18.03.2019

Statt 69: Heiße Stellung Sexstellung 77 – Warum Pärchen jetzt darauf stehen

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Kennen Sie die Sexstellung 77? Dann wird es Zeit die aufregende Variante der Löffelchenstellung zu versuchen.

Foto: iStock/KatarzynaBialasiewicz

Kennen Sie die Sexstellung 77? Dann wird es Zeit die aufregende Variante der Löffelchenstellung zu versuchen.

77 statt 69? Darum ist die Sexstellung 77 bei Paaren so beliebt und so funktioniert sie.

Sex-Stellungen gibt es gefühlt wie Sand am Meer. Besonders beliebt – weil nicht mit akrobatischen Höchstleistungen verbunden – ist neben der Missionarsstellung vor allem die 69 ("Neunundsechzig"). In dieser Stellung können sich beide Partner entspannt oral befriedigen. Eine neue Stellung ist jetzt auf dem Weg, in das Lieblingsrepertoire aufgenommen zu werden, da sie vielversprechend und entspannt machbar ist. So hot ist die Sexstellung 77.

Sexstellung 77: heißer als die Löffelchenstellung

Die aufregendere Variante der Löffelchenstellung heißt 77. Ähnlich wie bei der Sexstellung 69 lässt sich die Zahl hier von der Körperhaltung ableiten, die die Partner während des Liebesspiels einnehmen. Sie vermittelt ebenso viel Nähe, ist aber ein heißes Upgrade der 69. Die Sexstellung von der Seite: So funktioniert sie.

Sexstellung 77 – so funktioniert sie

Wie die beiden Ziffern 7 und 7, legen sich beide Partner in der Seitenlage aneinander. Der Bauch des Partners berührt ihren Rücken, wobei beide in die gleiche Richtung schauen. ER sollte dabei so nahe an ihrem Rücken liegt wie es nur geht, so nah, dass nicht einmal ein Blatt zwischen sie passt. Deshalb ist die Position auch besonders innig. SIE schlingt nun ihre Beine um seine und streckt ihm so ihren Hintern entgegen. So wird die Hüfte geöffnet und der Partner kann von hinten in die Vagina eindringen. Dabei kann er durch die besondere Position gleichzeitig auch ihren G-Punkt stimulieren.

Nun kann sie beide Beine wieder ausstrecken und legt sie im 45-Grad-Winkel zu ihrem Körper ab –alle vier Beine bleiben aber weiterhin verschlungen und ER bleibt in ihr. Das sorgt nicht nur für maximale Stimulation für beide Partner, sondern ist für die Partnerin auch eine komfortable Stellung.

Das Tolle: Wem die Position nach einer Weile doch zu anstrengend wird, kann die Beine während des Liebesspiels immer wieder leicht anwinkeln, denn die Sexstellung 77 lebt ja gerade vom Wechsel zwischen An- und Entspannung und macht sie so lustvoll.

Sexstellung 77: SIE gibt den Rythmus vor

Die Frau gibt hier gern den Rhythmus vor und bestimmt die Tiefe der Penetration, indem sie ihre Hüften immer wieder stärker oder eben weniger stark an ihren Partner drückt.

Wichtig ist natürlich, dass beide für diese Stellung bereit sind. Ganz zu Beginn des Aktes kann die Position eventuell als unangenehm empfunden werden, wenn er versehentlich zu fest stößt, da die tiefe Penetration hier anatomisch einfacher ist als in anderen Positionen. Wenn beide Partner aber währenddessen kommunizieren und die Frau, wie erwähnt, Rythmus und Tiefe vorbestimmt, bringt die Sexstellung 77 heißen Schwung ins Liebesleben.

Auch die zu unrecht als langweilig bezeichnete Missionarsstellung hat viel zu bieten. Das sind ihre 5 größten Vorteile. Lesen Sie außerdem sechs Mythen zum Thema Orgasmus und was die Sexstellung über eine Beziehung verrät. Mehr Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Sex-Wissen.

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