Es ist zum Mäusemelken: Gerade war mein Garten noch "Instagram-Foto"-tauglich und im nächsten Moment kommt ein Unwetter und fordert jede Menge Opfer. Unter ihnen: meine schönen Beetrosen. Die sind jetzt nicht mehr strahlend weiß, sondern pink Aber warum werden weiße Rosen eigentlich rosa?
Mitte Mai war ich noch ziemlich stolz auf mein Rosenbeet. Die weißen Rosen standen in voller Blüte, die großen Blütenköpfe leuchteten förmlich im Garten und alles sah genau so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Dann kam der Regen
Tagelang und immer wieder. Die Blüten saugten sich voll Wasser, die Stängel konnten das Gewicht kaum noch tragen und viele Rosen kippten nach unten. Doch nicht nur das: Meine weißen Rosen waren plötzlich rosa.
Während manche das wahrscheinlich romantisch finden, stellte ich mir nur eine Frage: Warum ist das passiert und kann ich das zukünftig verhindern? Ich mag nämlich Rosa ganz und gar nicht.
Regen färbt die Rosen nicht rosa
Helle Rosen sind nicht sonderlich farbstabil
Kann man verhindern, dass weiße Rosen rosa werden?
Mein Rosen-Tipp:
Statt in großen Gartencentern kaufe ich meine Rosen nur noch bei spezialisierten Gärtnereien oder bestelle sie online bei Rosenzüchtern. Hier sind die Informationen zu den Sorten und deren Farbverhalten viel detaillierter und verlässlicher.
Übrigens: Das Phänomen des "Rosawerdens" betrifft auch andere Gartenpflanzen mit weißen oder hellen Blüten. Am bekanntesten sind die Hortensien. Unter den Rispenhortensien gibt es viele weiße oder cremefarbene Sorten, die hellrosa bis sattpink werden, sobald die Temperaturen im Herbst sinken.
Wenn du dir die ganze Gartensaison über weiße Blüten wünschst, solltest du dich von diesen Pflanzen gedanklich also besser verabschieden.
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