt von Vollkornprodukten sind die darin enthaltenen Ballaststoffe. Diese machen lange satt und beugen unangenehmer Verstopfung vor. Übrigens: 30 g Ballaststoffe sollten wir pro Tag essen.

bg-6-dasmerkichmmir-iStockcom-agrobacter-1158799842.jpg | © iStock.com/agrobacter
© iStock.com/agrobacter

Lecithin sorgt für starke Nerven

Lecithin zählt zu den Phospholipiden und ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen von Gehirn- und Nervenzellen. Im Gehirn wird Lecithin außerdem zu dem Botenstoff Acetylcholin umgewandelt, der die Konzentration und Hirnleistung steigern kann. Besonders viel Lecithin steckt in Eiern, Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Sojabohnen sowie in Mais und Walnüssen.

Haferflocken enthalten das Spurenelement Zink, dass Nervensignale im Gehirn reguliert und sich positiv auf das Gedächtnis auswirkt | © iStock.com/GMVozd
© iStock.com/GMVozd

Nervennahrung sollte Zink enthalten

Ebenfalls eine wichtige Rolle für die Nervenzellen spielt Zink: Das Spurenelement trägt dazu bei, dass Nervensignale im Gehirn reguliert werden und der Körper Befehle und Reflexe richtig ausführt. Deshalb kann sich ein Zinkmangel auch negativ auf unser Gedächtnis auswirken. Das Brainfood steckt vor allem in Haferflocken, Rindfleisch, Sonnenblumenkernen, Paranüssen und Weizen.

  • Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE: https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ (Abruf: 06/2020);
  • Hamm, M., Neuberger, D.: Omega-3 aktiv – Gesundheit aus dem Meer, Humboldt Verlag, Hannover, 2018;
  • Online-Informationen der Deutsche Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin e. V.: Vitamine: www.dgom.de/wissenswertes/kompendium/lebensnotwendige-molekuele/vitamine (Abruf: 06/2020)