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Welche Gartenarbeiten du bei 30 Grad nicht mehr machen solltest

Eine Frau gießt ein Hochbeet.
Bestimmte Gartenarbeiten sollten wir an heißen Tagen besser sein lassen.
© Getty Images
23.06.2026 • 07:00 Uhr
Anna Haacks

Temperaturen über 30 Grad setzen nicht nur uns Menschen, sondern auch der Natur mächtig zu. Welche Gartenarbeiten du daher besser auf kühlere Tage verschiebst, verrate ich dir hier. 

Die Temperaturen steigen und endlich können wir wieder mehr Zeit im Garten verbringen. Wird es richtig heiß, solltest du ein paar Dinge aber auf keinen Fall machen. Auf welche Gartenarbeiten du bei Temperaturen über 30 Grad besser verzichtest, verrate ich dir hier.

Wassermangel beim Gärtnern

1. Rasen kurz mähen

Wenn es heiß wird, noch mal schnell den Rasen kürzen? Keine gute Idee, denn kurz geschnittener Rasen verbrennt bei Hitze schneller. Gerade im Sommer solltest du deiner Grasnarbe daher eine Pause gönnen und sie etwas länger wachsen lassen, um den Boden vor Austrocknung zu schützen.

2. In der prallen Sonne gießen

Einer der gängigsten, aber gleichzeitig auch wichtigsten Tipps für den Garten: Pflanzen niemals in der prallen Sonne gießen. Das Wasser verdunstet und die Wassertropfen wirken wie kleine Brenngläser, sodass Pflanzenteile wie die Blätter in kürzester Zeit verbrennen. Stattdessen bitte nur früh morgens oder spät abends gießen.

Tipp: Gieße Pflanzen und Blumen auch nicht zu spät. Denn dauerhaft nasse Erde über Nacht kann Schnecken und Pilze fördern. Ideal ist der frühe Abend oder sehr früh morgens.

3. Pflanzen im Topf oder Kübel seltener gießen

Pflanzen trocknen im Topf oder Kübel deutlich schneller aus als im Beet. Das wird oft unterschätzt. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad brauchen viele Kübelpflanzen sogar zweimal täglich frisches Wasser.

Achtung: Kein eiskaltes Leitungswasser nutzen, um die Pflanzen nicht zu schocken. Lasse das Wasser kurz stehen oder nutze Regenwasser.

4. Pflanzen oder Blumen neu pflanzen oder umtopfen

Wie für uns Menschen bedeutet Hitze auch für Pflanzen Stress. Wenn du sie jetzt umpflanzt, kannst du damit die Wurzeln beschädigen und sie gehen im schlimmsten Fall ein.

Die Bepflanzung sollte daher je nach Sorte besser im Frühjahr und Herbst erfolgen. Unbedingt solltest du aber auf kühlere Tage oder den Abend warten, wenn du deine Pflanzen umtopfen willst.

5. Nicht Mulchen

Erde trocknet durch starke Sonneneinstrahlung schnell aus. Um das zu verhindern, ist nicht nur Gießen wichtig. Du kannst den Boden auch durch eine organische oder mineralische Mulchschicht (je nach Pflanzensorte) vor dem Austrocknen bewahren.

6. Düngen

Dünger soll die Pflanzen und Blumen beim Wachstum unterstützen und für eine üppige Blüte sorgen. Ist es aber sehr heiß, kann Dünger die Wurzeln regelrecht „verbrennen“. Gerade mineralischer Dünger ist riskant. Bei Hitze im Hochsommer solltest du daher auf den Einsatz von Dünger verzichten.

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