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Vorsicht: Diese Mode-Fehler lassen dich sofort 10 Jahre älter wirken

Das Bild zeigt eine Frau mit langen blonden Haaren und einem strahlenden Lächeln, die in einer städtischen Umgebung steht. Sie trägt ein farbenfrohes Outfit mit einem Muster, das an Ketten und Riemen erinnert, und strahlt eine fröhliche und entspannte Stimmung aus. | © privat
14.08.2025 • 08:52 Uhr
Renate Zott

Wann immer ich rausgehe, denke ich dieses Wort: Modesünden. Viele. Überall. Da brauchst du gar nicht auf die große Einkaufsmeile zu schauen, nein, Straßenbahnhaltestelle reicht. Nullachtfünfzehn Jeans ohne jede Idee, welcher Schnitt zur Figur passt, Labbershirt, Funktionsteile mit Zipper und Gummibund, die beige Steppjacke, der ich mich strikt verweigere, weil die in meinem Kopf mit alt verknüpft ist. Genau – ich, Renate, die Boomerin, die jetzt 60 wird und noch immer an Sweet 60 anstatt an Granny denkt. Basta.

Zu sehen ist Renate Zott in einer schwarzen Hose und einem lila T-shirt, die in die Kamera lächelt.  | © Renate Zott
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Diese Teile schreien "Oma!" – und du trägst sie vielleicht, ohne es zu merken

Ist ja im Grunde nicht so kniffelig, die Sache mit der Mode – und irgendwie lohnt es sich beim Blick in den Spiegel ja auch, eine attraktive Version von sich selbst zu sein, auch wenn es natürlich wichtigere Dinge im Leben gibt. Für mich gehört ein stimmiges, modisches Erscheinungsbild so selbstverständlich zu meinem Dasein wie Zähneputzen, und ich will so lange wie möglich nicht wie die älteste Version von mir rumlaufen. Mit teuer hat das übrigens nix zu tun. Ich hoffe, das führt nicht zu Irritationen, sondern möglicherweise zu einer reizvollen Neugier, mehr über Modesünden und peppig-stylishe Alternativen zu erfahren.

Zu sehen ist eine Collage von Oberteilen. Eines mit Raglanärmeln und das rechts mit oversized Schnitt | © Renate Zott
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1. Raglanärmel

Ich hab‘ es neulich von meiner Mama gehört, die mir sagte, dass die Ärmel an den Oberarmen oft so eng geschnitten seien, dass man kaum reinpasst. Ein Raglanärmel, bei der die Ärmelnaht nicht an der Schulter, sondern schräg von der Achsel bis zum Halsausschnitt verläuft, bietet dagegen mehr Bewegungsfreiheit.
Die modische Alternative: oversize und mit überschnittenem Ärmel. Ich bin sicher, da musst du an Bewegungsfreiheit wirklich nichts einbüßen – und Farbe macht sich auch immer gut.

Zu sehen ist Renate Zott, die eine blaue A-Linien-Bluse trägt. | © Renate Zott
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2. A-Linie

Blusen und Kleider mit der sogenannten A-Linie umschmeicheln den Oberkörper und bieten durch die lässige Weite eine angenehme Leichtigkeit. Ich mag diese A-Linie zwar nicht des Hüftgolds wegen, sondern einfach, weil mir der Schnitt gefällt. Wenn also A-Linie, dann richtig und am besten gut erkennbar. Das funktioniert mit Stoffen, die das A auch zeigen, also fester sind.

Zu sehen ist Renate Zott, die Blusen mit Muster trägt | © Renate Zott
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3. Muster

Da gibt es solche und solche. Blau als Basic-Farbe ist toll, und mit dem schönen Blau darf es dann auch stylish werden statt langweilig. Also nicht auf spannungslose Muster, sondern gerne auf Streifen setzen. Die machen auch gleich ein paar Jährchen jünger, ohne dass das irgendwie krampfhaft rüberkommen könnte.

Zu sehen ist Renate Zott, die ein weißes Crop Top trägt. | © Renate Zott
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4. Crop-Tops

Yeah! Ich bin ein großer Fan davon, und gerade im Sommer sind Crop Tops so genial, weil sie einfach perfekt zu allen High-Waist-Hosen passen und eine irre Figur zaubern. Will sagen: verschlankt die untere Partie. Aber aufgepasst: Prints auf Crop Tops müssen mega cool sein, sonst sind sie einfach nur schräg. Ich finde die Pieces in Uni sowieso viel besser, und transparent geht so gar nicht.

Zu sehen ist Renate Zott, die ein rosa Rippstrickoberteil trägt. | © Renate Zott
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5. Rippstrick

Rippstrick muss eng anliegen, sonst sieht’s schnell nach Labber-Shirt aus. Ob der Stoff dabei gleichzeitig soooo dünn sein muss, dass man durchsehen kann, weiß ich auch nicht. Meine modische Begeisterung rangiert da eher im dicken Minusbereich. Also ich bin bei Rippstrick immer für figurbetont und opak, also nicht durchsichtig.

Zu sehen ist eine Collage. Auf der einen Seite ist eine beige Jacke und auf der rechten Seite Renate Zott in pink. | © Renate Zott
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6. Beige Steppjacke

Also, die hat sich bei mir als No-Go eingebrannt; ist sozusagen mein persönliches Synonym für den Alte-Leute-Look. Dabei habe ich grundsätzlich gar nichts gegen Steppjacken – im Gegenteil. Ich habe sie halt in Farbe und finde, dass die deutlich jünger und fescher aussehen.

7. Leggings

Haben alle, tragen alle. Warum auch nicht. Nur bloß nicht in gemustert. Das macht einfach alt – und alt machen muss sich niemand, denn alt werden wir ja alle von ganz alleine. Also einfach bei uni bleiben und am besten Schwarz als Farbe für deine Leggings wählen.

Zu sehen ist eine Collage. Auf der einen Seite sieht man die Hose in Nahaufnahme und auf der rechten Seite sieht man Renate Zott, wie sie die Hose trägt. | © Renate Zott
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8. Nadelstreifen

Genau. Die liegen gerade im Trend, ob als Hose oder Blazer oder gleich komplett als Anzug. Dabei finde ich immer wieder Modelle, die so rein gar nichts mit dem Trend zu tun haben, weil der Schnitt einfach nicht stimmt. Also unbedingt darauf achten, dass die Hose gut fällt und nicht an den Oberschenkeln beult. In richtig Dunkelgrau kommen die Nadelstreifen am besten zur Geltung.

Zu sehen ist eine Collage. Auf der linken Seite ist der Schal in Detailaufnahme zu sehen und auf der rechten Seite sieht man Renate Zott, die den Schal trägt | © Renate Zott
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9. Schal

Tatsächlich gibt’s die auch in fröhlich. Muster können nämlich richtig gemein sein und einem die gute Laune verderben. Nicht mit mir. Ich finde, Schals können als Accessoires auch gute Laune versprühen. Wähle einfach eine Grundfarbe aus deinem Outfit und achte auf ein Design, das peppig ist. Herzen, Sterne oder Smileys sind immer nice.