Schritt für Schritt: So klappt's mit den French Nails
French Nails gehen einfach immer: clean, schick und zu jedem Outfit passend. Aber mal ehrlich: jedes Mal ins Nagelstudio rennen kostet Zeit und Geld. Die gute Nachricht: Mit ein bisschen Übung bekommst du French Nails auch locker zu Hause hin. Wir zeigen dir, wie’s klappt und worauf du achten solltest.
French Nails selbst machen: So geht's!
French Nails sind immer im Trend. Die spezielle Maniküre hebt den natürlich schönen Look der Nägel hervor, indem der weiße äußere Rand des Nagels durch weißen Lack intensiviert wird und der glänzende roséfarbener Lack die Maniküre komplemettiert.
Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung brauchst du nicht mehr ins Nagelstudio zu gehen, sondern machst den Look blitzschnell zu Hause nach:
Das brauchst du dazu:
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Nagellack-Entferner und Wattepads
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Nagelfeile und Buffer
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Unterlack (Base Coat)
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Nude- oder Rosé-Lack als Basis
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Weißer Nagellack für die Spitzen
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Überlack (Top Coat)
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Optional: French-Nagelsticker oder ein sehr feiner Pinsel
Vielleicht ist hier das passende Zubehör für dich dabei:
So einfach geht's:
Schritt 1: Als erstes müssen alte Nagellackreste mit Nagellackentferner und Wattepads gründlich von deinen Fingernägeln entfernt werden.
Schritt 2: Als nächstes kannst du deine Fingernägel in die gewünschte Form feilen und die Oberfläche leicht buffern, damit der Nagellack später besser hält.
Schritt 3: Nun kannst du eine Schicht Base Coat auftragen. Der transparente, pflegende Basislack schützt deine Fingernägel und sorgt dafür, dass sie sich auf Dauer nicht gelblich verfärben.
Schritt 4: Ist der Base Coat trocken, kannst du deine Fingernägel mit einem Nude- oder Rosé-Lack lackieren.
Schritt 5: Jetzt kommt der wichtigste Teil deiner Maniküre: Die French-Spitze. Mit ruhiger Hand ziehst du eine feine Linie über die Nagelspitze. Wenn dir das zu fummelig ist, helfen French-Sticker oder Schablonen enorm.
Schritt 6: Wiederhole diesen Schritt bei allen Nägeln und lasse jeden Finger mindestens zehn Minuten trocknen.
Schritt 7: Falls du eine Folie verwendet hast, kannst du diese jetzt vorsichtig abziehen. Zum Vorschein kommen die kleinen weißen Kanten.
Schritt 8: Kleine Fehler können passieren. Besser sie einfach vorsichtig mit einem Nagellackentferner-Stift aus.
Schritt 9: Zum Schluss alles mit einem Überlack versiegeln. Das gibt eine Extraportion Glanz und sorgt dafür, dass die French Nails länger halten.
Rund, eckig oder spitz? Diese French-Nail-Form macht den Unterschied
Schöne Nägel entstehen leider nicht von selbst. Auch beim Lackieren von French Nails muss ein wenig Vorarbeit geleistet werden.
Ein richtig schönes Ergebnis erzielst du nämlich nur, wenn der Nagel richtig gepflegt aussieht. Zudem sollte man sich vorher überlegen, ob man seine French Nails rund, eckig oder spitz haben möchte?
2. Richtiges Feilen ist das A und O
Bearbeite deine Fingernägel zunächst mit einer Glasnagelfeile. Erst mit der grob gekörnten, dann mit der feinkörnigen Seite. Bei klassischen French Nails reicht der Nagel etwa drei Millimeter über die Fingerkuppe hinaus. Viel länger solltest du die Nägel nicht tragen, sonst kommt der natürliche Look der French Nails nicht mehr zur Geltung.
Beachte, die Ecken nicht zu stark wegzufeilen, damit es nicht zu Druckschmerz auf den Nagelbett oder, im schlimmsten Fall, zum Ablösen des Nagels oder Nagelpilz kommt. Die typische Form des Feilens ist leicht spatenförmig.
3. Überschüssige Nagelhaut entfernen
Für das Entfernen der Nagelhaut weichen Sie Ihre Hände für mindestens drei Minuten in einem Handbad ein.
Anschließend schieben Sie die Nagelhaut mit einem weichen Gegenstand – zum Beispiel einem Wattestäbchen oder Nagelhautentferner-Stift aus Silikon – vorsichtig zurück.
Vorsicht: Schieben Sie die Nagelhaut niemals zu weit oder mit einem zu harten Gegenstand nach hinten. Das kann zu Nagelbettentzündungen oder rissiger Nagelhaut führen.
5. French Nails ohne Schablone
Sind Sie geübt im Lackieren, haben eine ruhige Hand und keine Schablonen, können Sie es ohne Hilfsmittel versuchen. Wichtig hierbei ist, dass Sie einen speziellen rosafarbenen Glanzlack verwenden. Dieser sorgt für den typischen Look der French Nails.
Je gebräunter die Haut, desto intensiver darf der Farbton ausfallen. Bei hellen Hauttypen empfiehlt sich aber ein möglichst neutrales und kühleres Rosé.
Und wer gerne rumexperimentiert, kann auch den Look der sogenannten Babyboomer-Nägel ausprobieren. Alles zu dem Trend, erfahren Sie bei uns.
Ein kleines Extra wertet den Look auf
Liebhaberinnen von Glamour-Looks haben nun die Möglichkeit, noch kleine Glitzersteine und spezielle Nagelaufkleber auf die perfekt manikürten French Nails zu setzen.
So bekommt die natürlich wirkende Maniküre ein paar zusätzliche Highlights.
French Nails Glitzersteine