Saison-Blume

Klatschmohn: Diese 3 Fehler bei der Gartenarbeit ruinieren eine üppige Blüte – komplett!

Leuchtend rote Mohnblumen blühen in voller Pracht auf einer grünen Wiese im Sonnenschein.
© Shutterstock/avoferten
Klatschmohn: Diese häufigen Pflegefehler können deine Pflanze ruinieren.

Klatschmohn gehört für viele Hobbygärtner*innen im Sommer unbedingt in den Garten. Die richtige Pflege ist für eine üppige Blüte wichtig. Doch diese drei Fehler bei der Gartenarbeit ruinieren die Blume und ihre schöne Blüte

Klatschmohn ist der Sommerbegleiter schlechthin. Er bringt nicht nur den frischen Flair einer bunten Blumenwiese in deinen Garten, sondern dient auch als wichtige Nahrungsquelle für Bienen

Doch du wirst staunen: Drei Gewohnheiten bei der Gartenarbeit, die du sonst im Garten befolgst, können dich beim Klatschmohn die Blüte kosten. Diese drei Fehler solltest du vermeiden.

Klatschmohn: Das kann die Pflanze zerstören

Klatschmohn: Diese 3 Fehler solltest du im Garten vermeiden

Klatschmohn ist eine einjährige, krautig wachsende Pflanze. Sie kann bis zu 60 cm hoch wachsen und blüht von Mai bis Juli. Beachte, dass sich die einzelnen Blüten immer nur maximal drei Tage lang halten. Keine Sorge, die Blüten erneuern sich regelmäßig.

Grundsätzlich ist der Pflegeaufwand beim Klatschmohn sehr gering, weshalb sich die Pflanze auch perfekt für Unerfahrene eignet.

Allerdings solltest du dich bei der Pflege nicht an andere Pflanzen wie Tomaten-Stauden oder Hortensien orientieren. Was dort gilt, ist für Klatschmohn nicht automatisch auch von Vorteil. Mach deshalb nicht die folgenden drei Fehler bei der Gartenarbeit:

Fehler Nr. 1: Klatschmohn viel düngen

Dünger solltest du bei Klatschmohn nur selten einsetzen. Organischer Dünger wie Kaffeesatz kann das Wachstum der bienenfreundlichen Pflanze fördern – du solltest es nur nicht übertreiben. Erhält die Pflanze zu viele Nährstoffe, wächst sie zu hoch. In der Folge knickt der Klatschmohn um.

Fehler Nr. 2: Klatschmohn häufig gießen

Bitte nicht! Klatschmohn mag es trocken. Zu viel Gießwasser und nasses Wetter tun der Pflanze nicht gut, Klatschmohn fängt an zu kränkeln und Blattläuse haben ein leichtes Spiel. Das wollen wir natürlich nicht!

Das Substrat für den Klatschmohn sollte stickstoffreich und trocken sein und ein hoher Kalkgehalt ist von Vorteil. Denke außerdem über eine Schicht Sand nach, um Staunässe zu vermeiden. Anders als bestimmte Stauden, die mit Starkregen zurechtkommen, kann Klatschmohn eben keine Nässe ab.

Fehler Nr. 3: Klatschmohn an einem (halb-)schattigen Standort

Klatschmohn mag es vollsonnig. Deshlab ist er perfekt für einen sonnigen Garten oder Balkon. In einer halbschattigen Ecke geht dir die Pflanze nur ein. Und noch ein Tipp: Ist der Standort zusätzlich windgeschützt, wird verhindert, dass die zarten Blütenblätter vorzeitig weggeweht werden.

Quellen:
lubera.com, nabu.de, mein-schoener-garten.de
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