Tipps vom Profi 

Rasenmähen bei Regen: Die einfachen Profi-Tricks für ein sauberes Ergebnis

 Das Bild zeigt einen Mann in grüner Gärtnerkleidung, der einen Rasenmäher über einen gut gepflegten Rasen schiebt. Er befindet sich in einem idyllisch angelegten Garten mit einer Vielfalt an Pflanzen und einer sichtbar liebevollen Landschaftsgestaltung. Im Hintergrund ist ein sorgfältig arrangiertes Beet mit Steinen, Büschen und einem kleinen Teich zu erkennen. Der Garten gibt einen entspannenden, organisierten Eindruck mit verschiedenen Grüntönen und Gartenaccessoires. Der Fokus des Bildes liegt auf der Gartenpflege und der Bedeutung regelmäßiger Rasenpflege für die Erhaltung eines schönen Gartens.
© gettyimages/ Slavica
Die Gartenarbeit geht wieder los. Aber darf man auch nassen Rasen mähen?

Der Sommer macht eine Pause. In Deutschland gibt es viele Unwetter und Regen. Trotzdem ruft die Gartenarbeit. Dazu gehört auch, regelmäßig den Rasen zu mähen. Darf man das auch machen, wenn dieser nass ist?

Langsam, aber sicher kommt der Sommer zum Vorschein. Das bedeutet für Gartenbesitzer*innen eine Menge Vorfreude. Zu einem gepflegten Garten gehört auch der Rasen. Ihn regelmäßig zu mähen, ist selbstverständlich. Doch was ist, wenn das Wetter dafür nicht mitspielt?

Eigentlich soll man den Rasenmäher nur herausholen, wenn es trocken ist. Manchmal muss das Gras aber einfach gekürzt werden – egal, ob es gerade geregnet hat. Ob es ohne Probleme möglich ist, nassen Rasen zu mähen, erklären wir dir hier.

Wann Du nassen Rasen mähen darfst – und wann nicht

Rasenmäher laufen mit Motor – und da hat Feuchtigkeit eigentlich überhaupt nichts zu suchen. Deshalb stellt sich für alle, die das Gras im Garten kürzen wollen, die Frage, ob nasser Rasen gemäht werden darf.

Fakt ist: Bei anhaltendem Regen solltest du lieber drauf verzichten. 

Feuchter Rasen hingegen kann geschnitten werden, es müssen jedoch einige Dinge beachtet werden.

An die Elektronik sowie an Steckerteile sollte möglichst kein Wasser gelangen. Prüfe vorab unbedingt, ob dein Rasenmäher-Modell für das Mähen von nassem Gras grundsätzlich geeignet ist. Wichtig ist, dass im Rasenmäher ein Auffangkorb für das Gras integriert ist, der gut hält.

Mehr Kraft und häufigeres Leeren: So meisterst Du nassen Rasenschnitt

Soweit zu den technischen Voraussetzungen. Und nun stell dir vor, dass jeder Grashalm mit Feuchtigkeit benetzt ist. Wasser hat zusätzliches Gewicht. Wenn man nun nasses Gras mäht, kommt ein ganz anderes Gewicht zusammen als im trockenen Zustand. Außerdem haftet nasses Gras stärker. Genau darauf solltest du dich einstellen.

Denn sowohl beim Benzinrasenmäher als auch beim Rasenmäher mit Elektroantrieb wird dir das Mähen nicht mehr so einfach von der Hand gehen wie im trockenen Zustand.

Du musst also deutlich mehr Kraft aufwenden. Der Auffangkorb sollte deshalb auch häufiger geleert werden, um seine Tragfähigkeit nicht auszureizen. Außerdem ist es damit für dich leichter, den Korb zu tragen und zu leeren.

Ein Rasenmährer mit Fangkorb ist außerdem wichtig, da nasser Rasenschnitt die Belüftung verschlechtert. Das kann zu Fäulnis und Schimmelbildung auf dem Rasen führen. 

Nasses Gras mähen: Mit diesen Tipps vermeidest Du plattgedrückte Halme

Bevor du mit deinem Rasenmäher im Garten aktiv wirst, solltest du darauf achten, den Rasen vorher nicht zu begehen. Das würde sonst dazu führen, dass das nasse Gras plattgedrückt wird und die Messer des Rasenmähers die einzelnen Halme nicht mehr so gut greifen. Bleib deshalb auch beim Mähen stets hinter dem Rasenmäher. Sind einige Stellen dennoch platt getreten, kannst du diese mit einem Rechen wieder aufstellen.

Apropos Messer: Diese sollten keineswegs stumpf sein, sondern am besten richtig scharf. Nasses Gras lässt sich damit einfacher schneiden und ist somit kraftsparender. Und nur mit scharfen Messern ist gewährleistet, dass die Halme sauber abgeschnitten werden und der Rasen nicht ausfranst.

Das nasse Gras verfängt sich zudem leichter an den Messern. Deshalb solltest du die Messer des Rasenmähers regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls Grasreste entfernen.

Perfekter Schnitt auch bei Nässe: So nutzt Du die Schnitthöhe richtig

Beim Rasenmähen kommt es auch auf die richtige Schnitthöhe an. Stelle diese zu Beginn ruhig etwas höher ein. So kann der Rasenmäher erstmal eine grobe Schicht Gras abtragen. Danach kannst du noch ein zweites Mal mit einer niedrigeren Schnitthöhe über den Rasen gehen. Der Vorteil: Das Gras ist dann durch die erste Runde schon etwas getrocknet.

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